Papst Franziskus: Radikaler in Sandalen

AFPDer neue Papst kommt vom anderen Ende der Welt - und redet auch so. Die Kernanliegen seines Vorgängers wird Franziskus fortführen. Kraftvoller und rücksichtsloser, als es Benedikt XVI. vermocht hätte.

http://www.spiegel.de/panorama/papst...-a-889298.html
  1. #1

    xxx

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der neue Papst kommt vom anderen Ende der Welt - und redet auch so. Die Kernanliegen seines Vorgängers wird Franziskus fortführen. Kraftvoller und rücksichtsloser, als es Benedikt XVI. vermocht hätte.

    Papst Franziskus: Radikaler in Sandalen - SPIEGEL ONLINE

    Wenn schon einer wie der radikalkatholische Journalist wie der berühmte Herr Matussek zu so einem Urteil kommt, dann steht der katholischen Welt keine gute Zeit bevor. ;)
    Solche Worte hätte ich ausgerechnet von Herrn Matussek niemals erwartet. Mal gucken wie sich die Dinge in der katholischen Kirche entwickelt. ;)
  2. #2

    Aller Augen sind nun auf Rom gerichtet

    Aller Augen sind nun auf Rom gerichtet. Wir lieben das Neue.
    Doch jeder brenne die eigene Kerze in seinem inneren an und suche dort nach der Wahrheit.
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    [...]"Wer nicht zu Gott betet, betet zum Teufel" - möchte ihn "Welt"-Kolumnist Richard Herzinger am liebsten wegen Volksverhetzung angezeigt wissen, da er alle Ungläubigen beleidige. Da die aber wiederum weder zum Teufel noch zu irgendwas beten, haben sie wohl keinen Grund, beleidigt zu sein.
    Äh, Logik? Weil die Aussage des Papstes nicht stimmt, müssen die Leute, die er beschimpft, nicht beleidigt sein? Auch ich jedenfalls freue mich über diesen Papst. Er wird hoffentlich die Kirchenaustritte noch einmal beschleunigen und den ganzen Verein weiter in die Bedeutungslosigkeit führen.
  4. #4

    Was sagen die Linken...?

    Tja, Herr Matussek, ich hab keine Idee was andere sagen. Für mich ist klar, dass wir es dann eben nicht bei einer freundlichen Reformdebatte belassen können - es stimmt schon, der Relativismus vernebelt die Sinne. Also, lassen wir uns von diesem Papst nix vorschreiben und ob er in roten Schuhen oder in Sandalen läuft, soll er doch nach eigenem Gusto halten wie er will - das ist mir egal und was er davon hält, mit wem ich ins Bett gehe, das ist mir auch egal.
    Aber schön, dass sie sich freuen.
  5. #5

    bin gespannt

    Sehr guter Artikel. wenn der Papst sich endlich auf das konzentriert, was die Kirche im Kern ist und sich nicht als Wohltäter Organisation verschleiert, kann jeder Mensch sich frei entscheiden, ob er an Gott und Teufel, an Engelchen heilige Geister und Jungfrauengeburt glaubt oder ob er/sie sich nicht so einen Unsinn verkaufen lässt. Das ist der Kern und den muss sich die Kirche stellen.
    Allerdings bin ich gespannt, was Franziskus mit den Milliarden Kunstschätzen im Vatikan und den Ländereien und gefüllten Bankkonten der Kirche macht, da er ja der Anwalt der armen sein will.
  6. #6

    Und was kommt nun?

    Zitat von sukowsky Beitrag anzeigen
    Aller Augen sind nun auf Rom gerichtet. Wir lieben das Neue.
    Doch jeder brenne die eigene Kerze in seinem inneren an und suche dort nach der Wahrheit.
    Alle Augen sind auf Rom gerichtet und was sollte sich denn bei den Katholiken schon verändern, es bleibt wie es immer war, man wird weitermachen wie bisher.
    Alle Hoffnungen werden wie im Sand vergehen, denn jeden Morgen geht nun mal von neuem die Sonne auf und am Abend ist das alles vorbei.
    HR
  7. #7

    Die Sache mit den Schwulen...

    Vor 50 Jahren war Deutschland ein Land mit deutlich stärkerer Prägung durch die Kirche. Auch wenn Staat und Religion getrennt waren! Es waren viele durch den Glauben und die christliche Tradition geprägt.

    Eine Religion/Glaube darf - so sehe ich das - eigene Regeln aufstellen und in der Bibel wird gleichgeschlechtlicher Sex eben als falsch dargestellt.

    In meinen Augen muss dann eine Kirche, egal ob evangelisch oder katholisch das auch so sehen. Das hat nichts damit zu tun das man den Menschen verurteilt, aber man kann kaum verlangen das die Kirche das segnet oder fördert. Ich selber würde an der Stelle gerne die Bibel umschreiben weil ich persönlich auch nicht verstehe warum das falsch sein soll, aber steht halt da.

    Die Politik dagegen hat sich inzwischen von den christlichen Werten entfernt und ist auch nicht verpflichtet diese Werte als Grundlage zu nutzen. Das schwule und Lesben deshalb vor dem Staat auch heiraten können und Kinder adoptieren ist in meinen Augen konsequent und setzt um was die Mehrheit der Menschen in unserem Land auch will.

    Der Papst darf deshalb auch eine Auffassung vertreten die vielen "veraltet" vorkommt. Seine Aufgabe ist es nicht die Wünsche der Leute zu erfüllen sondern die Kirche zusammenzuhalten und das umzusetzen was in der Bibel steht.

    Es gibt vieles was in der Kirche nicht so praktiziert wird wie es die Bibel sagt. Das Zölibat ist z.B. keine Idee der Bibel. Aber Hochzeiten zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren steht definitiv auch nicht da drin.

    Wenn also der Papst jetzt Reformen umsetzen will kann er unmöglich Dinge beschließen die offensichtlich nicht erlaubt sind - laut Bibel. Der Staat kann das und wird das auch machen!

    Ich denke das müssen wir einfach akzeptieren und uns entscheiden wo wir persönlich stehen.
  8. #8

    Es werde Frühling...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der neue Papst kommt vom anderen Ende der Welt - und redet auch so. Die Kernanliegen seines Vorgängers wird Franziskus fortführen. Kraftvoller und rücksichtsloser, als es Benedikt XVI. vermocht hätte.

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    ...bei den einen ist es der arabische....bei den anderen der christliche ?!?! Mal sehen, wie sich das verträgt!
  9. #9

    Na sowas

    Ein Kaninchenzüchter wird Vorsitzender den Kaninchenzüchtervereins? Wer hätte das gedacht?