Es ist ein Großereignis - und*sorgt für*politischen Zoff: Wenn der Papst im Bundestag spricht, wollen Dutzende Parlamentarier den Saal verlassen, Ersatzleute sollen die peinlichen Sitzlücken füllen. Wer kritisiert Benedikt XVI.,*für wen ist er ein Hoffnungsträger? Eine Umfrage unter Abgeordneten.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...786717,00.html
Und?
Das Widerspicht soch nicht meinem Posting. Es geht um den Einzelnen und nicht um das Staatswesen als ganzes, was seit der Aufklärung auch (mehr oder weniger) gut funktioniert. Eine Trennung die im Islam eigentlich undenkbar ist.
Über das Amt des Papstes kann man trefflich streiten nicht wahr?
Wobei ich der Meinung bin das das nicht biblisch ist, da diese Stelle (Du bist Petrus...) später in den Text hinzugefügt wurde.
Ich urteile nicht sondern stelle fest.
Tilmann Nagel sieht diesen Unterschied ebenso.
ich habe natürlich nur eine kurze zusammenfassung des ganzen kapitels hier vorlegen können. eines stimmt aber gewiss: der pabst hat die einladung zurückgewiesen wg der proteste der professoren.
mein einwand wollte lediglich auf die option des pabstes hinweisen, auf die einladung lammerts wg des "boykotts" der 100 abgeordneten zu verzichten.
dann könnte er es sich wieder gemütlich machen in seiner wagenburg, die "welt" und "wirklichkeit" anklagen und sich die miene des märtyrers aufsetzen statt sich mit ihr diskursiv auseinanderzusetzen.
Das der Papst im Bundestag in einer solchen Weise den Bundestag beschäftigt, ist doch eigentlich nur ein weiterer Beweis dafür, daß die offensichtlich nichts gescheites zu tun haben, oder zu viel überflüssiges Personal dort sitzt.
Angesichts einer bedrohlichen EURO-Krise mit immer neuen Horror-Meldungen sollte man man von einem Staatsparlament zielgerichtetes und wirkungsvolles Arbeiten erwarten.
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Das erklärt ein bißchen den ganzen Bohei um diesen Besuch.
Ich stelle die Frage in den Raum, wie auf eine beabsichtigte Rede des Papstes Karol Wojtyła im Plenum reagiert worden wäre. Dieser ein Nachbar, ein Pole, einer der die Sterbeglocke des Kommunismus eingeläutet hat. In ihrem Glauben unterscheiden sich Ratzinger und Wojtyla nicht.
Also liegt es wohl daran, daß Ratzinger ein „Hitlerjunge“ war, Flakhelfer und sogar noch Soldat.
Ein echter alter Deutscher. Ich nehme ihm ab, daß er durch eigene Erfahrung und Geisteshaltung ein Gegner des Faschismus ist. So wünsche ich mir auch, daß er im Plenum den Widerstand breiter Bevölkerungsgruppen stärkt, indem er die charakterlichen Defizite der Parlamentarier anspricht und sich gegen den EU-Faschismus ausläßt. Der Hirte Ratzinger gesellt sich unter die Hirten im Plenum. Unsere Abgeordneten sind Hirten, die eigentlich die Aufgabe haben, nicht nur ihre Wähler, sondern allen Deutschen ein auskömmliches Leben auf ihrer Weide zu sichern. Hirte, aus der Kirchensprache entlehnt, bedeutet hier : Führer, Leiter, Lenker … Weide heißt hier: Lebensbereich, Arbeit, Wohnung ..
Der Bohei um ihn ist nur so zu erklären, daß er ein Deutscher ist (oder ein Vatikaner mit deutschen Wurzeln). Der Selbsthass vieler deutscher Politiker ist unübersehbar; vor dem Hintergrund der Geschichte erklärbar, aber unverständlich. Man (unsere Politiker) will Europäer sein in der Absicht, sich auf diese Weise aus der deutschen Geschichte stehlen zu können. Doch das geht nicht.
Man will Demokrat sein, befördert aber eine demokratiefeindliche EU-Diktatur. Brauchen wir denn noch unsere Abgeordneten, wenn sie nur noch Abnicker der EU-Richtlinien sind?
Ein Beitrag, der aus weiter Ferne geschrieben wurde.
21.9.2011 – 10:03
Einige Anmerkungen:
1. Es waren nicht "die" Professoren der Sapienza, sondern eine Minderheit. Ich weiß das, da ich einen Dozenten persönlich kenne und wir über den Fall gesprochen haben.
2. Fast alle führenden Politiker, sogar der äußersten Linken, äußerten Unverständnis über die Ausladung. Prodi: "Klima der Intoleranz", Veltroni (Vorsitzender des PD): "Haltung der Intoleranz schadet der Demokratie und Freiheit", Giordano vom kommunistischen PRC: Giordano (Prc) "Das Laizitätsprinzip ist das der freien Auseinandersetzung und der Meinungsfreiheit auch desjenigen, der Inhalte äußert, die dem Publikum fremd sind".
http://www.lastampa.it/redazione/cms...9290girata.asp
3. Wie kann man denn wie Sie eine Wagenburg-Mentalität des Papstes beklagen, wenn er ausgeladen wird. Die Diskursverweigerung geschieht doch durch diejenigen, die ihm das Reden an bestimmten Orten untersagen wollen.
Ihr vorheriger Beitrag zeigt eigentlich, wie Sie gestrickt sind. Von der wirtschaftlich schlechten Lage von afrikanischen Katholiken auf ihren IQ und ihre Bildung zu schließen, und dass dann als Beleg für die Dummheit der Gläubigen in der katholischen Kirche zu verwenden.
Wenn ein Berliner einen Menschen ermordet, dann ist nach Ihrer verqueren Logik jeder Berliner zu verurteilen.Zitat von ArnoNym
Auch ich war zu Schulzeiten in einer katholischen Einrichtung. Ich hatte kein Nacktbaden, wurde immer respektvoll behandelt und konnte keine Analogie zur DDR oder SED feststellen.
Wer weiß wie es Ihnen ergangen ist, aber Ihre Erfahrung so generell zu verallgemeinern, dass Sie von einem "Pater" auf die gesamte katholische Kirche schließen, ist schon seltsam.
Und das mit dem Pater. In Deutschland sind Pater immer geweihte Priester innerhalb eines Ordens. Waren Sie Schüler in einem Kloster?