Forum


 

Panzerwagen-Studie: Unter Strom im Gefecht

U.S. Army Detroit ArsenalMehr als zwei Drittel aller US-Militär-Konvois in Afghanistan dienen der Treibstoffversorgung der Truppe. Das soll sich in Zukunft drastisch ändern, denn die Army hat das Thema Spritsparen im Visier. Jetzt wurde eine Panzerwagen-Studie mit Hybridantrieb vorgestellt.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...831835,00.html
  1. #20

    Und nocheinmal

    Zitat von aintnostyle Beitrag anzeigen
    Bei 28,6 L verbrauch pro 100 Kilometer ist mit dem Dieseltank alleine eine strecke von 314,68 km zu bewältigen, + die 8 km vom e-motor. :)
    Es ist ja schoen, dass Sie dem Mitforisten ogs seinen Rechenfehler nocheinmal aufs Brot schmieren.
    Vielleicht wollten Sie auch nur zeigen wie gut Sie in Mathe sind. Den Fehler haben schon etliche Foristen, etliche Zeit vor Ihnen beanstandet...

    (Der Thread hat nur 20 Beitraege... sorry aber mal kurz ueberfliegen sollte da drin sein)
  2. #21

    Zitat von wolffm Beitrag anzeigen
    [...] Der Hummer ist das "leichteste" Fahrzeug, in der US-Fz-Flotte und wird sogar zum Zigaretten holen eingesetzt. Trotz dem unglaublichem Gewicht und den zwei Motoren der Militärversion gab es ihn die meiste Zeit noch nicht mal in einer gepanzerten Version.
    Es gibt bei den US-Streitkraeften gar keinen "Hummer", die Karre heisst [b]HMMWV[/i] oder kurz "Humvee" . Gepanzerte Humvees gibt es seit 1997, also auch nicht erst gerade seit gestern. Den gepanzerten Bundeswehr-Wolf Enok findet man allerdings nur bei der WTD 41 in Trier - zur Erprobung!
    Dass man einmal zwei Batterien mit zwei Motoren verwechseln kann, sei Ihnen darob schon verziehen.
    Das leichteste Allradfahrzeug der U.S. ARMY ist uebrigens der M-Gator ...
  3. #22

    Zitat von dumedienopfer Beitrag anzeigen
    Der zusätzliche Hybridantrieb geht zu lasten der Militärischen Parameter und macht die Wartung und das Fahrzeug selber nur anfälliger...und teurer.
    Ich glaube nicht. Ein Verbrenner ist so kompliziert wie sonst nix. Tausende hochpräzise, hochharte Stahlteile, Lager, Düsen, Ventile. Die Kampfpanzer fahren doch meines Wissens auch elektrisch? Jedenfalls gabs schon unter Adolf Gasturbinen, die den Fahrstrom produzierten.

    Bei der Treibstoffversorgung frage ich mich gerade, was billiger ist, wenn Energie/Treibstoff unter solchen Bedingungen verbracht wird:

    Treibstoff per LKW
    Treibstoff per Pipeline
    Treibstoff synthetisch vor Ort aus Strom erzeugen.
  4. #23

    Dabei fällt mir ein Zitat aus dem Ego-Shooter FFOW (Fuel of War) ein:

    Der letzte Tropfen Öl wird von einem Panzer verbrannt.
  5. #24

    Beim Militär an der Front gilt eigentlich die Devise "keep it simple"
    Je mehr Schnickschnack um so mehr kann kaputtgehen.

    Und dadurch erst recht die Besatzung in Schwierigkeiten bringen.
    Drohen kann man in Ruhe weit weg vom Geschehen warten und wenn sie runterfallen, na und?
    Dann lieber einen guten alten luftgekühlten Deutz unter der Haube.
  6. #25

    [QUOTE=Oberleerer;10181763]Die Kampfpanzer fahren doch meines Wissens auch elektrisch? Jedenfalls gabs schon unter Adolf Gasturbinen, die den Fahrstrom produzierten.[QUOTE]

    Also die Panzer, die ich kenne, fahren mit Dieselmotor oder Gasturbine (M1 Abrams). Elektrischer Antrieb wäre sicherlich reizvoll (Stichwort Lärm), aber ist bisher meines Wissens nicht serienreif
  7. #26

    [QUOTE=Oberleerer;10181763]Ich glaube nicht. Ein Verbrenner ist so kompliziert wie sonst nix. Tausende hochpräzise, hochharte Stahlteile, Lager, Düsen, Ventile. Die Kampfpanzer fahren doch meines Wissens auch elektrisch? [...]/QUOTE]

    Ja, Ihr Spielzeugpanzer: MHC Product-Infocenter

    [...] Jedenfalls gabs schon unter Adolf Gasturbinen, die den Fahrstrom produzierten [...]
    Nein, gab es nicht!
    Was Sie meinen, war der sogenannte Porsche-Tiger VK 4501 (P):
    Ein benzin-elektrischer Antrieb, bei dem zwei jeweils 320 PS starke 10-Zylinder-Maybach-Motoren zwei Generatoren antrieben, mit deren Strom die zwei am hinteren Antriebsrad angeflanschten Elektromotoren gespeist wurden.

    Hat sich aber nicht bewaehrt, die schon gebauten Wannen wurden später zu Panzerjaegern Ferdinand/Elefant - Verbrauch 700 l Benzin auf 100 km bei flotten 15 km/h Hoechstgeschwindigkeit, ein typischer Porsche halt! ;-)

    [...] Bei der Treibstoffversorgung frage ich mich gerade, was billiger ist, wenn Energie/Treibstoff unter solchen Bedingungen verbracht wird:

    Treibstoff per LKW
    Treibstoff per Pipeline
    Treibstoff synthetisch vor Ort aus Strom erzeugen.
    Wenn ich mich nicht ganz arg taeusche, wurde nach der Landung der Amerikaner in Nordafrika (Operation Torch) 1942 eine Benzinpipeline von Casablanca nach Algier gebaut ...
  8. #27

    ich hab mich

    schon während meiner Bw-Zeit gefragt, wozu die Amis diese überbreiten Geländewagen brauchen, mit denen man noch nicht mal durch einen aufgeräumten deutschen Nutzwald kommt. Die VW-Iltisse sind zwar nicht so cool und geräumig wie die Humvees, aber sicherlich geländegängiger und billiger.
    Elektroantriebe sind für Spähfahrzeuge sicherlich interessant, ansonsten bringen Hybridantriebe hauptsächlich Vorteile im Stau und Stadtverkehr, und das sind ja nicht gerade militärtypische Verkehrsverhältnisse ;)

    Generell sollte man beim Verbrauch keine Wunder erwarten. Ein zig Tonnen schweres gepanzertes Fahrzeug durchs Gelände zu bewegen kostet nunmal weit mehr Energie als mit einem Pkw über eine asphaltierte Straße zu fahren.
  9. #28

    Kein Titel

    Zitat von No_Name Beitrag anzeigen
    Ob dieses Fzg zum Spaßmobil wird: unwahrscheinlich. Denn Panzer sind für Zivilisten tabu. Auch in den USA.

    Zum Hummer:
    Der hat weder zwei Motoren, noch verbraucht der 30Liter. Der Motor kommt nicht von Ford und hat auch keine 4.4 Liter Hubraum.
    Der Hummer verwendet den selben Motor wie der Vorgänger, der Chevy K-Blazer: 6.4 Liter Detroit (Chevy) Diesel. Verbrauch so um die 15 Liter, bei Marschfahrt unter 10.
    Stellt sich erst mal die Frage über welches Fahrzeug sie hier reden. Denn HMMVE (6,2 Liter Diesel) und 20-50L Verbrauch? Hat nix mit irgendeinem Chevy zu tun und hatte auch keinen Vorgänger. Genau wie der H1 (der zivile Ableger)? HMMVE und H1 wurden von AM General gebaut. Der H1 heute noch von Avtotor in Kaliningrad. Da gibt es fünf Motor Varianten. Oder ein H2 der zwar ein bisschen wie ein Hummer aussieht, aber techn. damit nix zu tun hat und auch von einem anderen Hersteller kommt (GM), sondern technisch fast identisch ist mit dem Chevrolet Tahoe und Cadillac Escalade mit Hummer ähnlicher Karosserie (6L V8 Motor mit ca. 25L Verbrauch). Oder etwa der H3 mit 3,5L 5 Zylinder Benziner?
  10. #29

    -

    Auch wenn ich die Motivation (weniger Logistikaufwand = mehr Kampfkraft) nicht gutheisse: Vielleicht gibt's ja einen guten Technologie-Spin-Off in die zivile Fahrzeugfertigung.

    Zitat von willi_der_letzte Beitrag anzeigen
    Stellt sich erst mal die Frage über welches Fahrzeug sie hier reden. Denn HMMVE (6,2 Liter Diesel) und 20-50L Verbrauch? Hat nix mit irgendeinem Chevy zu tun und hatte auch keinen Vorgänger. Genau wie der H1 (der zivile Ableger)? HMMVE und H1 wurden von AM General gebaut.
    AM General ist General Motors. Genau wie Chevy. Ich beziehe mich auf dem M1008 und M1009. Selber Motor wie HMMVE. Halt Detroit Diesel V8. Antriebsstrang ist sehr verwandt. Verbrauc des M1009: umd die 15 Liter in der Kolonne, HMMVE dito. Im Gelände mehr.

    Zitat von willi_der_letzte Beitrag anzeigen
    Der H1 heute noch von Avtotor in Kaliningrad. Da gibt es fünf Motor Varianten. Oder ein H2 der zwar ein bisschen wie ein Hummer aussieht, aber techn. damit nix zu tun hat und auch von einem anderen Hersteller kommt (GM), sondern technisch fast identisch ist mit dem Chevrolet Tahoe und Cadillac Escalade mit Hummer ähnlicher Karosserie (6L V8 Motor mit ca. 25L Verbrauch). Oder etwa der H3 mit 3,5L 5 Zylinder Benziner?
    Die Karren laufen auf BENZIN. Nicht DIESEL. Andere Motoren, andere Leistung. Die US-Armee fährt aus Logistikgründen nur noch einen Diesel-ähnlichen Treibstoff, der auch in kleinen Turbinen funzt.


TOP



TOP