Panzerwagen-Studie: Unter Strom im Gefecht

U.S. Army Detroit ArsenalMehr als zwei Drittel aller US-Militär-Konvois in Afghanistan dienen der Treibstoffversorgung der Truppe. Das soll sich in Zukunft drastisch ändern, denn die Army hat das Thema Spritsparen im Visier. Jetzt wurde eine Panzerwagen-Studie mit Hybridantrieb vorgestellt.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...831835,00.html
  1. #10

    30 Liter bei 7,5 t?

    Zitat von herr_kowalski Beitrag anzeigen
    Wetten dass die Kiste von 7 Tonnen Gewicht, 90 Liter-Tank und LI-IO Akkus rasend alltags und einsatztauglich sein wird ??
    Da lachen ja die Hühner.
    Wie wäre es mit einem Dieselmotor wie im Vario. Da wäre Durst sofort gegenüber dem Prototypen sofort halbiert. Nein, es muss ja ein 4,4-Liter-V8-Dieselmotor von Ford sein.
  2. #11

    warum nicht?

    Zitat von ogs Beitrag anzeigen
    Hab ich mich verlesen? Eine Reichweite von 8 km mit Strom und einen 90 Liter Tank bei einem Verbrauch von rund 17 bis 29 Litern? Das sind knapp 15km. Falls man zurück will also gute 7 km Entfernung ins Kampfgebiet. Beeindruckend. :-)
    Zitat von herr_kowalski Beitrag anzeigen
    Wetten dass die Kiste von 7 Tonnen Gewicht, 90 Liter-Tank und LI-IO Akkus rasend alltags und einsatztauglich sein wird ??
    Da lachen ja die Hühner.
    Prinzipiell ergebn sich interessante Optionen. Rein elektrische Antriebe sind leiser und haben deutlich reduzierte Wärmesignaturen. Beides Vorteile, wenn man nicht aufgeklärt werden möchte.
    Der große Akku kann außerdem dienlich sein für diverse Nebenverbraucher. Viele Panzerfahrzeuge stehen den halben Tag nur herum und müssen klimatisiert werden, da wäre es ganz nützlich, wenn nicht ständigd er Motor anspringt. Gilt auch für Wärmebildkameras und diversen anderen Kram an elektrsichen Verbrauchern.

    Dann bieten die E-Motoren ein hohes Drehmoment, könnte günstig sein im Gelände. Theoretisch kann man Redundanzen aufbauen, wenn ein Motor zertsört werden fahren eben noch drei andere weiter. Selbst wenn der benziner ausfällt, um den Panzer aus einer brenzlichen lage raus zu manövrieren können auch 1-2km Reichweite schon sehr hilfreich sein.

    E-Motoren wären außerdem interessant für wat- bzw tauchfähige Fahrzeuge.

    Ich war selber früher auf Spähpanzeren (zu meiner Zeit Luchs) im Ausland und ich frage mich schon eine ganze Weile, warum man die nicht hybridisiert. Der Hauptnachteil dürfte wahrscheinlich die Wartung sein, wenn die Leute dann mit Leistungselektronik und Hochspannung hantieren müssen, die bisher nur die Fettpresse bedienen können mussten.

    Auf der anderen Seite kann das Militär auch Drohnen, Hubscharuber und Flugzeuge warten, warum also nicht nen Hybridpanzer?

    mfg
  3. #12

    Verbrennungsmotor ist weit überlegen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mehr als zwei Drittel aller US-Militär-Konvois in Afghanistan dienen der Treibstoffversorgung der Truppe. Das soll sich in Zukunft drastisch ändern, denn die Army hat das Thema Spritsparen im Visier. Jetzt wurde eine Panzerwagen-Studie mit Hybridantrieb vorgestellt.

    Hybrid-Panzerwagen: Konzeptfahrzeug der US-Armee - SPIEGEL ONLINE
    Der zusätzliche Hybridantrieb geht zu lasten der Militärischen Parameter und macht die Wartung und das Fahrzeug selber nur anfälliger...und teurer.

    Das ding wird sich nicht bewähren...
  4. #13

    Zitat von Cephalotus Beitrag anzeigen

    Ich war selber früher auf Spähpanzeren (zu meiner Zeit Luchs) im Ausland und ich frage mich schon eine ganze Weile, warum man die nicht hybridisiert. Der Hauptnachteil dürfte wahrscheinlich die Wartung sein, wenn die Leute dann mit Leistungselektronik und Hochspannung hantieren müssen, die bisher nur die Fettpresse bedienen können mussten.
    Wobei zu meiner Zeit die Geräuschtarnung des Luchs durch die Bremsbeläge konterkariert wurde. Ich war vor so langer Zeit dabei, ich bin mit dem Teil noch geschwommen. ;-)

    Zitat von Cephalotus Beitrag anzeigen
    Auf der anderen Seite kann das Militär auch Drohnen, Hubscharuber und Flugzeuge warten, warum also nicht nen Hybridpanzer?
    Wen es kompliziert wurde, war/ist doch sowieso Personal vom Hersteller vor Ort.
  5. #14

    Zitat von dumedienopfer Beitrag anzeigen
    Der zusätzliche Hybridantrieb geht zu lasten der Militärischen Parameter und macht die Wartung und das Fahrzeug selber nur anfälliger...und teurer.

    Das ding wird sich nicht bewähren...
    Lesen Sie einmal den letzten Beitrag, dort wird anschaulich erklärt warum Sie sich irren.
  6. #15

    Kein Krieg fuehren spart noch mehr Benzin.
  7. #16

    optional

    "... der Dieseltank fast 90 Liter." Also nicht ganz 90! Rechtschreibefehler sind im Spiegel glücklicher Weise selten zu finden!
  8. #17

    Gerngeschen.

    Zitat von polyphemos Beitrag anzeigen
    Laut einem Zeitungsbericht, den ich vor ein, zwei Jahren las, gibt die VS-Armee jährlich etwa 20 Milliarden Dollar an Steuergeldern aus für Benzin, dass lastwagenweise transportiert wird, um in den vs-amerikanischen Stützpunkten in Afghanistan die Klimaanlagen zu betreiben.
    Damit die "Bojs" schön "kuhl" bleiben können und nicht die Lust am Töten verlieren.
    Vielen Dank für einen völlig unnötigen Beitrag.
    Bitte erinnern Sie sich an die "Kuhlness" der "Bojs", wenn Sie nächstes Mal tanken gehen oder Waren einkaufen, die das Horn von Afrika passiert haben, oder wenn Sie nächstes Mal feststellen, dass Sie NICHT mehr in Nazi-Deutschland oder im Anhängsel der glorreichen Sowjetunion leben.
  9. #18

    keine Ahnung??

    Ob dieses Fzg zum Spaßmobil wird: unwahrscheinlich. Denn Panzer sind für Zivilisten tabu. Auch in den USA.

    Zum Hummer:
    Der hat weder zwei Motoren, noch verbraucht der 30Liter. Der Motor kommt nicht von Ford und hat auch keine 4.4 Liter Hubraum.
    Der Hummer verwendet den selben Motor wie der Vorgänger, der Chevy K-Blazer: 6.4 Liter Detroit (Chevy) Diesel. Verbrauch so um die 15 Liter, bei Marschfahrt unter 10.
  10. #19

    Zitat von ogs Beitrag anzeigen
    Hab ich mich verlesen? Eine Reichweite von 8 km mit Strom und einen 90 Liter Tank bei einem Verbrauch von rund 17 bis 29 Litern? Das sind knapp 15km. Falls man zurück will also gute 7 km Entfernung ins Kampfgebiet. Beeindruckend. :-)
    Bei 28,6 L verbrauch pro 100 Kilometer ist mit dem Dieseltank alleine eine strecke von 314,68 km zu bewältigen, + die 8 km vom e-motor. :)