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Pannenservice für Elektroautos: Hilfe, Hochspannung

STILLWas passiert, wenn man mit einem Elektroauto eine Panne hat? Ausgebildete Helfer gibt es in wachsender Zahl - schwierig wird es aber, wenn der Wagen in eine der wenigen Werkstätten muss. Unser Überblick zeigt, welcher Hersteller welchen Service bietet.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...824636,00.html
  1. #20

    Meinungen...

    Zitat von dale_gribble Beitrag anzeigen
    Das nicht. Es geht aber, meiner Meinung nach, nicht nur um Stromschlaege sondern auch um die nicht zu unterschaetzende Gefahr von Kurzschluessen und Lichtboegen; so mit 400V und 50A kann man schon einen Schoenen Bogen und maechtig viel Hitze erzeugen; und da spricht auch u.U. noch keine Sicherung an...
    Knallt ja schon ganz gut wenn man bei einer normalen Autobatterie (12V) mit dem Schraubenschluessel abrutscht.
    So einen fetten LiPo oder LiIon-Akkupack schaetze ich gefaehrlicher ein als einen vollen Benzintank.
    Worauf beruht Ihre Einschätzung? Was ist an einem Akkupack "gefährlicher"? Mutmaßungen führen uns hier doch nicht weiter...
    Gegen Kurzschlüsse helfen Sicherungen, die schon vor einiger Zeit erfunden wurden.
    Der Rest ist eine Frage der konstruktiven Sicherheit, die die Industrie entsprechend lösen muss (so sie denn überhaupt will - daran habe ich tatsächlich Zweifel. Die Produktion läuft zurzeit einfach zu gut, als dass sie neue Techniken auf den Markt bringen will, die nicht wenige Arbeitsplätze überflüssig machen wird...)
  2. #21

    Fachkunde...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Hochvoltsysteme, auf ihnen liegen Spannungen von bis zu 400 Volt. Mit einem Wort: Starkstrom. "Nur wer eine spezielle Fachkunde besitzt, darf an solchen Systemen arbeiten", warnt Claudia Weiler vom Zentralverband des deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK).

    Pannenservice für Elektroautos: Hilfe, Hochspannung - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Auto
    Hochvolt ist also gleich Starkstrom.
    "Spezielle Fachkunde".
    Ach herrje, Schulphysik, 7.Klasse, Note 6, setzen...

    Die Fahrakkus von Elektroautos können hohe Spannung besitzen, müssen aber nicht. Wobei die Industrie zugunsten geringerer Ströme (!) auf höhere Spannung setzt.
  3. #22

    Steuer nach Gewicht

    Zitat von markus-f Beitrag anzeigen
    ABER: wie wird der Staat zukünftig die verlorengegangene Benzinsteuer kompensieren, wenn all die deutschen Super-Ökos Elektroautos fahren? Eingefärbter Strom, wie bei Heizöl/Diesel? :-)
    .
    Mein Vorschlag: Steuer einfach nach dem Gewicht des Fahrzeugs bemessen und zwar unabhängig von der Antriebsart. Je schwerer, desto teurer. Vermutlich werden wir es aber wie immer recht kompliziert lösen und in alle Fahrzeuge eine Maut-Box einbauen müssen.
  4. #23

    achja

    zugunsten höherer Spannung geringere Ströme? ja?

    rechnen wir mal: 80KW Motorleistung, I= P/U = 80 000W/400V = 200A.
    Geringe Ströme?
  5. #24

    Zitat von ctrlaltdel Beitrag anzeigen
    zugunsten höherer Spannung geringere Ströme?...
    Umgekehrt. Zugunsten niedrigerer Ströme höhere Spannung. Aus dem gleichen Grund, warum wir daheim einen Mixstab mit 7W mit 230V betreiben.
    Zitat von ctrlaltdel Beitrag anzeigen
    ...rechnen wir mal: 80KW Motorleistung, I= P/U = 80 000W/400V = 200A.
    Geringe Ströme?
    Naja, im Sinne von: bei 200V flössen 400A. Und die hohen Ströme sind ja das gefährliche. Und sie brauchen dickere (teurere) Leitungen.
  6. #25

    Zitat von Romiman Beitrag anzeigen
    Umgekehrt. Zugunsten niedrigerer Ströme höhere Spannung. Aus dem gleichen Grund, warum wir daheim einen Mixstab mit 7W mit 230V betreiben.
    nicht umgekehrt, das ist dei gleiche Auussge :-)

    Zitat von Romiman Beitrag anzeigen
    Naja, im Sinne von: bei 200V flössen 400A. Und die hohen Ströme sind ja das gefährliche. Und sie brauchen dickere (teurere) Leitungen.
    kommt drauf an, hohe Ströme nachen garnix wenn Du bei niedriger Spannung dran greifst dann spürst Du überhaupt nichts.
    Ist doch schon ziemlich schwierig zu begreifen, das Ohmsche Gesetz, oder?
  7. #26

    naja, nachdenken bitte

    Zitat von gruenflaeche Beitrag anzeigen
    Das hat mit Katastrophenstimmung und mies machen neuer Technologien wenig zu tun (Starkstrom ist keine neue Technologie ;))
    Sondern etwas mit geltenden deutschen Recht.

    Als Privatmann darf jeder Hinz und Kunz an der Leitung seines E-Herdes.....
    Auch als Privatmann dürfen Sie an Elektroanlagen schlicht nichts selbst machen, zumindest nicht, wenn es um eine etwaige Haftung geht. Wenn nämlich was passiert, müssen Sie sich ganz schnell die "grobe Fahrlässigkeit" vorhalten lassen. Denn Sie sind ja nicht Fachkraft.
    Und die Geschichte mit der "Unterwiesenen Person": Die darf nur exakt die Arbeiten an Elektroanlagen durchführen, für die sie "unterwiesen" wurde. Diese Arbeiten muss eine Elektrofachkraft beaufsichtigen. Und die Anforderungen an eine Elektrofachkraft sind nicht ganz ohne.

    Im übrigen haben diese Einteilungen vor allem mit der Arbeitssicherheit zu tun, weniger mit der Betriebssicherheit der Anlage.
  8. #27

    Ja, Stromkreise mit Gleichstömen im dreistelligen Amperebereich sind ganz leicht aufzutrennen. Deshalb sind Schalter und Sicherungen auch so billig.
  9. #28

    ...

    Zitat von Privatier Beitrag anzeigen
    Warten wir ab, zu wie vielen Stromtoten die wachsende Zahl von E-Autos führen mag
    Abgesehen davon, dass sich allzu ambitionierte Bastler auch an einem Verbrenner einen tödlichen Stromschlag holen können, nehme ich an, dass es nicht mehr Tote geben wird als in herkömmlichen Fahrzeugen verbrennen - da ziehe ich den schnellen Stromtod aber vor!
  10. #29

    Was der Bauer nicht kennt, kauft er nicht

    Zitat von lutz-breunig Beitrag anzeigen
    Nur zur Erinnerung ... Die Politik will spätestens bis zum Jahr 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen bringen...
    Das könnte klappen, wenn man möglichst viele Autofahrer richtig anfixt, etwa durch Probefahrten mit Elektroautos. Praktisch jeder Tester einer Zeitung oder TV-/ Radiosenders ist vom Fahrgefühl begeistert. Auf das praktische Erleben könnte man also sicher aufbauen. Aber außer einer Deutschland-Tour von Tesla mit wahrscheinlich homöopatisch verteilten Gelegenheiten zur Probefahrt habe ich von solchen Aktionen noch nichts gehört.
    Dabei kenne ich den Effekt des Ausprobierens vom E-Bike. Zwei unterschiedliche Modelle habe ich bei Fahrradhändlern getestet - und das Fahren damit ist einfach geil. Da die Möglichkeit, so ein Fahrzeug zu testen, ungleich unkomplizierter ist, verkaufen sie sich auch zu hunderttausenden. Klar sind Autos teurer, aber wer ein Auto kauft, gibt immer ein Vermögen aus, auch für einen fossilen Verbrenner. Steht jedenfalls bei mir irgendwann wieder ein Fahrradkauf an, dann nur noch elektrisch, nichts anderes mehr.


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