AFPDem Stahlkonzern ThyssenKrupp droht beim Verkauf von Stahlwerken in Brasilien und den USA offenbar ein finanzielles Desaster. Laut "Süddeutscher Zeitung" rechnet die Führung im schlimmsten Fall mit einem Verlust von bis zu elf Milliarden Euro. Ein Gutachten bringe zudem Ex-Vorstände unter Druck.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-869755.html
Sohl hätte diese Irrsinns-Pläne nie genehmigt und die ganze Bande, die Thyssen ruiniert hat, in den Knast stecken lassen
sollte wenigstens wissen, wie ein Surfbrett aussieht.
- der Konzern ist ja nicht unbekannt:
Phoenix AG für Bergbau und Hüttenbetrieb: Goergen verlor den Machtkampf mit Hans-Günther Sohl von der August Thyssen-Hütte (Hauptaktionärin Anita Zichy-Thyssen) und wurde Mitte 1957 mit 2,64 Mio. DM Abfindung entlassen....
Geht ja weiter:
Hörder Bergwerks- und Hütten-Verein: Die Chinesen ließen in der Folge dieser Bewertungen weitaus mehr Maschinen und Einrichtungen zurück, als TK es zuvor eingeschätzt hatte. Da die Erwerber zur Beseitigung der Einrichtungen nicht verpflichtet worden waren, hatten diese Entscheidungen weitere Abbau- und Entsorgungskosten auf Seiten von ThyssenKrupp in Millionenhöhe zur Folge, bevor zuletzt der Gebäudeabbruch beginnen konnte.
Komisch, alles wo Steinbrück seine Hand drin hat, stürzt ab.
Irgendwie fehlt hier die logische Aufklärung. Warum müssen die Stahlwerke verkauft werden? Weil sie auch in Zukunft defizitär bleiben werden? Wer sollte sie dann kaufen wollen?
Es kann nur am unfähigen deutschen Management liegen, dass deutsche Unternehmen in Amerika immer wieder ungeheure Milliardenverluste einfahren, egal ob es sich um Thyssen-Krupp, Daimler-Benz, die Deutsche Post oder die Telekom handelt. Was machen deutsche Firmen falscxh? Daimler-Benz verlor Milliarden an Chrysler, aber unter der Leitung von Fiat wurde die Firma sofort wieder gesund und ist vollbeschäftigt.
eigentlich als Vorstand sein, gleich 2 Stahlwerke als Turn-Key-Projekte in China zu bestellen? Hätten der TK-Vorstand die Stahlwerke in Deutschland oder zumindest in Europa bestellt, wären die Baukosten nicht um das 3 bis 4-fache explodiert. So haben sich vermeintlich riesige Gewinne in riesige Verluste verwandelt, weil man bei der Konkurrenz eingekauft hat! Wer glaubt denn, dass die Chinesen die einmalige Chance einem Wettbewerber auf dem Weltmarkt so richtig in die Fr.... zu hauen aus ethischen(moralischen Gründen nicht nutzen würden? Und der Imageverlust, den TK erleiden muss, ist kaum zu bemessen.
Die Chinesen sind doch noch nicht mal in der Lage, im eigenen Land produktive und profitable Stahlwerke zu bauen. Wieso glaubte der Tk-Vorstand, dass sie (die Chinesen) das auf einmal in Brasilien und Amerika können?