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Pannen-Börsengang: Nasdaq will Facebook-Anleger entschädigen
AFPDie Tech-Börse Nasdaq zieht Konsequenzen aus der Panne beim Facebook-Börsengang. Laut "Wall Street Journal" können Investoren, die wegen der Verzögerungen beim Handelsauftakt Verluste erlitten, auf Entschädigung hoffen. Der Schaden wird auf mehr als 100 Millionen Dollar geschätzt.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...837196,00.html
- #1 06.06.2012 08:08 von
Angesichts der Tatsache, dass sich die FB-Aktie nach unten bewegt bedeuten Verzögerungen beim Handelsauftakt doch eher einen Gewinn für den Anleger, oder?
- #2 06.06.2012 08:28 von
Entschädigung für Spekulanten?
Da sehen wir worum es in diesem Wirtschaftssystem geht.
Jetzt werden Spekulanten entschädigt die ein weitgehend substanzloses und völlig überbewertetes Papier kaufen wollten und bereits die Kursgewinne des ersten Tages realisieren wollten - die letztlich ja nie da waren. Aber so ist das. Die bereits versprochenen "Gewinne" müssen um jeden Preis erzwungen werden, statt die Anleger das Risiko dieser Schrottaktie mittragen zu lassen.
Es war ja niemand gezwungen das Papier zu kaufen, Panne hin oder her. Und wer auf den schnellen Gewinn durch Spekulation gesetzt hat ohne Arbeit oder volkswirtschaftlichen Nutzen, verdient keine wie auch immer geartete Entschädigung! - #3 06.06.2012 09:24 von
hmmm...
...und was ist mit den Spekulanten, die Gewinne generieren konnten, gerade weil nicht alle Verkäufe sofort im Kurs eingepreist waren? Wären alle Verkäufe unverzüglich realisiert wurden, wäre das Fenster für Gewinne wahrscheinlich nicht so lange offen geblieben.
- #4 06.06.2012 09:39 von
So hoffen wir denn:
- auf penible Untersuchungen
- auf ggf. saftige Strafen
und mehr als das alles doch
- auf das Aufwachen der Leute
(Derweil habe ich wieder einmal an die Macher von Adblockplus gespendet.) - #5 06.06.2012 09:40 von
Wer gewinnen will...
muß auch mit Verlusten kalkulieren. Diese Art der "Gewinnerwirtschaftung" darf in keinem Fall irgendeinen Rechtsanspruch erzeugen.
Sonst gibt es bald den "Aktienkurs-Rettungsfonds mit gesetzlich garantierter Steigerungsrate" der natürlich sozialisiert wird. - #6 06.06.2012 10:09 von
- #7 06.06.2012 12:25 von
Schaden durch entgangene Spekulation
Hallo thebear, Du schreibst "...entsteht mir doch auch ein Millionenschaden. Darf ich mich dann auch an den Steuerzahler wenden, auf dass er mir den Schaden ersetze?"
Stopp! Falscher Kontinent. Nur in Europa muss immer der Steuerzahler ran wenn sich wieder einer der systemrelevanten Marktteilnehmer verzockt hat. Das Ding mit den von vorneherein überteuerten Facebook-Aktien fand aber in den USA statt. Da steht der Obama nicht bei jeder Kapriole auf und schwenkt den Rettungsschirm (mit geliehenem / gedrucktem Geld). Da müssen tatsächlich Facebook und die Nasdaq ein paar Besänftigungsalmosen springen lassen. - #8 07.06.2012 10:23 von
Vielleicht sollten sich einige Mitforisten den Text noch mal durchlesen. Es geht nicht darum die Käufer von Aktien wegen ihres Verlustes zu entschädigen, sondern aufgrund der mangelnden Serverkapazität. Das ist ein Unterschied.
Aber ich kann verstehen, so hat man nicht so viel zu meckern ;)
Wie sie das ermitteln wollen ist mir schleierhaft. Die müssen die Daten ja abseits ihrer eigenen Server bekommen, d.h. von den Onlineportalen der Banken z.B.
@ ex_Kamikaze: Aktien erwerben hab übrigens marktwirtschaftlichen Nutzen. Firmen bekommen dadurch Geld, also eine Kapitalerhöhung. Das ist weit davon entfernt kein volkswirtschaftlicher Nutzen zu sein. Ob man die FB-Aktie jetzt für gut befindet ist wieder was ganz anderes.
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