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Pannen beim Facebook-Börsengang: Citigroup zu Millionenstrafe verdonnert

REUTERSKurz nach dem Börsengang stürzte der Aktienkurs von Facebook ab. Ein Grund: Beteiligte Banken hatten die Geschäftsprognosen gesenkt und die vertraulichen Informationen an gute Kunden weitergegeben. Die Citigroup muss deshalb jetzt eine Millionenstrafe zahlen und entlässt einen ihrer Staranalysten.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-863739.html
  1. #1

    2 Millonen Dollar...

    und zwei Mitarbeiter entlassen. Solche drakonischen Strafen! werden sicher in Zukunft ähnliche Vorfälle verhindern.
  2. #2

    Verstehe ich das richtig?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kurz nach dem Börsengang stürzte der Aktienkurs von Facebook ab. Ein Grund: Beteiligte Banken hatten die Geschäftsprognosen gesenkt und die vertraulichen Informationen an gute Kunden weitergegeben. Die Citigroup muss deshalb jetzt eine Millionenstrafe zahlen und entlässt einen ihrer Staranalysten.

    Citigroup zahlt zwei Millionen wegen Pannen beim Facebook-Börsengang - SPIEGEL ONLINE
    Im Umkehrschluss bedeutet das, dass FB und die beteiligten Banken den potentiellen Aktienkäufer zu betrūgen indem sie auf den aktuellen Zahlen des Konzerns basierende Geschäftsprognosen verheimlicht haben! Bald sind FB Aktien eh nur noch Pennystcks.
  3. #3

    Facebook

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kurz nach dem Börsengang stürzte der Aktienkurs von Facebook ab. Ein Grund: Beteiligte Banken hatten die Geschäftsprognosen gesenkt und die vertraulichen Informationen an gute Kunden weitergegeben. Die Citigroup muss deshalb jetzt eine Millionenstrafe zahlen und entlässt einen ihrer Staranalysten.

    Citigroup zahlt zwei Millionen wegen Pannen beim Facebook-Börsengang - SPIEGEL ONLINE
    Warum werden diese Banken bestraft? Weil sie die vertrauliche Information über den Facebook-Tinnef nur an gute Kunden weitergegeben haben?
  4. #4

    Genau

    Zitat von Niamey Beitrag anzeigen
    Im Umkehrschluss bedeutet das, dass FB und die beteiligten Banken den potentiellen Aktienkäufer zu betrūgen indem sie auf den aktuellen Zahlen des Konzerns basierende Geschäftsprognosen verheimlicht haben! Bald sind FB Aktien eh nur noch Pennystcks.
    Warum wird Facebook nicht gleichermaßen zu einer Geldstrafe verdonnert wegen Betrug und Falschinformation?
  5. #5

    Journalistische Etikettenschwindel

    Zitat von goodspirit Beitrag anzeigen
    und zwei Mitarbeiter entlassen. Solche drakonischen Strafen! werden sicher in Zukunft ähnliche Vorfälle verhindern.
    ... »Citigroup zu Millionenstrafe verdonnert«
    Klar doch! Der Donnerhall war um die ganze Welt zu hören und Citigroup wird jetzt Probleme haben, sich diese Summe am Kapitalmarkt zu besorgen!

    Wenn man ein Artikelchen schreiben will, das mit seiner wirklichen Botschaft im Zweifel niemand interessiert und so dürftig recherchiert ist, dass die eigentlich interessanten Vorgänge nicht zum Vorschein kommen, hängt man eben eine »donnernde« Überschrift drüber.

    Dieser journalistische Etikettenschwindel ist allerdings bei SPON schon längst an der Tagesordnung.
    Hauptsache Anzahl und Tacktgeschwindigkeit der Hits stimmen - kommt ja ohnehin in ein paar Minuten der nächste und die letzten 2 sind vergessen.
  6. #6

    Soweit ich mich erinnere, hat ein Vorstandsmitglied Facebooks die Gewinnaussichten gegenüber der SEC geändert

    und zwar gesenkt, noch während der Aktion. Dann braucht sich Zuckerberg doch nicht zu wundern, dass sein Börsendebüt kursmässig flopt.
  7. #7

    .

    Zitat von goodspirit Beitrag anzeigen
    und zwei Mitarbeiter entlassen. Solche drakonischen Strafen! werden sicher in Zukunft ähnliche Vorfälle verhindern.
    Es gibt innerhalb der Politik wohl keine Tendenzen, irgendwelche Maßnahmen gegen die Finanzindustrie durchzusetzen. Daher kann nur der Bürger mit einer Verhaltensänderung dafür sorgen, dass die Banken weniger Geld und damit weniger Einfluss bekommen.
  8. #8

    Echt abschreckende Strafe :-)

    FB hat so ca. 2,4 Mrd Aktien, zum Ausgabewert von 38$. Zeitweise waren sie nur etwas mehr als die Hälfte wert. D.h. diejenigen, welche die Insiderinformation der Banken hatten, konnten "SHORT Sales" tätigen, aso leerverkaufen. D.h. sie liehen sich die Papiere zunächst und verkauften sie. Später dann konnten sie sie wesentlich billiger kaufen und zurückgeben. Bei einem Kursverlust von fast 20$/Aktie macht das so ca. 50 Mrd.$ aus, die maximal zu erwirtschaften waren.
    Auf Kosten der Anleger ohne diese besonderen Kontakte zu den Banken.
    Kein Wunde, daß sich normale Anleger aus dem Aktienmarkt zurückziehen.
    Wenn man nun diese Strafe in Höhe von 2 Mio.$ auch nur einem Anteil von 10% des maximal zu erwirtschaftenden Vorteils aus den besonderen Infos der Banken gegenüberstellt, also 5 Mrd.$, dann sieht man, wie "empfindlich" diese Strafe wirklich ist.
    Börsenprofis, die ganz kühl Risiko gegen Profit abwägen, werden dies zu schätzen wissen.
  9. #9

    Hand in Hand...

    Zitat von zerberus und co. Beitrag anzeigen
    ... »Citigroup zu Millionenstrafe verdonnert«
    Klar doch! Der Donnerhall war um die ganze Welt zu hören und Citigroup wird jetzt Probleme haben, sich diese Summe am Kapitalmarkt zu besorgen!

    Wenn man ein Artikelchen schreiben will, das mit seiner wirklichen Botschaft im Zweifel niemand interessiert und so dürftig recherchiert ist, dass die eigentlich interessanten Vorgänge nicht zum Vorschein kommen, hängt man eben eine »donnernde« Überschrift drüber.

    Dieser journalistische Etikettenschwindel ist allerdings bei SPON schon längst an der Tagesordnung.
    Hauptsache Anzahl und Tacktgeschwindigkeit der Hits stimmen - kommt ja ohnehin in ein paar Minuten der nächste und die letzten 2 sind vergessen.
    Da haben sich 2 gesucht und gefunden.
    Facebook und SPON im freien Fall


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