und zwei Mitarbeiter entlassen. Solche drakonischen Strafen! werden sicher in Zukunft ähnliche Vorfälle verhindern.
REUTERSKurz nach dem Börsengang stürzte der Aktienkurs von Facebook ab. Ein Grund: Beteiligte Banken hatten die Geschäftsprognosen gesenkt und die vertraulichen Informationen an gute Kunden weitergegeben. Die Citigroup muss deshalb jetzt eine Millionenstrafe zahlen und entlässt einen ihrer Staranalysten.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-863739.html
und zwei Mitarbeiter entlassen. Solche drakonischen Strafen! werden sicher in Zukunft ähnliche Vorfälle verhindern.
... »Citigroup zu Millionenstrafe verdonnert«
Klar doch! Der Donnerhall war um die ganze Welt zu hören und Citigroup wird jetzt Probleme haben, sich diese Summe am Kapitalmarkt zu besorgen!
Wenn man ein Artikelchen schreiben will, das mit seiner wirklichen Botschaft im Zweifel niemand interessiert und so dürftig recherchiert ist, dass die eigentlich interessanten Vorgänge nicht zum Vorschein kommen, hängt man eben eine »donnernde« Überschrift drüber.
Dieser journalistische Etikettenschwindel ist allerdings bei SPON schon längst an der Tagesordnung.
Hauptsache Anzahl und Tacktgeschwindigkeit der Hits stimmen - kommt ja ohnehin in ein paar Minuten der nächste und die letzten 2 sind vergessen.
und zwar gesenkt, noch während der Aktion. Dann braucht sich Zuckerberg doch nicht zu wundern, dass sein Börsendebüt kursmässig flopt.
FB hat so ca. 2,4 Mrd Aktien, zum Ausgabewert von 38$. Zeitweise waren sie nur etwas mehr als die Hälfte wert. D.h. diejenigen, welche die Insiderinformation der Banken hatten, konnten "SHORT Sales" tätigen, aso leerverkaufen. D.h. sie liehen sich die Papiere zunächst und verkauften sie. Später dann konnten sie sie wesentlich billiger kaufen und zurückgeben. Bei einem Kursverlust von fast 20$/Aktie macht das so ca. 50 Mrd.$ aus, die maximal zu erwirtschaften waren.
Auf Kosten der Anleger ohne diese besonderen Kontakte zu den Banken.
Kein Wunde, daß sich normale Anleger aus dem Aktienmarkt zurückziehen.
Wenn man nun diese Strafe in Höhe von 2 Mio.$ auch nur einem Anteil von 10% des maximal zu erwirtschaftenden Vorteils aus den besonderen Infos der Banken gegenüberstellt, also 5 Mrd.$, dann sieht man, wie "empfindlich" diese Strafe wirklich ist.
Börsenprofis, die ganz kühl Risiko gegen Profit abwägen, werden dies zu schätzen wissen.