Zitat von
Afrojüdischer_Sozi-Sinti
Das könnte ihnen so passen. Der Rechtstaat in Weimar zeigt sein Versagen doch nicht dadurch das er Hitler in den 20ern nicht als "krimminellen Ausländer" abgeschoben hat. Für diese These würden Sie wohl nicht einmal erzkonservative Historiker gewinnen können. Das würde ja bedeuten wenn Hitler deutscher gewesen wäre, wär alles super in Ordnung gewesen was danach gelaufen ist.
Ein Gefreiter handelt im Auftrag des demokratischen Rechtsstaates und stellt damit eine kleinste Einheit der Exekutive dar. Er steht immer noch über dem Zivilisten, der die Mehrzahl der Bevölkerung darstellt.
Vor allem die Tatsache das viele Soldaten empfänglich für eine rechte Gesinnung waren hat einen kleinen Teil zum scheitern Weimars beigetragen. Mit Sozialisten wurde da schnell kurzer Prozess gemacht, während der Adolf seelenruhig auf kosten des Steuerzahlers sein doofes Buch schreiben durfte, trotz putsch versuch.
Hier ist weimar gescheitert, nicht an versäumter abschiebung von Ausländern.
Ihre Argumentation beweist wunderbar das man gleichzeitig Hitler scheisse finden, aber trotzdem die Geschichte irgendwie rechts verdrehen und irgendwelche Ausländer-Abschiebungsideen begründen kann. Und der Spiegel lässt sowas auch noch in sein Forum zu - Pfui.