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Panne um Geheimoperation: Polizist gibt Verhaftungsplan für Assange preis

APPeinliche Panne bei Scotland Yard: Ein Londoner Polizist hat versehentlich einen geheimen Plan für die mögliche Verhaftung von WikiLeaks-Gründer Assange enthüllt. Schon einmal gab es einen ähnlichen Patzer der Sicherheitsbehörden - mit weitreichenden Folgen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...852019,00.html
  1. #1

    soso

    "Ecuador werde "niemals jemanden um Erlaubnis zur Ausübung seiner Souveränität bitten und stets die Menschenrechte eines jeden verteidigen, der darum bittet", sagte der Präsident." lol, jaja ecuador der grosse schuetzer der menschenrechte...das sieht die presse und die opposition dort aber ganz anders. unwahrscheinlich, dass assange asyl in ecuador bekommen haette, wenn auch ueber ecuador informationen von wikileaks verbreitet worden waeren.
  2. #2

    Zitat von ziegenzuechter Beitrag anzeigen
    "Ecuador werde "niemals jemanden um Erlaubnis zur Ausübung seiner Souveränität bitten und stets die Menschenrechte eines jeden verteidigen, der darum bittet", sagte der Präsident." lol, jaja ecuador der grosse schuetzer der menschenrechte...das sieht die presse und die opposition dort aber ganz anders. unwahrscheinlich, dass assange asyl in ecuador bekommen haette, wenn auch ueber ecuador informationen von wikileaks verbreitet worden waeren.
    haben sie mal in Erwägung gezogen das Ecuador nichts gemacht hat so das sich Wikileaks darum kümmern müsste?
  3. #3

    Assange/Beitrag von ziegenzuechter

    Da hast Du sicher Recht aber letztendlich geht es in dieser Sache grundsätzlich darum, dass es wichtig ist überhaupt Asyl bekommen zu können. Ich hoffe Du kommst niemals in diese Situation. Denn, wir dürfen nicht vergessen, keiner von uns weiß, was in diesem Fall wirklich passiert ist und irgendwann wurde die Todesstrafe mal deshalb abgeschafft weil ganz viele Menschen zu Unrecht umgebracht wurden! Wenn jemand die Todesstrafe fordert, dann ist er nicht besser als der Verbrecher selbst!
    Und vor allem, Weiterleben "müssen", istfür einen Verbrecher die beste Strafe (in Sicherheitsverwahrung, je nach dem was er verbrochen hat), auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht.
  4. #4

    Stimmt leider..

    .. wenn man sich seiner Menschen- und Bürgerrechte nicht einmal in einer Demokratie sicher sein kann, dann eigentlich auch kaum in einem Land ohne derlei Strukturen. Allerdings kann es sein, dass gerade in einem solchen Land dies als Gelegenheit gesehen wird sich in ein besseres Licht zu stellen - und aus dieser Motivation heraus etwas getan wird.

    Ganz gleich, wie es um die Person Assange steht: ich finde, dass Menschen, die Verbrechen anderer Menschen aufzeigen, niemals so einer Hexenjagt unterzogen werden dürften. Dabei sollte es absolut keine Rolle spielen, ob die Verbrecher einen hohen Rang/Status/Macht genießen und ob dabei Interna Preis gegeben werden.

    Solange man (angebliche) Sicherheit der Freiheit vorzieht, wird man weder Freiheit, noch Sicherheit haben. Staaten, die keine Demokratie haben, zeigen ihre erpresserischen Fähigkeiten gegenüber ihrem Volk sehr eindeutig. Demokratische Staaten zeigen sie hinterrücks, denn man mag zwar in vielen Bereichen demokratisch(er) aufgestellt sein - aber vor allem Regierungen sind nicht demokratisch. Sie legen ja auch nicht lückenlos aufgeschlüsselt Informationen vor, was sie überhaupt für ihr Geld leisten. Ich muss mich aber vor meinem Arbeitgeber durchaus dafür rechtfertigen.

    Wie dem auch sei: solange das so ist wie es ist, finde ich es als gerechtfertigt jegliche Interna beliebiger Länder offen zu legen - bis Regierungen einsehen, dass es keinen Sinn macht das eigene Volk zu belügen, zu betrügen und dauernd für dumm zu verkaufen.
  5. #5

    selbstverstaendlich

    Zitat von deali_ Beitrag anzeigen
    haben sie mal in Erwägung gezogen das Ecuador nichts gemacht hat so das sich Wikileaks darum kümmern müsste?
    ecuador ist der perfekte staat. lol. haben sie mal in betracht gezogen, dass enthuellungen ueber ecuador fuer selbstdarsteller wie assange uninteressant sind weil sie nicht den gleichen aufschrei bringen wie bei den usa?
  6. #6

    Wer es noch nicht gemerkt hat:

    Seit der sogenannten Wende in Osteuropa haben die westlichen Regierungen überhaupt keinen Anlass mehr, für die Interessen ihrer Bürger einzustehen oder sich an die hohlen Phrasen von Demokratie und Menschenrechten zu halten, die während des kalten Krieges die Überlegenheit des Westens illustrieren sollten.

    Die erste Stufe der Eskalation war das völkerrechtswidrige Handeln von Helmut Kohl und H-D Genscher während der Jugoslawienkrise. Ein weiteres Beispiel der erste Angriffskrieg der USA gegen den Irak 1991.
    In Deutschland wurde mit dem Abriss des Wohlfahrtsstaats unter Gazprom-Schröder und der Beteiligung der SPD und Grünen am Krieg gegen Serbien weitergemacht.
    Merkels Steckenpferd ist nun die Umverteilung des Staatsvermögens von unten nach oben und zwar nicht nur in Deutschland, sondern in der gesamten EU.

    Politische Akteure wie Assange und Wikileaks stören in diesem Spiel, weswegen sie beseitigt werden müssen.
    Nur sollte man sich bewusst machen, dass sie wenigen Vertreter eines unabhängigen und freien Journalismus sind. Wenn wir sie verlieren, verlieren wir buchstäblich unsere Zukunft. Ich habe deswegen an Wikileaks gespendet.
  7. #7

    Wahnsinn! Ich dachte, dieser europaweite Haftbefehl wegen einvernehmlichen Beischlafes ohne Kondom sei an Lächerlichkeit nicht mehr zu toppen. Dann kamen die Erwägungen der britischen Regierung, die ecuadorianische Botschaft zu stürmen, um diesen Mann dort herauszuholen, in die Presse. Jetzt skizzieren sie Szenarien, um diesen Mann daran zu hindern, in das Land auszureisen, das ihm Asyl gewährt hat, und tragen diese offen mit sich herum. Noch nie etwas von Teleobjektiven gehört?
    Das kann man doch nun wirklich nicht mehr ernst nehmen!

    Assange hat berechtigte Bedenken, dass er, sobald nach Schweden überstellt, an die USA ausgeliefert und dort wegen Geheimnisverrates angeklagt und mit 99%-iger Wahrscheinlichkeit verurteilt wird. Ironischerweise hat er dort aber keinen Geheimnisverrat begangen, da er nicht selbst Geheimnisträger war. Bleibt nur noch die Möglichkeit, Gefreiten Manning solange zu waterboarden, bis dieser gesteht, dass Assange ihn zum Geheimnisverrat bewegt, ja quasi gezwungen, hat, aber das dürfte ja kein Problem sein, das US- Militär kennt sich ja mit solchen Dingen aus.
  8. #8

    Zitat von ziegenzuechter Beitrag anzeigen
    ecuador ist der perfekte staat. lol. haben sie mal in betracht gezogen, dass enthuellungen ueber ecuador fuer selbstdarsteller wie assange uninteressant sind weil sie nicht den gleichen aufschrei bringen wie bei den usa?
    Enthüllung bleibt aber noch immer Enthüllung und nur darum geht es bei Wikileaks. Das mit dem Selbstdarsteller haben Sie, wie viele Millionen andere Menschen auch durch Hörensagen mitbekommen. Kennen Sie Julian Assange persönlich? Schon mal mit ihm unterwegs gewesen? Bisschen Party gemacht? Nein? Dann wär´s echt ratsam, die Backen nicht ganz so weit aufzuplustern, wie Sie es gerade tun. Machen Sie sich nicht ebenso lächerlich, wie all die Anderen, die urteilen, ohne zu wissen, was der Wirklichkeit entspricht.

    Leute wie Sie passen eigentlich perfekt zu den USA. Toll, oder?
  9. #9

    Das war aber nicht der

    ......den Assanges Anwalt gestern angekündigt hatte, oder?
    Zumindest wird immer tiefer klar, dass es nicht im Geringsten um die sexuelle Belästigung geht, vor allem nachdem aus schwedischen Justizkreisen gestern zu hören war, dass das Verfahren nach Sachlage eingestellt wird und dass eine Befragung in England nach schwedischem Recht kein Problem sei.








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