2500 streng vertrauliche Patientendaten waren offenbar monatelang frei im Internet zugänglich. Es handelt sich um Arztbriefe und Befunde von psychisch schwer kranken Menschen aus Schleswig-Holstein - Grund ist eine Sicherheitslücke bei einem Dienstleister in Rendsburg.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...795796,00.html
ob die daten patienten gehörten, internetspielern, militärs, künstlern, kreditkartenfirmen...egal, allein die letzten 12 monate haben mir in aller klarheit gezeigt, dass es sichere daten niemals gibt, nicht mal, wenn ein rechner garnicht am netz hängt...stichwort iran/zentrifugen...
wo immer menschen im spiel sind, und die daten werden ja von menschen benötigt, sonst würde man sie nicht erfassen/speichern...sind daten in gefahr, damit muss man klarkommen und die wahrscheinlichkeit eines fehlers minimieren. aber je mehr in der cloud ´landet, desto mehr landet im "irgendwo/nirgendwo".
Schauen Sie mal in die §§ 43 - 44 des Bundesdatenschutzgesetzes.
http://www.gesetze-im-internet.de/bdsg_1990/index.html
Darüber hinaus, haben auch die Länder eigene Datenschutzgesetze. Hier der Link zum schleswig-holsteinischen: http://www.gesetze-rechtsprechung.sh...=true&aiz=true
Mag sein, aber soweit ich weiß hat das Teil dann irgendwelche Daten übers Internet nachgeladen bzw. irgendeine Kommunikation nach außen ermöglicht, zumindest Zeitweise. Also so gänzlich ohne Netz war das wohl nicht.
Wo soll ich das behauptet haben ?
Wenn allerdings jemand glaubt, das grundsätzlich alles im Computerbereich Datenschutztechnisch unsicher sei, auch weil evtl. jemand physisch Daten per USB-Stick klauen könnte (was technisch ja alles theoretisch möglich ist), dann sollte derjenige evtl. tatsächlich Daten nur noch in Papierform horten - die dann ja aber auch ganz traditionell geklaut werden könnten.Dilemma, Dilemma,...
Ach das ist alles nur ein kleiner Vorgeschmack davon was uns an "Pannen" erwartet, sobald die eGK flächendeckend eingeführt ist. Wenn dann endlich alle Organisationsstrukturen im Gesundheitswesen bis runter zur Praxis, Apotheke oder Pflegedienst mit personenbezogenen Daten im Netz herum jonglieren dürfen, ist es vorbei mit dem Datenschutz. Da hilft eigentlich nur ein Boykott der Karte von den Versicherten!