Leider gibt der Artikel keine Auskunft darüber, wie sich die beiden Parteien auf eine Anerkennung des Staates Israel geeinigt haben. Die Fatah ist dazu bereit, die Hamas war immer dagegen. Das ist doch immer das Hauptproblem zwischen beiden gewesen.
Die verfeindeten Palästinenser-Gruppen wollen wieder mit einer Stimme sprechen.*Hamas und Fatah schlossen ein Versöhnungsabkommen - binnen eines Jahres sollen gemeinsame Wahlen durchgeführt werden. Die Einigung ist ein wichtiger Schritt*zu einem eigenen*Staat.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...759380,00.html
Leider gibt der Artikel keine Auskunft darüber, wie sich die beiden Parteien auf eine Anerkennung des Staates Israel geeinigt haben. Die Fatah ist dazu bereit, die Hamas war immer dagegen. Das ist doch immer das Hauptproblem zwischen beiden gewesen.
ach ne..
es bewegt sich was...sehr spannend..
Die veränderten Machtstrukturen im Nahen Osten beginnen schon zu wirken
Bislang? Wieso suggeriert der Spiegel, die Hamas könnte irgendwann einem Frieden mit einem jüdischen Staat zustimmen? Die Hamas hat nie irgendwelche Anzeichen gemacht, daß man sich mit weniger als der völlständigen Zerstörung Israels zufrieden geben könnte. Wird hier (wie schon zuvor bei den ägyptischen Muslimbrüder) versucht, sie mal eben säkular zu reden?Die Fatah ist für Friedensverhandlungen, die Islamisten lehnten dies bislang ab.
hm, ich bin gespannt wie es hier weitergeht. Auch wie sich die Aktion im September entwickeln wird dürfte sehr interessant werden.
Bis zum nächsten handfesten Krach.
Darauf darf man gespannt sein. Zuerst dürfen wir im Westen abwarten, wie es in Tunis und Ägypten weitergeht. Ob dort tatsächlich eine richtige Demokratie entsteht. Was passiert mit den beiden merkwürdigen, blutrünstigen Diktatoren in Libyen und Syrien. Erst wenn etwas Handfestes entstanden ist, kann man die Wünsche glauben. Inshallah, oder auch nicht.Die Palästinenser wollen im September mit Hilfe der Vereinten Nationen im Westjordanland, im Gazastreifen und im Ostteil Jerusalems einen unabhängigen Staat gründen
Wird Israel die besetzten Gebiete samt seinen Siedlungen einebnen und einfach so zurückgeben? Auf Jerusalem als Hauptstadt will keine Seite verzichten, die Juden nicht, die Palästinenser nicht. Schaun mer mal.
.. dann bin ich mal gespannt, wie lange dieser "Frieden" hält! Sollten sich die beiden auf eine Anerkennung Israels einigen, dann wäre schon viel gewonnen und die Gründung eines Palästinenser-Staates wäre nicht mehr ganz so aussichtslos. Aber bisher haben die Palästinenser so viel falsch gemacht, so dass meine Skepsis sehr ausgeprägt ist...Kann nur hoffen, dass es diesmal wirklich ernst gemeint ist - damit es den Palästinensern endlich mal besser geht!
Ganz im Gegenteil, es ist viel differenzierter. Israel kommt es darauf an, dass die Hamas die Grundsätze der Fatah annimmt, solange das nicht geschah, war sie gegen die Hamas und damit auch gegen eine Versöhnung der beiden. Wenn die Hamas das aber tut und sich damit mäßigt, wäre die gemeinsame Regierung der Palästinenser ein Gesprächspartner. Wenn...
Wenn die Fatah aber hingegen die Hamas-Agenda annimmt, dann, ganz ehrlich, sehe ich schwarz für die gesamte Region.
Allzuviel weiß man über dieses Ereignis ja noch nicht. Bisher sieht es eher nach Geheimdiplomatie aus... Aber ich hoffe, dass Hamas endlich zu Gesprächen und einer Anerkennung Israels bereit ist. Dann, und zwar erst dann, ist es einzig an Israel, die Lage endlich zu nutzen und die Zwei- oder die Dreistaatenlösung durchzusetzen, um allen miteinander zu helfen.
hat ja schon mal im vorauseilendem Gehorsam der Zustimmung zu einem palästinensischen Staat im September eine Abfuhr erteilt:
http://www.bundesregierung.de/nn_149...netanyahu.html
Ich sehe eine internationale Anerkennung Palästinas als eine große Chance, Bewegung in den Friedensprozeß zu bringen, damit endlich anerkannt wird, daß es zwei gleichberechtigte Parteien mit gleichberechtigten Interessen gibt.
Der ganze Friedensprozeß ist ja wohl ein Witz: Erst verlangt Obama von Israel den Siedlungsstopp, die ignorieren das, und bei der Entscheidung vor der UN, den Siedlungsausbau zu ächten, legt eben die selbe USA ein Veto ein.
Ich verstehe diese Scheinheiligkeit von dem Friedensnobelpreisträger nicht.
Genauso wenig verstehe ich, daß Merkel, die öffentlich immer gegen die Siedlungspolitik auftritt, mit diesen Zugeständnissen an Netanyahu jegliche Verhandlungsmacht aufgibt, und eine Europaweite Initiative damit zunichte macht.
Warum wollt ihr keinen Frieden ?