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Palästinenserchef vor der Uno: Abbas appelliert an das Gewissen der Welt

Am Ende applaudierten die meisten Delegierten: Mit einem staatsmännischen Auftritt warb Präsident Mahmud Abbas vor der Uno für die Anerkennung eines Staates Palästina. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu konnte der*Rede des Palästinensers*dagegen außer Häme nicht viel entgegensetzen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...788134,00.html
  1. #1

    Doppelmoral

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Am Ende applaudierten die meisten Delegierten: Mit einem staatsmännischen Auftritt warb Präsident Mahmud Abbas vor der Uno für die Anerkennung eines Staates Palästina. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu konnte der*Rede des Palästinensers*dagegen außer Häme nicht viel entgegensetzen.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...788134,00.html
    Und trotzdem werden die üblichen Verdächtigen hier auftauchen. Am besten an der Rede war die Aussage Verhand´lungen ohne Vorbedingungen aber dann muss Israel anerkennen als jüdisch, demilitarisiert etc. Das sind dann wohl keine Vorbedingungen :). Die Siedlungen sind das Resultat, interessante Sichtweise, ohne einen kompletten Siedlungsstopp und eine Rückführung der meisten Siedler wird es keinen Frieden geben.
  2. #2

    Höre oh Israel......

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Palästinenserchef vor der Uno: Abbas appelliert an das Gewissen der Welt
    Am Ende applaudierten die meisten Delegierten: Mit einem staatsmännischen Auftritt warb Präsident Mahmud Abbas vor der Uno für die Anerkennung eines Staates Palästina. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu konnte der*Rede des Palästinensers*dagegen außer Häme nicht viel entgegensetzen.
    http://www.spiegel.de/politik/auslan...788134,00.html
    Gewissen der Welt? irgendwie habe ich deja vue - hat sich darauf nicht auch Israel berufen als ein eigener Staat gegründet wurde?
    Und heute nur noch Betonköpfe oder besser Schreibtischtäter! Verhandlungen OHNE Vorbedingungen klar aber nur wenn das und das erfüllt wird.
    Logischer Vorschlag: entweder unterstützt Israel die Staatsgründung mit Berufung auf 'Gewissen der Welt' oder es löst sich selbst auf. Denn die Ausgangspunkte die damals zur Staatsgründung geführt haben werden heute anderen verweigert und mit Füßen getreten.
  3. #3

    Es liegt ja am Westen!

    Wenn der Westen sein Gewissen wiederfindet, kann Abbas gehört werden!
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Am Ende applaudierten die meisten Delegierten: Mit einem staatsmännischen Auftritt warb Präsident Mahmud Abbas vor der Uno für die Anerkennung eines Staates Palästina. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu konnte der*Rede des Palästinensers*dagegen außer Häme nicht viel entgegensetzen.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...788134,00.html
    Für diejenigen die selbst beurteilen wollen ob Netanyahu wirklich nichts als Häme übrig hatte, hier die volle Rede (auf Englisch):
    http://www.youtube.com/watch?v=ebOsg9CCj6c
  5. #5

    Ergebnis?

    Das Ergebnis im Sicherheitsrat ist ja schon vorweg genommen. Die Amerikaner (USA) werden ihr Veto einlegen. So sieht's aus.
  6. #6

    Affentheather?

    "Gleich zu Beginn seiner Rede nannte der israelische Regierungschef die Uno-Vollversammlung ein "absurdes Theater" und eine "Halle der Finsternis für sein Land". Netanjahu verglich die Vereinten Nationen mit einem "Haus der vielen Lügen"

    ....redet so ein wirres Zeug in New York nicht lediglich Ahmadinedschad?!?!


    Nein, offensichtlich nicht. Man sieht deutlich, was Israel von diesem Organ der Völkervertretung und von Resolutionen des UN-Sicherheitsrates hält. - Nämlich nichts!!
  7. #7

    Nur mit einem Staat Palästina...

    Kann es Friedensverhandlungen auf gleicher Augenhöhe geben.

    Die Israelis verlangen, dass alle Palästinenser Israel als Staat anerkennen sollen. Das ist eine nachvollziehbare Forderung.

    Aber dann sollten doch die Israelis fairerweise auch Palästina als Staat anerkennen. Und alle anderen auch.
  8. #8

    hintergrund

    die mächtigsten köpfe der welt, beraten von den klügsten köpfen der welt, bekommen seit - wie lange jetzt ? - 60, 70 jahren ? ... das problem "naher osten" nicht gelöst.
    sorry leut', das kann mir niemand weismachen.
    das ist absicht.

    Nimmt die UNO ihre eigenen regeln ernst, kann sie gar nicht anders, als gemäß dem "selbstbestimmungsrecht der völker" dem begehren der palästinenser nach einem eigenen, international anerkanten staat, zuzustimmen.

    da hängt ein ganzer rattenschwanz an konsequenzen dran, stichwort militärbündnisse, krieg, intervention, wirtschaft ...
    i.m.h.o. führt die statlichkeit Palästinas die situation im nahen osten zu einem umgang gemäß der derzeit gültigen internationalen regelwerken und wird daher auf dauer (abgesehen von willkürlichen eingriffen des hegemons USA) befriedend sein.

    diese erkenntnis ist nicht neu.
    es ist also gewollt, dass die situation im nahen osten so ist, wie sie derzeit ist und schon seit 60, 70 jahren so ist.
    - hat ja auch einen ganz praktischen aspekt: gibt's irgendwo zuviel ärger (z.b. innenpolitisch) sprengt man in jerusalem einfach einen bus in die luft, und schon stürzt sich die weltpresse darauf wie die fliegen auf die scheisse, alles andere ist vergessen, und die kollateralschäden - haben die mächtigen der welt eh noch nie interessiert.

    es geschieht nichts oder wird nicht verhindert dass es geschieht, auf der welt, ohne dass das nicht jemand genau so will.
  9. #9

    Die Welt hat kein Gewissen

    Die Welt denkt zurzeit nur an ihre eigene Interessen. Vor allem vom Westen können wir nicht erwarten, dass er den Staat Palästina anerkennt, weil er sich nicht wagen kann, "sein verwöhntes Kind" Israel zu ärgern. Jetzt müssen die Araber nicht sprachlos bleiben und alles für Palästina machen .. sie können auch vieles, egal was der "gewissenlose, unglaubwürdige" Westen macht. Die Palästinenser sind über 8 Millionen Bürger, leben auf diesem Land seit über 15 Jahrhunderten und müssen ihren Staat haben. Die Grenze von 1967 soll die Grenze des neuen Staates sein.
    Wenn Israel und der Westen diese Anerkennung ablehnen (das ist auch höchstwahrscheinlich), müssen wir weder Israel als "Staat" anerkennen noch dem Westen vertrauen oder mit ihm wirtschaftlich zusammenarbeiten, denn Araber haben auch Rechte wie alle anderen Völker und das muss die Welt akzeptieren.








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