Hasnain KazimIn islamischen Ländern rumort es, auch nach der Arabischen Revolution sind überall religiöse Kräfte auf dem Vormarsch. Der pakistanische Atomphysiker Pervez Hoodbhoy sieht ein "kollektives Scheitern" von muslimischen Gesellschaften. Im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE erklärt er seine These.
Interview mit dem pakistanischen Atomphysiker Pervez Hoodbhoy - SPIEGEL ONLINE
wie sollen auch andere errungenschaften zustande kommen, wenn das leben sich praktisch nur um die religion dreht ? bildung und alles weltliche, nicht-religiöse ist verpönt, da bleibt nicht viel außer beten und fasten. die führer züchten sich ganze generationen von dummen und blinden gläubigen heran. bildung war schon immer der größte feind des glaubens. man erinnere sich mal an die anstrengungen der europäischen kirche um die aufklärung aufzuhalten. zu leiden hat natürlich das volk, hier wie dort.
Bei seit Salman Rushdie ausgezogen ist, steht Familie Bono Voxist das Gartenhaus ja wieder frei... vllt. wäre das jetzt ne gute bleibe für den Herrn
Er bringt es auf den Punkt- und zwar deutlich. Das wird den religiös Radikalen nicht gefallen. Sie haben keine Antwort und er erzählt es jedem.
Er ist mutiger als der Westen. Er sagt, dass die Taliban getötet werden müssen. Das widerspricht natürlich unserer heutigen Sichtweise, aber wenn man auf Europas Vergangenheit blickt, haben unsere Vorfahren es genauso gehalten.
Ich hoffe, dass dem Großteil der Gläubigen bald auffällt, was bei uns schon lange bekannt ist: "Religion ist Opium für's Volk".
Diese Aussagen machen deutlich, warum so viel irrationales Verhalten von islamischen Kräften ausgeht. Von den Leistungen des Orients im Altertum, wie Astronomie und Medizin, ist praktisch nichts übriggeblieben. Sie schließen nicht im geringsten daran an. Das kommt auch im Interview sehr gut zum Ausdruck. Hier wird der eigentliche Kern des Problems sehr gut zum Ausdruck gebracht.
Ein bemerkenswerter Mann. Man kann sich nur wünschen, dass mehr Muslime seine Einsichten teilen und entsprechend ihr Denken und Verhalten ändern.
Wer mit seinem Leben unzufrieden ist, der muss nicht intensiver beten, sondern intensiver arbeiten. Wer die Welt für ungerecht hält, der muss keine Leute in die Luft sprengen, der muss selbst besser handeln.
Ich fürchte nur, dass die Mehrheit seiner Glaubenbrüder seine Worte nicht hören will.
Die extremistischen Islamisten können letztendlich nur durch tolerante humanistische Islamgläubige, die den Koran verstanden haben, erfolgreich "bekämpft" werden. Alle Versuche der westlichen Kulturen da einzugreifen werden scheitern.
puh, das war deutlich...