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Pakistan: 15 Tote bei Drohnen-Attacke in Nord-Waziristan
Die USA erhöhen die Frequenz ihrer Attacken an Pakistans Grenze zu Afghanistan. Bei einem Drohnen-Angriff in der Nacht zu Montag starben mindestens 15 Menschen. Zwei Raketen sollen in ein Gebäude eingeschlagen sein - bei den Opfern handelt es sich um mutmaßliche Aufständische.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...836780,00.html
- #1 04.06.2012 09:39 von
Ist ja schön, dass man berichtet.
Aber diese Berichte führen hier v.a. zu einem Ergebnis:
Einfache Geister - die wieder aufschreien und lamentieren, was das für eine "dreckige" und "feige" Art der Kriegsführung ist, und alles verlogen und eine barbarische Attacke auf Zivilisten, und alles nicht terminlich vorangemeldet bei den Taliban und AlKaidisten, das ist gegen Menschenrechte und Landkriegsordnung und überhaupt... - werden voraussichtlich auftreten und das Ganze zerreden und bis auf die Parole "US-Präpotenz" herunterbrechen...,
und andere werden die Uralt-Forderung erheben, raus aus dem Gebiet, es gibt keine Freiheit am Hindukusch zu verteidigen etc. pp. ...
Nix Neues im Osten, was dieser Bericht bringt. - #2 04.06.2012 09:56 von
- #3 04.06.2012 10:16 von
Werden eines Tages die Killer-Drohnen auch hier in Deutschland eingesetzt?
- #4 04.06.2012 10:17 von
Mordanschläge müssen strafrechtlich verfolgt werden!
Offenbar sinkt die Hemmschwelle zum Einsatz bewaffneter Drohnen immer weiter. Wohin soll das führen?
Weshalb gibt die UN kein Rechtsgutachten zu diesem Thema in Auftrag?
Es wird Zeit, Anklage zu erheben gegen die Verantwortlichen dieser feigen Mordanschläge. Welche Staatsanwaltschaft und welches Gericht sind dafür zuständig?
Wo bleibt der Protest in Politik und Medien? - #5 04.06.2012 10:37 von
voll nervig diese einfachen Geister
Zuerstmal führte der Artikel ganz offensichtlich zum Präventionsschlag eines Kriegswilligen. Könnte aber durchaus sein, dass einigen einfachen Geistern die Bombadierung von mutmasslichen Gegnern nicht chirurgisch präzise genug ist. Diese simplen Wesen haben sich zu sehr von eitler militärischer Selbstdarstellung blenden lassen, und fordern jetzt eine unrealistische Qualität beim Nationbuilding/Heimatverteidigen/Terroristenbekämpfen.
- #6 04.06.2012 10:45 von
1,7 Millionen feindliche Kämpfer getötet?
Der "Krieg gegen den Terror" hat allein im Irak, Afghanistan und Pakistan zu 1,7 Millionen Todes-Opfern geführt. Das ist das Ergebnis des IPPNW-Reports "Body Count - Opferzahlen nach zehn Jahren Krieg gegen den Terror". 1,7 Millionen feindliche Kämpfer oder „Terroristen“? Präzisionswaffen (hier: bewaffnete Drohnen) ändern nichts am hohen Prozentsatz getöteter Zivilisten in asymmetrischen Kriegen.
- #7 04.06.2012 10:58 von
Titel
... inwiefern sehen Sie eine gesunkene Hemmschwelle? Die Sache ist do so, dass sich die Angegriffenen im Kampf befinden und sich nicht wundern sollten, dass der Gegener die Waffen einsetzt welche ihm angemessen scheinen. Diese Drohnen erzielen ja durchaus den gewünschten Effekt und dezimieren die Führungsschichten der Al Quaida.
Was spricht eigentlich aus Ihrer Sicht gegen einen Angriff auf eine Basis von radikalislamischen Kämpfern?
... zu mehr Nachrichten wie dieser:
IMU eulogizes military commander, media operative - The Long War Journal
... tja, vielleicht gibt es ja eines.
... da es sich hier nicht um Mordanschläge handelt, sondern um Kampfhandlungen in einem bewaffneten Konflikt wird sich wohl auch keine Staatsanwaltschaft damit befassen müssen.
... Proteste finden Sie wohl ausschliesslich dort wo man diese Gesellen unterstützt, bei uns dürfte sich das Bedauern in Grenzen halten. Mit jedem zu Tode gekommenen Al Quaida oder Taliban Terroristen wird eine ungleich höhere Zahl von unschuldigen Menschen vor einem Terroranschlag bewahrt. - #8 04.06.2012 11:00 von
Preisfrage
...was unterscheidet radikal-islamische Aufständische in Pakistan von deren Gesinnungsgenossen, die in Syrien Autobomben in belebten Stadtvierteln zünden um damit grösstmöglichen Terror unter der Zivilbevölkerung zu verbreiten ?
Warum dürfen die USA diese Steinzeitaktivisten in Pakistan mit Drohnen bekämpfen (und dabei quasi als Kolateralschaden ganze Familien ausradieren), was ein Assad im eigenen Lande mit regulären Streitkräften nicht darf, ohne weltweites Aufsehen und eine Verurteilung durch die UNO zu provozieren ? - #9 04.06.2012 11:14 von
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