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Pakistan: 15 Tote bei Drohnen-Attacke in Nord-Waziristan

Die USA erhöhen die Frequenz ihrer Attacken an Pakistans Grenze zu Afghanistan. Bei einem Drohnen-Angriff in der Nacht zu Montag starben mindestens 15 Menschen. Zwei Raketen sollen in ein Gebäude eingeschlagen sein - bei den Opfern handelt es sich um mutmaßliche Aufständische.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...836780,00.html
  1. #10

    Lol

    Zitat von shishi88 Beitrag anzeigen
    Der "Krieg gegen den Terror" hat allein im Irak, Afghanistan und Pakistan zu 1,7 Millionen Todes-Opfern geführt. Das ist das Ergebnis des IPPNW-Reports "Body Count - Opferzahlen nach zehn Jahren Krieg gegen den Terror". 1,7 Millionen feindliche Kämpfer oder „Terroristen“? Präzisionswaffen (hier: bewaffnete Drohnen) ändern nichts am hohen Prozentsatz getöteter Zivilisten in asymmetrischen Kriegen.
    Lach....woher haben Sie denn diese Mondzahlen?? Aber mal angenomme, Ihre Zahlen stimmen, so gehen die meisten toten immer noch auf das Konto religoös verbeldeter Steinzeitkrieger, genannt Taliban und Konsorten. Aber solche Nebensächlichkeiten interessieren ja Kämpfer für die wahre seelig machende Religion wohl kaum.
  2. #11

    Opfer von US-Drohnenangriffen sind ca. 80% Zivilisten

    In Pakistan fielen bisher 2.300 bis 3.000 Menschen US-Drohnenangriffen zum Opfer, davon ca. 80% Zivilisten (Stand 18.05.12).

    Sie finden den Report "Body Count - Opferzahlen nach 10 Jahren Krieg gegen den Terror" unter www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Frieden/Body_Count_Opferzahlen2012.pdf
    (IPPNW = Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung)

    Früher hat man verdächtige „feindliche Kämpfer“ (Oppositionelle) nach Guantanamo gebracht und dort jahrelang ohne Anklage völlig rechtlos behandelt. Jetzt macht man "kurzen Prozess" und bringt die verdächtigen Personen ohne Anklage um. Dabei nimmt man billigend in Kauf, dass von 10 Mordopfern etwa 8 zivile Mordopfer sind. Finden Sie das lächerlich?
  3. #12

    Traurig, aber nötig...

    ja, opfer unter zivilisten sind immer traurig. leider wird es nie ganz ohne gehen. übrigens gehen doch die meisten zivielen opfer auf die anschläge der terroristen zurück. nun sind nicht alle islamisten terroristen, aber nahezu alle terroristen sind islamisten! nun ist man überrascht, wenn der westen sich nach seiner religion richtet -> wer wind sät, wird sturm ernten, oder noch besser: auge um auge .... mir fehlen aus dem islamischen raum klare abgrenzungen in form von demonstrationen gegen den terrorismus. mich würde es stören, wenn ich mit meinem glauben überall in der welt angesehen werde, als hätte ich einen sprengstoffgürtel um. und mal im ernst: wenn ich weiß, dass in meiner region drohnen unterwegs sind, meide ich mit meiner familie jedwede art von versammlungen. wenn ich mit diesen personen nichts zu tun haben möchte, verweise ich sie meines hauses oder meines bodens. auch, wenn es angebliche zivilisten sind, sind es doch in der regel sympathisanten, die mit getroffen werden. wenn ich mich hier unter eine rockerbande mische, muss ich mich nicht wundern, wenn ich verhaftet werde. dort ist krieg. wenn ich dort bei der falschen gruppe stehe, kann ich sterben. das problem ist, dass diese menschen keine andere sprache verstehen. durch die basar-mentalität legen sie uns unsere toleranz als schwäche aus. man muss ihnen zeigen, wie schwach wir sind. wie wollen sie sonst gegen terrorismus vorgehen? im übrigen sei der mehrheit der gegner dieser angriffe noch gesagt: diese menschen und diese religion verkörpern alles das, was sie sonst hier als nazis und ultra-konservativ bekämpfen!!! es werden frauen beschnitten und andersdenkende oder ungläubige bestraft. diese menschen müssen merken, dass sie mit ihrer weltanschauung nicht weiterkommen. diese religion befindet sich dort, wo sich unsere religionen vor 500-1000 jahren befunden haben. jeder kann ja glauben, woran er möchte. wenn ich aber anfange, andere menschen mit meinem glauben zu terrorisieren, dann muss ich mich nicht wundern, wenn mich irgendwann der berühmte blitz auf dem klo trifft...
  4. #13

    Zitat von shishi88 Beitrag anzeigen
    In Pakistan fielen bisher 2.300 bis 3.000 Menschen US-Drohnenangriffen zum Opfer, davon ca. 80% Zivilisten (Stand 18.05.12).
    Was heißt "Zivilisten"? Woran erkennt man die zwischen Terroristen?
    Glauben Sie wirklich Al Kaida und Taliban lassen in ihren Lagern unbeteiligte Zivilisten zu? Wohl kaum.
  5. #14

    optional

    Ich kann nun wirklich nichts verwerfliches daran finden, ein Camp von islamistischen Terroristen auszulöschen. Ein Zivilist sollte sich nicht in so einem Lager aufhalten und wenn doch, dann könnte das eben seine letzte schlechte Idee gewesen sein.

    Mit jedem zerbombten Terrorcamp wird dieser Planet ein bisschen sicherer. Und das zählt.
  6. #15

    Menschenverachtung pur

    Zitat von aeronaut79 Beitrag anzeigen
    Ich kann nun wirklich nichts verwerfliches daran finden, ein Camp von islamistischen Terroristen auszulöschen. Ein Zivilist sollte sich nicht in so einem Lager aufhalten und wenn doch, dann könnte das eben seine letzte schlechte Idee gewesen sein.

    Mit jedem zerbombten Terrorcamp wird dieser Planet ein bisschen sicherer. Und das zählt.
    Diejenigen die gezielte Tötungen durchführen brechen nach meiner Auffassung Menschen- und Völkerrechte. Das gilt auch für den "Friedenspräsident" Barack Obama.

    Selbstverständlich muss die Regierung Obama hier sozusagen "politisch von links" kritisiert werden.

    Was ist an einer gezielten Tötung mit einer Kampfdrohne "rechtsstaatlich"?

    Wieso dürfen die USA auf pakistanischem Boden Kampfeinsätze fliegen?

    Die Genfer Konventionen werden ebenso missachtet, wie Menschen- und Völkerrechte.

    Und letztendlich ist so ein Drohnenangriff mindestens ebenso menschenverachtend und feige wie diejenigen, die dort angegriffen werden.

    In diesem Falle ist der Täter der mit der Kampfdrohne.
  7. #16

    Zivilisten.... Pöser Krieg...

    Ein Problem ist die unzutreffende Unterscheidung zwischen "Zivilisten" und "nicht-Zivilisten" im asymmetrischen Konflikt. Die Unterscheidung zwischen Kombattant und Nicht-Kombattant ist eine Richtigere. Die wenigsten "Kämpfer" der gegenwärtig gegen islamofaschistische Bewegungen geführten asymmetrischen Konflikte tragen eine Uniform, die sie von den regional typischen Zivilisten unterscheidbar macht,sie tragen ihre Waffen nicht offen, tragen nicht nach außen hin sichtbare Erkennungszeichen. Sie agieren im Sinne der Gesetzgebung hinterhältig durch das Tragen der Uniformen ihrer Gegner. Sie sind eine Band brutaler skrupelloser Mörder, die nicht vor Giftanschlägen auf Schülerinnen, vor Handgranaten auf Schulhöfe, vor Entführungen und brutalen Morden zurückschrecken, sie ermorden wiederholt und gezielt Diejenigen Afghanen die für eine Aussöhnungspolitik stehen (z.B. Professor Rabbani).

    Die Zahlen des IPPNW sind - ebenso wie die Institution selbst - NICHT objektiv sondern politisch gezielt verfälscht. In Afghanistan gab es bisher etwa 80.000 Tote, hiervon etwa 50.000 gegnerische Kämpfer ums Leben, daneben etwa 15.000 afghanische Zivilisten, 3000 Koalitionssoldaten, etwa 10.000 afghanische Sicherheitskräfte und ca. 1000 internationale Söldner.Im Irakkrieg kamen an gegnerischen Kämpfern bis zu 37.000 ums Leben, auf Koalitionsseite knapp 5000 internationale Soldaten, 1500 Söldner, knapp 17.000 irakische Sicherheitskräfte, dazu noch einige Weitere also in der Summe bis zu ca. 24.000. Dem gegenüber steht die Zahl der getöteten Zivilisten, die mit bis zu ca. 120.000 verbrieften Getöteten und fraglich bis zu 700.000 in der Folge der Gewalt und Zerstörung von Infrastruktur Gestorbenen angegeben wird, die Zahlen sind jedoch kontrovers.
    Ich möchte hier nicht missverstanden werden - jede einzelne Ziffer in den Statistiken bedeutet Leid und Trauer, Wut und Verzweiflung. Dennoch muss all das Leid im Kontext betrachtet werden. VOR Intervention der NATO - geführten internationalen Truppen in Afghanistan gab es dort auch jährlich TAUSENDE von Toten durch den "Staatsterror" der Taliban. Die paschtunischen Taliban führten etliche organisierte Massaker durch an Schiiten, an Hazara oder an anderen Ethnien. Die Todesquote kann dank fehlender Statistiken nicht exakt beziffert werden, sie lag aber auf Seite der unschuldig ums Leben gekommenen vermutlich ÜBER der Zahl derer, die heutzutage in diese Kategorie fallen. Die Zahl der Getöteten mag in der Summe angestiegen sein, jedoch sind ETLICHE der in Afghanistan getöteten gegnerischen Kämpfer keine Afghanen sonder nachweisbar Pakistani, Tschetschenen, Usbeken, Araber, Ägypter und andere Jihad - Touristen. In Afghanistan sind mittlerweile 80-85% der getöteten afghanischen Nichtkobattanten Opfer von Anschlägen der Aufständischen Taliban / Neotaliban etc. .Nach Interpolation der Statistiken der UNAMA gehen auf das Konto der internationlen Truppen unter ISAF und OEF - Mandat in Afghanistan täglich "lediglich" 1-2 Tote - die Quote der Drogen- / Verkehrstoten ist auchin Afghanistan weitaus höher. Die Quote an Toten VOR OEF / ISAF - Intervention in dieser Sparte war weitaus höher. Das hilft den Opfern nichts, hilft aber die Zahlen im Kontext zu beurteilen. Die medizinische Versorgung in Afghanistan war VOR OEF/ISAF bei nahe NULL, sie konnte sich also nicht verschlechtern sondern hat sich IN FOLGE der Intervention real verbessert - so wie die gesamte Infrastruktur in Folge internationaler Hilfe besser geworden ist, also Wegenetze, Wasserversorgung etc. .

    Wenn die Urheber des Terrors in Afghanistan in Pakistan ohne Verfolgungsdruck ein sicheres Refugium haben, sich nach Anschlägen gegen ISAF oder gegen Afghanen zurückziehen, mit Weibern feiern und neue Akte des Terrors vorbereiten/ sich vom verlogenen ISI zu neuen "Missionen" briefen lassen, dann ist es in Ordnung, wenn vom Himmel Zorn auf sie herabregnet. Wenn hierbei auch unbeteiligte Nichtkombattantenumkommen ist das bedauerlich. Wenn die pakistanischen Sicherheitskräfte ihre Arbeit erledigen würden und die bekannten Mörder afghanischer Bürger nicht hofierten sondern einbuchten und bekämpfen würden, dann wäre es nicht erforderlich diese Art von Druck und Verfolgung anzuwenden. Zu verdanken ist die Drohnenkriegführung also der Inkonsequenz der doppelzüngigen pakistanischen Politik. In identischer Situation sind ja auch die Israelis, die sich gegen Raketenterroristen aus dem Gazastreifen in Folge ausbleibender Verfolgung durch PAL Behörden eben selbst erwehren und hier Luftschläge einsetzen. Würden aus der schönen Schweiz ähnliche Akte der Gewealt gegen das schöne Italien, Österreich oder gegen Frankreich begangen würden diese Nationen sich vermutlich ähnlichzur Wehr setzen. Die BRD vermutlich auch :-). Da die Eidgenossen - trotz einiger Differenzen die es zuweilen mit den Nachbarstaaten geben mag - keine Führung haben die Hass, Feuer und Vernichtung predigt und da die Eidgenossen militärisch gegen benachbarte Staaten agierende Schwerverbrecher in ihren Reihen nicht hofieren sondern mit den polizeilichen Mitteln eines Rechtsstaates bekämpfen würden wären aber Drohnenangriffe gegen die Schweiz mehr als unwahrscheinlich. Da die Situation in Pakistan und anderen islamischen Staaten aber anders gelagert ist, werden auch -legitim- weiterhin Angriffe gegen erkannte Urheber und Verantwortliche des pakistanischen Staatsterrors gegen Afghanistan bekämpft werden - auch mit bedauerlichen Kollateralschäden, die didaktisch zeigen, das es sich nicht lohnt sich im Umfeld der Terroristen zu bewegen. Ich beklage auch heute nicht, das es bei Attentatsversuchen auf z.B. Hitler Tote und Verletzte gab, die sich im Umfeld Hitlers bewegten. Die Chance auf das Beseitigen von Schlüsselfiguren KANN auch die Inkaufnahme von eventuell Unbeteiligten rechtfertigen. Klingt böse, ist böse, ein Gewähren-lassen tötet aber im Zweifelsfall MEHR Unschuldige als ein großer böser lauter Knall, der präzise gelenkt vom Himmel fällt.
  8. #17

    Zitat von Sozialist12 Beitrag anzeigen
    Diejenigen die gezielte Tötungen durchführen brechen nach meiner Auffassung Menschen- und Völkerrechte. Das gilt auch für den "Friedenspräsident" Barack Obama.
    Selbstverständlich muss die Regierung Obama hier sozusagen "politisch von links" kritisiert werden.
    Wo war die Kritik "politisch von links" als die Sowjetarmee, zusammen mit den afghanischen Kommunisten, 1,2 Millionen Afghanen, größtenteils Zivilisten, ermordete?


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