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Paarweise: "Hauptsache, wir verbringen Zeit miteinander!"

CorbisFrauen wollen immer das eine: planen. Essen, Abende, die nächsten Wochenenden, den nächsten Einkauf. Nur wenn der Partner ins Spiel kommt, ist plötzlich alles anders, der Kalender nichts wert und das erklärte Ziel: Gemeinsamkeit. Warum eigentlich?

http://www.spiegel.de/panorama/gesel...850709,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Frauen wollen immer das eine: planen. Essen, Abende, die nächsten Wochenenden, den nächsten Einkauf. Nur wenn der Partner ins Spiel kommt, ist plötzlich alles anders, der Kalender nichts wert und das erklärte Ziel: Gemeinsamkeit. Warum eigentlich?

    Beziehungskolumne: "Hauptsache, wir verbringen Zeit miteinander" - SPIEGEL ONLINE
    Schonmal drüber nachgedacht, dass hinter "Hauptsache, wir verbringen Zeit miteinander" eine ganz andere Message steckt? Im Sinne von.. das hatten wir in letzter viel zu wenig, ich hätte gerne mehr Zeit mit dir..

    Wenn man(n) das dann nicht checkt, und meint, er bekäme hier einen Freifahrtsschein.. zeugt das von männlicher Naivität! Und die ist mindestens genau "beziehungsfördernd" (Vorsicht: Ironie!) wie die indirekte Kommunikation der Partnerin.. Also mal schön selbst an die Nase greifen und nochmal denken! Vielleicht geht Ihnen dann ja ein Licht auf! ;)

    Beste Grüße
    ein Mann
  2. #2

    Kommt mir sehr bekannt vor...

    Mein Trick (mein einziger, der vermutlich nicht mehr oft eingesetzt werden kann) ist dann erstmal jemanden anzurufen. Idealerweise den- oder diejenige, die als letzte irgendwelche Probleme hatten. 15 Minuten+ quatschen, möglichst im Beiseien meiner Frau, dann darüber berichten, Meinung einholen und als wichtigstes: "Hach, gut, dass es bei uns nicht so ist, weil wir xyz. Jetzt brauch ich erstmal ein Eis, einen Wein, ein wasauchimmer"
  3. #3

    Hm.

    Nett beschriebene Situationen - leider ärgerlicherweise in jedem Absatz mit Klischees versetzt. Es langweilt mich zunehmend, dass den Geschlechtern grundsätzlich bestimmte Eigenschaften zugeschrieben werden. ALLE Frauen planen exzessiv; ALLE Frauen haben einen Schuhtick; ALLE Männer interessieren sich für Fußball; usw. - mich nervt so etwas zusehends.
    Ganze Ratgeberfluten brechen über uns herein, die auf solchen Vorurteilen fußen. Nun also auch noch im Spiegel. Och nö.
  4. #4

    herrlich !

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Frauen wollen immer das eine: planen. Essen, Abende, die nächsten Wochenenden, den nächsten Einkauf. Nur wenn der Partner ins Spiel kommt, ist plötzlich alles anders, der Kalender nichts wert und das erklärte Ziel: Gemeinsamkeit. Warum eigentlich?

    Beziehungskolumne: "Hauptsache, wir verbringen Zeit miteinander" - SPIEGEL ONLINE
    sehr schön geschrieben - genau so ist es.
    Man kann die Sachlage noch um eine Nuance erweitern:
    Sie: "Hauptsache, wir reden was - ich wollte einfach mal mit dir was reden".

    Ich kenne keinen Mann, der dadurch nicht auf der Stelle genervt und unlaunig wäre. Mal von den Pflichtübungen der weiblichen Vorplanungen ganz abgesehen.

    Der Autor kann seine Frage natürlich auch nicht beantworten - es gibt keine Antwort ausser nach Loriot: Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen.
  5. #5

    Zitat von anonymus_ Beitrag anzeigen
    Schonmal drüber nachgedacht, dass hinter "Hauptsache, wir verbringen Zeit miteinander" eine ganz andere Message steckt? [...] Wenn man(n) das dann nicht checkt, und meint, er bekäme hier einen Freifahrtsschein.. zeugt das von männlicher Naivität!
    Nein, daß ist keine Naivität sondern schlichter Unwille, sich auf irgendwelche Dechiffrier- und Interpretationsspielchen einzulassen. Wenn frau etwas will, dann soll frau sich einfach klar äußern.
  6. #6

    Klischees?

    Wieso Klischees? Ist doch aber so.
    Männer sind ja auch immer schuld an allem. Von mir aus gerne, ich finde mit Klischees lebt es sich eben einfach leichter.
  7. #7

    Steckt hinter dem Autor in Wahrheit Mario Barth? Sehr unreflektiertes Klischeedenken.
  8. #8

    Eine schön erzählte Geschichte.

    Es wimmelt allerdings von Erfahrungen, die es nur in der Phase des Kennenlernens gibt. Gerade das Phänomen der gemeinsamen Unternehmungen ist für diese Zeit symptomatisch. Zu Anfang werden sie von Frauen als das Nonplusultra der Harmonie verlangt, gepflegt, gefeiert. Und wenn der Mann genau diese Veranstaltungen zu schätzen und lieben gelernt hat, werden sie auf einen sinnvollen Umfang gestutzt. Keine gemeinsamen Wanderungen mehr (man hörte sogar von Stadionbesuchen), sondern Verwandtenbesuche, seine Freunde verschwinden, und er hat sich mit den Männern der Freundinnen anzufreunden, während diese Frauengespräche führen. Gemeinsam wird nur noch eingekauft, wenn ihr Konto in den Miesen ist. Das gemeinsame Fernsehen ist schon längst nicht mehr Symbol für die familiäre Harmonie und Garant des Zusammenhalts, weil in jedem Zimmer so ein Ding steht, und weil generell nichts von beiden gleich geschätzt wird. Dank Internet braucht man sich auch nicht mehr zu verständigen.

    Institutionell aufgewertet wird hingegen der Urlaub, in denen man endlich zusammensein darf. Es gibt sogar Fälle, wo man das macht. Im Regelfall geht es aber in ein bekanntes Strandbad, wo Madame am Pool liegt, während der Mann bereits am frühen Morgen versucht, die gepflegte Langeweile im Alkohol zu ertränken. Noch mehr Harmonie gibt es eigentlich nur an Weihnachten, dem Fest der Liebe, wo man sich so richtig wohlfühlt, weil alle zu haben, Kneipen, Geschäfte, Kinos. Es ist das Fest der Zuneigung und unveräußerlichen Liebe, aus Frauensicht. Mit lecker Essen und dem einmaligen Kirchgang, bei dem der Herr gepriesen wird mit endlosen Jubelchören, was ziemlich bewegend ist und saumäßig glücklich macht. Gemeinsam ineinander dürfte arg selten vorkommen, ausgenommen bei ein paar Hippies.

    Der Autor möge sich einmal ansehen, wie nicht nur Rentner, sondern bereits vierzigjährige Verpaarte sich gepflegt aus dem Weg gehen. Sie können sich nicht riechen, bekommen Tobsuchtsanfälle, wenn der andere etwas macht oder sagt. Vielleicht hat sich das heute etwas verschoben, weil man frühestens mit dreißig einen Beruf hat und eine Freundin. Und keine Chance mehr erwachsen zu werden. Kinder gibt es auch nicht mehr, weil man bei den ersten diesbezüglichen Bemühungen statistisch bereits zeugungsunfähig ist.
  9. #9

    Also bitte....

    ...schlecht geschriebener Artikel mit Null Inhalt. Ist das hier der große Klischee-Eintopf? Möchte noch jemand eine Zutat dazu geben? Was für ein unsäglicher Quark. Wer lebt denn bitte in so einer Beziehung? Ich kenne (gottseidank) keine Frau, die so tickt. Mich selbst eingeschlossen. Total Banane.


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