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Paartherapie: "Den Schmerz ertragen"

Zu einer guten Partnerschaft gehört, den anderen zu tolerieren und manches einfach auszuhalten. Paartherapeut Wolfgang Schmidbauer kennt Alltag und Ausnahmezustände einer Liebe und weiß: Vor allem eines müssen viele Partner erst lernen - das Ertragen.

http://www.spiegel.dewissen/0,1518,831822,00.html
  1. #1

    Man kann Schmerzen auch vermeiden

    Was hält Wolfgang Schmidbauer von der Idee, die Lage in Deutschland durch eine möglichst gute Partnervermittlung zu verbessern? Die Idee dabei ist, dass objektiv geeignetere Partner ganz einfach weniger Probleme ("Schmerzen") haben. Auch perfekte Partner müssen tolerant und verständnisvoll sein aber das fällt denen leichter. Das Wissen, vermutlich den bestmöglichen Partner zu haben, kann sehr hilfreich für eine gute Partnerschaft sein, weil man sich dann mehr Mühe gibt, sein Glück nicht zu verspielen. (imho)
  2. #2

    Prophylaxe statt Diagnose

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zu einer guten Partnerschaft gehört, den anderen zu tolerieren und manches einfach auszuhalten. Paartherapeut Wolfgang Schmidbauer kennt Alltag und Ausnahmezustände einer Liebe und weiß: Vor allem eines müssen viele Partner erst lernen - das Ertragen.

    http://www.spiegel.dewissen/0,1518,831822,00.html
    Mein Rat ist, dass ein Paar spätestens bevor es sich entschliesst zusammen in die Reproduktionsphase zu gehen, zu einem erfahrenen und guten Paartherapeuten geht. Nach zwei, drei Gesprächen kann kann der/die alle Schwachstellen und möglichen Konflikte des Paares benennen und u.U. deren Ausbruch verhindern oder aber deutlich machen, dass diese Beziehung trotz momentaner Verliebtheit bis über beide Ohren auf Dauer nicht gut/optimal funktionieren kann.
  3. #3

    Toll!

    Zitat von MrStoneStupid Beitrag anzeigen
    Was hält Wolfgang Schmidbauer von der Idee, die Lage in Deutschland durch eine möglichst gute Partnervermittlung zu verbessern? Die Idee dabei ist, dass objektiv geeignetere Partner ganz einfach weniger Probleme ("Schmerzen") haben. Auch perfekte Partner müssen tolerant und verständnisvoll sein aber das fällt denen leichter. Das Wissen, vermutlich den bestmöglichen Partner zu haben, kann sehr hilfreich für eine gute Partnerschaft sein, weil man sich dann mehr Mühe gibt, sein Glück nicht zu verspielen. (imho)
    Dann kann man, wenn es denn doch nicht klappt mit der Paarbeziehung, gleich die Rechnung des Paartherapeuten an die «super gute Paarvermittlung» weiterleiten.
  4. #4

    Why not?

    Zitat von xenoxx Beitrag anzeigen
    Dann kann man, wenn es denn doch nicht klappt mit der Paarbeziehung, gleich die Rechnung des Paartherapeuten an die «super gute Paarvermittlung» weiterleiten.
    Das ist eine gute Idee, warum sollte der Staat nicht eine Paartherapie bezahlen? Der Staat kann sich das problemlos leisten und das wäre ein prima Werbegag für die staatliche Paartnervermittlung. (imho)
  5. #5

    Wenn erst mal soweit ist ...

    Wenn die Beziehung schon so runter ist das man einen Therapeuten benötigt ist eh nichts mehr zu retten, evt. gehts dann noch eine Zeit lang gut. Aber wenns nicht passt, passt es halt nicht. Da helfen auch keine 100 Therapeuten.
  6. #6

    Den Artikel nicht ertragen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zu einer guten Partnerschaft gehört, den anderen zu tolerieren und manches einfach auszuhalten. Paartherapeut Wolfgang Schmidbauer kennt Alltag und Ausnahmezustände einer Liebe und weiß: Vor allem eines müssen viele Partner erst lernen - das Ertragen.

    http://www.spiegel.dewissen/0,1518,831822,00.html
    Diesen Sermon habe ich genau bis zu der Stelle gelesen, wo es darum ging, das es die Männer sind, die natürlich alles falsch machen, weil sie erst durch ihre Frau dazu gebracht werden müssen, in "Therapie" zu gehen. Sollte es mal einen Artikel geben, der auch auf die Verantwortung der Frau verweist, würde ich noch mal einen Versuch wagen, etwas weiter zu lesen. Ist aber wohl nicht zu erwarten.
  7. #7

    Zitat von Psycha Beitrag anzeigen
    Mein Rat ist, dass ein Paar spätestens bevor es sich entschliesst zusammen in die Reproduktionsphase zu gehen, zu einem erfahrenen und guten Paartherapeuten geht. Nach zwei, drei Gesprächen kann kann der/die alle Schwachstellen und möglichen Konflikte des Paares benennen und u.U. deren Ausbruch verhindern oder aber deutlich machen, dass diese Beziehung trotz momentaner Verliebtheit bis über beide Ohren auf Dauer nicht gut/optimal funktionieren kann.
    Sehr doofer Rat!

    Ein Paartherapeut wird ihnen niemals ein Güte-Siegel für ihre Beziehung geben oder sagen sie sind jetzt Baby-Proof.
    Der Wille alleine zählt, Zweifel können ihn testen aber auch zernagen.
  8. #8

    Therapeut freuts...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zu einer guten Partnerschaft gehört, den anderen zu tolerieren und manches einfach auszuhalten. Paartherapeut Wolfgang Schmidbauer kennt Alltag und Ausnahmezustände einer Liebe und weiß: Vor allem eines müssen viele Partner erst lernen - das Ertragen.

    http://www.spiegel.dewissen/0,1518,831822,00.html
    Wenn man sich nicht trennen will...nach 2-3 Therapiesitzungen macht man es dann bestimmt...:-) Den Rahm schöpft sowieso nur der Therapeut ab...
    Lieber eine beidseitige klare Meinung, "es hat eben nicht (mehr)sollen sein"...ist nun mal Tatsache..

    Somit Kohle für Therapie gespart und ein Abschiedsessen beim Griechen ist günstiger...Tel.nummer kann man ja behalten:-)
    Have a nice day...
  9. #9

    Frauen sind anspruchsvoller,

    Das hat der Therapeuth richtig analysiert und das sollte er den Frauen abschminken, es sei denn, damit sind Ansprüche an sich selbst gemeint.
    Wer auf dem Heiratsmarkt seine Ansprüche (an Mann oder Frau) nicht verwirklichen kann, sollte alleine bleiben und nicht zunächst "pflegeleicht" schauspielern und dann jahrelang frustriert rumnerven.


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