Zu einer guten Partnerschaft gehört, den anderen zu tolerieren und manches einfach auszuhalten. Paartherapeut Wolfgang Schmidbauer kennt Alltag und Ausnahmezustände einer Liebe und weiß: Vor allem eines müssen viele Partner erst lernen - das Ertragen.
http://www.spiegel.dewissen/0,1518,831822,00.html
Ich bin kein Fachmann, aber ich habe auch gute Ratschläge. Einer davon lautet, wer schnell hilft, hilft doppelt.
Die meisten Probleme stellt das Leben und ein Hund allein beißt sich nicht. Ein Problem entsteht nicht plötzlich und ob Sie z.B. eine Familie/Kinder haben, müssen Sie bei Lösungen berücksichtigen. Wer sich gewohnheitsmäßig immer passiv verhält, der kann durch eine Trennung nur deutlich machen, dass die "Alte" selber sehen soll, wie es weiter geht;o).
MfG. Rainer
Bei aller Sympathie, aber "Verhandlungen" haben ihren Platz im Geschaeftsleben, nicht jedoch zu Hause.
"Immer erfuelltere Partnerschaft" impliziert, dass eine "Partnerschaft" wie eine Maschine "geoelt" und "weiterentwickelt" werden muss, und das halte ich aus eigener langjaehriger Erfahrung fuer kompletten Unfug.
Wenn zwei (oder mehr) Menschen zusammenpassen, dann passen diese eben zusammen, und finden ihren Weg auch ohne Therapeuten.
Es gibt bestimmt einzelne Punkte, bei denen ein gewisses Problembewußtsein erreicht werden kann. Aber eine Beziehung ist ungeheuer komplex, also von unzähligen Bedingungsfaktoren abhängig, und ob die tatsächlich in ein paar Gesprächen aufzuschlüsseln sind, läßt sich bezweifeln. Daß es bei sehr verstockten und verschlossenen Menschen Aha – Erlebnisse geben kann, ist sicher nicht ausschließen. Es fehlt ihnen an Distanz zu sich und zur Beziehung. Rezepte hat auch die Oma. Bombensichere.
Vermutlich der Normalfall. Man arrangiert sich, vor allem distanziert man sich. Bei Bauherren, die auf die vierzig zugehen, merkt man sehr deutlich, daß die eigenen Wohnbereiche sehr wichtig werden. Dieses Distanzieren der Lebensbereiche scheint ein wesentlicher Erfolgsfaktor zu sein. Gutsituierte Bürger hatten diese Technik schon seit Urzeiten kultiviert, indem sie Herren- und Damenbereiche strikt getrennt haben. Am Mittelmeer wird der Göttergatte auf die Straße geschickt, weil er stört. Bei uns zur Arbeit. Schlimm wird es, wenn der Rentner ganztags zuhause ist. Dann bekommt er einen Hund, geht einmal um den Block, und danach bekommt er in der Kneipe sein „Rentnergedeck“.
Im Grunde gibt es eine absolut klare Abhängigkeit der Männer von der sorgenden und besorgten Ehefrau, keineswegs nur sexuell, wie man meinen könnte, sondern in allen emotionalen und mitmenschlichen Belangen, vermutlich eine Fortsetzung der Mutterfixierung, deren Wert Frauen sehr gut kennen und ihn ausnutzen, und die ihnen bei längerem Zusammenleben ganz gewaltig auf die Eierstöcke geht. Der anhängliche Mann wird zum Problem. „Was soll ich jetzt tun ?“ fragen schon kleine Knaben die Herrscherin über alles und jedes.
Und die Herrscherin macht sich durchaus Gedanken über dieses lästige Trumm in ihrer Wohnung. Einfach mal „Frauengespräche“ belauschen. Die Mädels können sich den ganzen Tag über die merkwürdigen Angewohnheiten ihrer männlichen Gesponse unterhalten. Und zwar wertend: „das darfst du dir auf keinen Fall gefallen lassen etc.“ Da stehen ganze Brigaden von Eheberaterinnen bereit, Gewehr bei Fuß. Dagegen ist ein Therapeut eine Witzfigur, ein inkompetenter Dilettant. Die Damen wissen alles, was wird und war. Jede anders, aber das hat auch seinen Reiz.
Ich hatte ausnahmsweise nicht die sexuelle Lust gemeint, die für Männer eine besondere Rolle zu spielen scheint, wie man allenthalben hört.
Es geht darum, daß die Frau dieses empfindunglose, denkunfähige, unflexible, unachtsame, primitive Vieh auf der Couch sitzen hat und keinerlei Lust, sich um dessen Wehwehchen zu kümmern. Ihr Liebreiz verkümmert.
Mit Hilfe der Lust würde sie aus dem drögen Affen einen aufmerksamen, interessanten, lebendigen Prinzen machen.
sind hier die von vielen Foristen verbreiteten Lebensrezepte, die über die eine Verallgemeinerung irgendeiner banalen Lebensweisheit nicht hinausgehen. Dass SPIEGEL-lesen wirklich so dumm und oberflächlich bleiben lässt, finde ich beängstigend.
Ich denke, dass der im Artikel präsentierte Ansatz für kriselnde Beziehungen eine große Chance birgt, weil, es darum geht, die eigene Zufriedenheit mit der Situation zu verbssern und Verhaltensänderungen bei sich selbst zu bewirken.
Jetzt freue ich mich auf das weitere dümmliche Geschwätz, denn auch mein Beitrag wird nicht zu mehr Verstand führen.
Da wundert mich nicht. Frauen haben den Mann in der Hand (kein Schweinkram). Er ist emotional (kein Sex) sehr abhängig. Man könnte sogar eine gewisse Verehrung des Weiblichen konstatieren (nicht die Wummen). Ein verschämtes Lächeln, ein schüchterner Augenaufschlag können den Mann ins Himmelreich befördern oder in die Hölle. Ganz einfaches Procedere.
Guterzogene Frauen wissen um ihre Macht. Und daß Männer ihnen gar zu gerne zu Diensten sind.
Ihre "Theorien" empfinde ich als etwas "krude".
Wenn Sie sich hingegen spezifisch & praezise ausdruecken wuerden, dann waere das Lesen Ihrer Beitraege wesentlich angenehmer und informativer.