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Ozeane: Rangliste zeigt Problemzonen der Weltmeere

DPADie Ozeane leiden unter den Menschen - wie stark, zeigt jetzt eine globale Rangliste. Demnach erreicht der Zustand der Weltmeere nur 60 von 100 möglichen Punkten. Ein schwacher Trost: Den deutschen Gewässern geht es einigermaßen gut.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...850259,00.html
  1. #1

    Interessante Studie,

    ich habe nun noch nicht alle 118 Seiten gelesen, aber ob auch berücksichtigt wird das z.B. bei der Nahrungsversorgung wir Europäer einen wesentlichen Teil zur Überfischung vor den Küsten Westafrikas beitragen?
  2. #2

    Lesen, dann spekulieren

    Zitat von Rincewind1966 Beitrag anzeigen
    ich habe nun noch nicht alle 118 Seiten gelesen, aber ob auch berücksichtigt wird das z.B. bei der Nahrungsversorgung wir Europäer einen wesentlichen Teil zur Überfischung vor den Küsten Westafrikas beitragen?
    Sollten sie vielleicht machen, bevor sie reflexartig irgendwelche Halbwahrheiten herunterbeten... Dann merken Sie, dass die Zonen mit schlechtem Index nicht in den intensiv genutzten Gebieten sind. Außerdem erkennen Sie dann, dass der schlechte Index dort offenbar nicht aufgrund der "Food provision" zustandekommt, wie von Ihnen suggeriert, sondern offenbar aufgrund schlechter Werte für "Coastal protection" und "Carbon storage".
  3. #3

    Zitat von gadus Beitrag anzeigen
    Sollten sie vielleicht machen, bevor sie reflexartig irgendwelche Halbwahrheiten herunterbeten... Dann merken Sie, dass die Zonen mit schlechtem Index nicht in den intensiv genutzten Gebieten sind. Außerdem erkennen Sie dann, dass der schlechte Index dort offenbar nicht aufgrund der "Food provision" zustandekommt, wie von Ihnen suggeriert, sondern offenbar aufgrund schlechter Werte für "Coastal protection" und "Carbon storage".
    Naja, in der Aussage steckt schon mehr als ein Körnchen Wahrheit. "Food provision": Westsahara 4, Marokko 0, Senegal 7, Namibia 26...alles Länder mit Auftriebsgebieten und riesigen Fischaufkommen die von der EU-,Ostblock- und Chinesischen Flotte geplündert werden und wo eine korrupte Elite verhindert hat eine eigene Flotte aufzubauen.

    Was mich an der Studie stört ist die Diskrepanz zwischen Industrienationen und sich entwickelnden Ländern. Beispiel Deutschland: als Referenzwert für Habitate wird die Zeit zwischen 1980-1995 genommen, da waren die submarinen Habitate (Seegraswiesen Nordsee-Ostsee, Riffähnliche-strukturen Nordsee) aber schon durch die Industrialisierung (Eutrophierung, starke Fischerei, invasive Arten/Krankheiten) zerstört. Wohingegen bei Schwellenländer zu diesem Zeitpunkt die Habitate noch relativ unberührt waren und die Zerstörung erst in den letzten 20-30 Jahren in Fahrt gekommen ist. Deutschland erreicht bei Habitaten nahezu 100 obwohl in vielen Bereichen (Muschelbänke, unberührte Weichböden, Seegraswiesen) nur noch Reste vorhanden sind, wohingegen ein Land wie Suriname wo noch große Gebiete mit intakten Weichbodengemeinschaften nur ca. 50 Punkte bekommt. An sich finde ich die Studie gut & wichtig, nur meiner Meinung nach ist der Titel "Health Index" falsch gewählt.
  4. #4

    Versauerung der Meere?

    hi,

    die Meere versauern nicht
    http://www.syntrillium.net/sigasaswelt/ressource/pdf/Versauerung_der_Meere_01.pdf

    Und die Zunahme der Temperatur in den Meeren von 0,33°C in den letzten 135 Jahren ist darauf zurückzuführen das die Sonne in den letzten 50-60 Jahren ihre infra-rot Emission nahezu verdoppelt hat.
    ÖL ansich ist keine Verschmutzung denn es leben in dem Öl Bakterien die wichtige Stoffe daraus synthetisieren, sieht nur schlech aus wenn eine Küste verölt ist.

    gegen Überfischung und Plastiktüten im Meer kann etwas unternommen werden, aber die Politik will lieber dort eingreifen wo nicht eingegriffen werden kann z.B. die Versauerung der Meere!
    Ausserdem sollte die Überdungüng der Meere überwacht werden, es gibt Bakterien die mögen das und als Nebenprodukt stellen sie Schwefelwassertoff (einziges Gas das als Planetenkiller bezeichnet werden kann) her und verbrauchen den Sauerstoff.
    Es gibt zwar einen regelkreis im Meer der diesen Schwefelwasserstoff wieder verbraucht aber dazu muss der Sauerstoff erst mal verbraucht sein bis diese Art von Bakterien sich vermehren kann. Bis dahin ist der Mensch aber schon Geschichte!
    Wer mehr über Schwefelwassertoff wissen möchte sollte sich das Massenaussterben an der Perm Trias Grenze zu Gemüte führen!
    ca. 90% aller arten an Land und im Wasser sind ausgestorben.

    Natürlich gibts mehere Theorien über das Aussterben.
    Die bisher beste aus meiner sicht ist diese:
    Meteoriteneinschlag(Antarktis), der Krater ist gefunden, dieser Einschlag löste einen Antipodenschaden aus, dieser ist bekannt unter dem Namen "sibirische Trabs", Vulkanausbruch über 600000 Jahre (Flutbasalt), diesen beiden vorfälle begünstigen die starke Vermhrung der Schwefelwasserstoffbildene Bakterien , die der Biomasse den Rest gaben.
    mfg


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