Getty ImagesDeutsche Banken und Versicherungen spekulieren trotz öffentlicher Kritik weiter massiv mit Nahrungsmitteln. An erster Stelle steht in Deutschland dabei offenbar der Versicherungskonzern Allianz - das hat laut "Süddeutscher Zeitung" eine Studie der Organisation Oxfam ergeben.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...832162,00.html
Dass Termingeschäfte in Agrarrohstoffen die Nahrungspreise hochtreiben und so Hungerkrisen verschärfen ist empirisch nicht belegt - ganz im Gegenteil (man könnte auch ganz einfach sagen, dass es eine Lüge ist)...
war schon immer ein komischer Haufen.
Nach einem kurzen Abstecher vor zig von Jahren stand der Konzern
bei mir schon immer auf der Blacklist.
Man sollte sich aber nicht der Illusion hingeben das andere Konzerne
da besser sind.
Menschen in der Dritten Welt hilft eh nur die Rückkehr zur eigenen Scholle
und die Selbstversorgung.
Aber die wurde ja schon mit der massiven Entwicklungshilfe wirksam
unterdrückt und die Menschen in die Städte gelockt.
Denn die Hilfe kam, was ein Wunder, gar nicht erst auf dem Lande an.
Und es ist natürlich bequemer sich sein Essen aus dem Laden zu holen
als dafür arbeiten zu müssen.
Somit lieferte man sich dann selbst den Spekulanten aus.
Ach ja selbst fair trade Produkte ziehen massiv Lebensmittel aus den
Ländern ab. Denn die Bauern verkaufen lieber gut zahlenden Konzernen
als es billig auf den eigenen Markt zu bringen.
ausser das sie behaupten das es eine Lüge ist, können sie das Gegenteil auch nicht belegen oder?
Mich würde ihre Fakten sehr interessieren.
Nur mit Fakten kann man das eine oder auch das andere beweisen.
Ansonsten bleibt es bei wischi waschi Behauptungen.
Meiner Ansicht nach sollte der Zwischenhandel und die Spekulation mit Lebensmitteln generell verboten werden.
Ich halte es für unethisch. Aber auch über Ethik lässt sich vortrefflich streiten.
Mit allem Handelbaren wird auch zwangsläufig spekuliert. Die moralische Empörung kann man sich also sparen.
Aha, da sind sie wieder: die Menschen, mit den ganz schnellen Lösungen und den übereilten Taten. Sie können zwar Verträge kündigen, aber nicht verhindern, dass Waren an den Terminbörsen abgesichert werden. Viel bedenklicher als Spekulation mit diesen Produkten ist doch, dass es immer noch Länder gibt, deren Deviseneinnahmen zu 80% von Nahrungsmittelexporten abhängen (siehe Artikel). Meistens sind das übrigens die übelsten Diktatorenregimes, die ausgesprochen gut davon leben. Monokulturen lassen sich viel besser kontrollieren als diversifizierte ökonomische Strukturen. Den Punkt, dass Allianzprodukte in jedem Altersvorsorgeprodukt eines Deutschen enthalten sind, wollen wir hier mal nicht diskutieren. Think twice!