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Oxfam-Studie: Allianz hält Rekord in Nahrungsmittelspekulationen
Getty ImagesDeutsche Banken und Versicherungen spekulieren trotz öffentlicher Kritik weiter massiv mit Nahrungsmitteln. An erster Stelle steht in Deutschland dabei offenbar der Versicherungskonzern Allianz - das hat laut "Süddeutscher Zeitung" eine Studie der Organisation Oxfam ergeben.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...832162,00.html
- #10 09.05.2012 08:53 von
Erstens ist das überhaupt nicht möglich und zweitens scheinen sie nicht zu begreifen dass der Schattenseite der Spekulation auch ein Nutzen gegenübersteht, der dann wegfällt.
Es ist offenbar gerade schick über das böse Spekulantentum herzuziehen, ohne allerdings wirklich zu wissen was sich dahinter verbirgt und wozu es dient. - #11 09.05.2012 08:57 von
- #12 09.05.2012 08:58 von
<grübel>Konzerne, die Lebensversicherungen anbieten, die ein Renditeversprechen enthalten, spekulieren also an den Börsen? Wer hätte denn das gedacht? Womöglich haben wir Kapitalismus? Warum steckt da wohl das Wort "Kapital" drin? Hmm...</grübel>
Ausgehend von der Annahme, dass langfristig Angebot und Nachfrage den Preis einer Ware bestimmen, gehe ich nicht davon aus, dass Spekulation hier den Preis nach oben drücken kann -wird denn mehr gegessen (höhere Nachfrage), nur weil jemand mit Derivaten spielt, die mit dem eigentlich zugrunde liegenden Wert nur noch theoretisch was zu tun haben?
Und beim Verbieten des Zwischenhandels von Lebensmitteln wird's ja wohl endgültig albern: Kauf ich also in Zukunft nur vom Bauern, ja? - #13 09.05.2012 09:01 von
- #14 09.05.2012 09:10 von
Es gibt nur eine Möglichkeit...
...das zu unterbinden. Die Marktmacht der Kunden. Solange wir in einer Gesellschaft leben, die scheinbar gern auf Kosten der sogenannten "Dritten Welt" lebt, in der jeder nur egoistisch auf sich und seinen Geldbeutel schaut, wird sich nichts ändern. Jeder einzelne kann hinterfragen, mit welchen Unternehmen er Geschäfte macht. Dazu gehört ein Drogeriemarkt genauso wie eine Bank. Es liegt an uns, dass der Wirtschaft moralische Überlegungen egal sind, denn sie sind uns allen, fast allen, scheinbar egal. So ist nun mal unsere Gesellschaft, auf die wir ja so stolz sind, so sind wir.
- #15 09.05.2012 09:12 von
- #16 09.05.2012 09:13 von
Da irren Sie aber...
...Spekulationen treiben immer die Preise in die Höhe, ist ja auch logisch. Schauen Sie nur den Goldpreis an.
Aber es ist halt der letzte Außenposten, auf den sich Leute wie Sie zurückziehen können. "Es ist nicht belegt!" Das weitergedacht heißt, "ich muss dafür keine Verantwortung übernehmen"! Eine sehr armselige Argumentation! - #17 09.05.2012 09:17 von
ja warum denn nicht
auch die Hausfrau aus Wuppertal (für den anderen Forenbeitrag)
würde sicher nichts missen wenn sie keine Produkte aus Südamerika bekäme.
Wobei man, ok, den direkten Zwischenhandel nicht unbedingt verdammen soll. Was mir wichtig war ist das der Verkauft und der Wiederverkauf und so weiter vom Erzeuger bis zum Verbraucher für den Erzeuger noch für den Endverbraucher von Nutzen ist.
Die Ausschaltung von Zwischenhandelsketten die ins Uferlose wachsen
nutzen weder dem Erzeuger noch dem Verbraucher.
Denn was haben beide davon wenn auf dem Weg von einem zum anderen eine Versicherung ihre Hände dort im Spiel hat.
Das möge mir mal einer plausibel erklären.
Ich lasse mich da gerne eines Besseren belehren.
Aber bitte mit sachlichen Fakten. - #18 09.05.2012 09:17 von
- #19 09.05.2012 09:19 von
-
Empirisch beweisen oder verwerfen lässt sich dies nicht, da es verschiedene Einflussfaktoren gibt, die über den Zeitverlauf auch nicht konstant sind.
Aber eine einfache Plausibilitätsüberlegung: Spekulanten wollen Geld verdienen, also billig kaufen und teuer verkaufen.
Wenn die Käufe die Nachfrage erhöhen und somit zu steigenden Preisen führen, müssen die Verkäufe irgendwann das Gegenteil bewirken.
Dauerhaft steigende und für immer hoch bleibende Preise gibt es durch Spekulanten (denen ja gerade auch immer kurzfristiges Agieren vorgeworfen wird) also nicht.
Wenn es aber, so wie in den letzten gut 12 Jahren geschehen, plötzlich 1 Mrd. Menschen mehr auf der Welt gibt und auch noch Nahrungsmittel als Brennstoff eingesetzt wird bei gleichbleibender Anbaufläche, dann ...
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