dapdFlohkrebse, Wattschnecken, Meeresringelwürmer: Wo die Bauarbeiten für die Ostsee-Pipeline die Ökosysteme durcheinandergebracht haben, siedelt sich offenbar langsam wieder Leben an. Auch Seepocken und Algenwälder haben Forscher schon wieder sehen können.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...847616,00.html
Man muss wohl schon ein deutscher Medienfuzzi, Grüner oder wenigstes Greenp.....-Mitglied sein um das überraschend zu finden.
Wie, um alles in der Welt, glaubt ihr armen Tröpfe denn dass sich zu Lande und zu Wasser seit gut 3.000.000.000 Jahren Biotope - Lebensgemeinschaften - haben erhalten können wenn nicht durch solche ausgeprägte Regenerationskraft???
Nein, also wirklich!!
Die Natur hilft sich selbst. Das Eingreifen des Menschen kann von der Natur nur als störend empfunden werden. Auch wenn ein Ralf Schumacher und andere anderer Meinung sind, die Natur hat auch Kometeneinschläge überstanden, wobei zwar die Dinosaurier bis auf wenige Überbleibsel vernichtet wurden, aber die Menschheit eine Chance bekam. Ich hoffe, die Natur überlebt, obwohl wir DA sind!
Welche Naturschutzbehörde hat es versäumt, so eine subversive Information vor der Veröffentlichung zu bewahren?:-)
Nun mal immer langsam mit die Pferde :-)
Zunaechst mal ist es sehr zu begruessen dass solch ein Langzeitmonitoring stattfindet, so etwas gibt es noch nicht so oft, speziell im marinen Bereich.
Im uebrigen ist das Thema nicht ganz so trivial wie es sich anhoert. Es geht naemlich im Kern gar nicht darum, was die Natur aushaelt und reparieren kann, sondern darum, was das fuer uns bedeutet. Als Geologe sage ich natuerlich: Die Welt kommt prima allein zurecht und ueberlebt uns problemlos. Als Mensch kann es nicht mein Ziel sein, ueberlebt zu werden. Also tue ich gut daran, mich mit den Folgen meines Handelns zu beschaeftigen und abzuwaegen, welche Eingriffe die Natur so reparieren kann dass ich dabei auch noch ueberlebe, und welche nicht. Gerade das Dinosaurierbeispiel ist dafuer ein gutes, denn den Meteoriteneinschlag (so die These denn stimmt) hat die Welt zwar verdaut, aber eben um den Preis eines schnellen Klimawandels, dem die Dinos nicht folgen konnte n, also ausstarben. Nun muessen wir unter dem Aspekt nur mal die aktuelle Klimadiskussion verfolgen und werden feststellen: Es geht nicht um die Natur (der ist das egal), sondern um uns! Um die Frage, welche sozialen Unruhen/Kriege ausgeloest werden, wenn ganze Staaten unbewohnbar werden und deshalb Voelkerwanderungen einsetzen. Nur ein kleines Beispiel, vermutlich.
Hier noch ein kliener Literaturtip, fuer die Frage, was die Natur aus unserer Technik macht: /http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Welt_ohne_uns
Ein interessantes Buch, das der Frage nachgeht, was mit unserer Technik passiert wenn die Menschen von heute auf morgen verschwinden.
Ich finde es gut, dass der aktuelle Status überhaupt nachgeprüft wird. Womöglich kann man sogar an unterschiedlichem Wachsum Lehren für die Zukunft gewinnen.
Ich bin aber der Meinung, dass eine so schnelle Besiedlung nicht selbstverständlich ist, wenngleich ich nicht die dortigen Sedimente kenne. Tatsache ist, dass die Nord- und Ostsee von ca. 1800-2000 als Endlager für übelste Chemiebrühe, chemische Kampfstoffe, Schädlingsbekämpfungsmittel und radioaktive Abfälle diente.
Die Deutschen und tschechischen Abwässer endeten meist per Elbe in der Nordsee, aber Polen und Russland waren ja auch keine Agrarstaaten.
Angesichts der gewaltigen Zeiträume und Menge ist es aber unwahrscheinlich, das das Aufbaggern einer schmalen Rinne eine größere Katastrophe auslösen würde.
Anders in stillen Gewässern. Wird hier feines Sediment aufgewirbelt, kann es das Pflanzenwachstum für Monate stoppen und und den See in eine stinkende Fäulnisgrube verwandeln.
Die Bauarbeiter sind weg und die Natur kommt zurück.
Welche Überraschung !
Fast wie Weihnachten: Jedes Jahr fällt dieser Termin unverhofft vom Himmel.
Jo is denn heit scho Sommerloch ?
Man muss sich schon in eine der Realtität entrückte Welt des Ökowahns hinein gesteigert haben, um eine solche Selbstverständlichkeit - die man mit offenen Augen Tag für Tag in seiner unmittelbaren Umwelt beobachten kann - für eine sensationelle Entdeckung zu halten.
Der Artikel wendet sich vor allen an Menschen, die noch immer glauben, dass der Klapperstoch die Kinder bringt.