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Ostermärsche: Friedensaktivisten unterstützen Günter Grass

DPA"Grass hat Tatsachen ins rechte Licht gerückt": Zum Abschluss der traditionellen Ostermärsche sprangen Friedensaktivisten dem Nobelpreisträger bei. Nicht Grass gehöre an den Pranger, hieß es, sondern die Politiker, die die Lage in Nahost eskalieren ließen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...826401,00.html
  1. #10

    Nun...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Grass hat Tatsachen ins rechte Licht gerückt": Zum Abschluss der traditionellen Ostermärsche sprangen Friedensaktivisten dem Nobelpreisträger bei. Nicht Grass gehöre an den Pranger, hieß es, sondern die Politiker, die die Lage in Nahost eskalieren ließen.

    Ostermärsche: Friedensaktivisten unterstützen Günter Grass - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    ...hat der Grass mal ne Stinkbombe geworfen und sofort schmeisst die
    die ganze Clique aus Poltikern und Medien die Weihrauchmaschine in Richtung Netanjahu an. Das nennt man dann Staatsraison.
  2. #11

    Diese Verlogenheit ist abscheulich.

    Vor ein paar Tagen, hat alle Welt auf herrn Grass eingeprügelt und mit einem Mal sind die Fürsprecher aufgewacht oder musste das "Gedicht" erst einmal reifen oder übersetzt werden? Oder haben sich die Aktivisten zu dem Zeitpunkt nicht getraut, sich positiv zu äußern?

    Tatsache ist doch, dass positive Kommentare nicht nur hier zu Hauf der Zensur zum Opfer gefallen sind.
  3. #12

    .

    Is schon stark, was da abgeht: Man MUSS also IMMER und GRUNDSÄTZLICH ALLES gut finden, was Israel sagt oder tut. Aus geschichtlicher Verpflichtung heraus? Ich scheiss drauf, wenn ich zB. der Meinung bin, das Israel´s Siedlungspolitik Käse ist, dann sage ich das offen. Wer deshalb meint, mich in die rechte Ecke abzustellen oder mir Antisemitismus zu unterstellen, bittesehr, viel Spass.
    Vorgekaute, diktierte Meinungen haben wir zuletzt vor 70 Jahren gehabt. Damit wollen wir doch nicht wieder anfangen, oder?
  4. #13

    friedensaktivisten

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Grass hat Tatsachen ins rechte Licht gerückt": Zum Abschluss der traditionellen Ostermärsche sprangen Friedensaktivisten dem Nobelpreisträger bei. Nicht Grass gehöre an den Pranger, hieß es, sondern die Politiker, die die Lage in Nahost eskalieren ließen.

    Ostermärsche: Friedensaktivisten unterstützen Günter Grass - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    die linken waren noch nie wählerisch wenn es gegen israel geht, die scheuen sich auch nicht sich einem ahamadenijad anzubiedern.

    kein wunder, dass die sogenannten "friedensaktivisten" lediglich ein kleines häuflein sind.
  5. #14

    Friedensdemonstrationen

    Zitat von turnus Beitrag anzeigen
    Friedensbewegung? - Dass ich nicht lache! Wann hat denn die "Friedensbewegung" z.B. gegen den Massenmord in Darfour demonstriert? Hier geht es immer nur gegen die böse USA und Israel, alles andere interessiert unsere friedenswegeten nicht. Sinn der selektiven Wahrnehmung ist, dass man sich selbst gut fühlt, der Weltfrieden ist denen eigentlich völlig wurscht.
    Auch gegen das Töten in Darfour gab es Demonstrationen, siehe z. B.:

    Flashmob-Demo gegen den Völkermord in Darfur

    Haben Sie sich beteilig?
    Haben Sie denn überhaupt schon einmal gegen Kriege demonstriert?
  6. #15

    Maske vom Gesicht ziehen

    Zitat von Deutscher__Michel Beitrag anzeigen
    Imho war das Gedicht von Grass dessen wichtigste Tat seiner Laufbahn.
    Auch wenn sich an der Situation nichts ändert sind doch viele Menschen aufgewacht was die Berichterstattung in Deutschland angeht.
    Ich hatte in den letzten Tagen zahlreiche Diskussionen mit Freunden denen das erstmalig aufgefallen ist, wie gleich alle Medien berichten - gegen die mehrheitliche Meinung der Menschen - ich habe bisher niemanden getroffen der Grass als antisemitische oder ähnliches bezeichnet hat. Lediglich bei der Verlogenheit der Presse und Politik sind sich alle erstaunlich einilg.
    Und von einem Ostdeutschen freund hörte ich den Satz: Für so eine Pressefreiheit bin ich 89 nicht auf die Strasse gegangen.

    Von daher kann man Grass gar nicht genügend danken der Bevölkerung in Deutschland die massiven Defizite im Journalismus und der Politik aufgezeigt zu haben.
    Wer sich für Frieden einsetzen will, der muss allerdings auch seinen Gegner den Frieden und die Freiheit gönnen, aber leider wollen das nicht alle wahrhaben.
    Wer den Palästinensern ihre Freiheit und die Anerkennung auf einen eigenen Staat abspricht, dem kann ich dann auch nicht als friedendswillig anerkennen.
    Aber das trauen sich nach wie vor deutsche Politiker noch immer nicht laut zu sagen.
    Für mich ist diese Geschichte eine widerliche Kampange, viele die sie schürten haben absolut nicht darüber nachgedacht, sie handelten nach wie vor nur aus Scham was deutsche Faschisten den Juden angetan hatten.
    Aber das was G Grass geschrieben hatte, hat doch nicht mit dem Juden als Religion zu tun, sondern es war und ist eine ehrliche und gültige Kritik gegenüber der jetzigen israelischen Regierung und die Medien sind unüberlegt auf den Wagen aufgesprungen.
    HR
  7. #16

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Grass hat Tatsachen ins rechte Licht gerückt": Zum Abschluss der traditionellen Ostermärsche sprangen Friedensaktivisten dem Nobelpreisträger bei. Nicht Grass gehöre an den Pranger, hieß es, sondern die Politiker, die die Lage in Nahost eskalieren ließen.

    Ostermärsche: Friedensaktivisten unterstützen Günter Grass - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Wer die ersten Reaktionen auf seinen Ausfall gegen Israel liest, könnte meinen, diesmal habe er sich ins Abseits geschrieben. Aber man soll sich nicht täuschen: In der Welt, in der Grass ein Großer ist, gilt nicht die Abrechnung mit dem Judenstaat als anstößig, sondern das Bekenntnis zu ihm, jedenfalls dann, wenn außer Worten auch Waffen folgen sollen. Nur sagt man es nicht so deutlich wie der Mann aus Lübeck. Das ist, wenn man so will, die Tabuverletzung, die ihm jetzt so viel indigniertes Kopfschütteln in den Medien einträgt (und deutliche Zustimmung in den Leserforen).

    Jan Fleischauer
  8. #17

    Grass hat Recht!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Grass hat Tatsachen ins rechte Licht gerückt": Zum Abschluss der traditionellen Ostermärsche sprangen Friedensaktivisten dem Nobelpreisträger bei. Nicht Grass gehöre an den Pranger, hieß es, sondern die Politiker, die die Lage in Nahost eskalieren ließen.

    Ostermärsche: Friedensaktivisten unterstützen Günter Grass - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Am besten sollten alle Staaten völlig entwaffnet werden, auch Israel!, damit dort endlich Frieden kommt. Und es geht schon gar nicht, dass Israel weiterhin Atomwaffen besitzen darf.
    Kein Staat sollte das dürfen, weder Iran, noch Israel, noch die USA!

    Frieden schaffen, das geht nur ohne Waffen.
  9. #18

    Ja, ja, die deutschen Friedensaktivisten, mit erhobenem Zeigefinger und der Moral im Sturmgepäck.
    Man fragt sich, vor wem die Ausländer mehr Angst haben sollten, den ewigen deutschen Welterklärern oder den iranischen Haßpredigern.

    Armes Israel. Laßt euch nicht von diesen selbstgerechten und selbstverliebten Besserwissern irreleiten. Die würden euch noch die Schuld geben, sollte der Iran morgen angreifen. Schließlich habt ihr ihn ja lange genug provoziert.
  10. #19

    waffenexporte

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Grass hat Tatsachen ins rechte Licht gerückt": Zum Abschluss der traditionellen Ostermärsche sprangen Friedensaktivisten dem Nobelpreisträger bei. Nicht Grass gehöre an den Pranger, hieß es, sondern die Politiker, die die Lage in Nahost eskalieren ließen.

    Ostermärsche: Friedensaktivisten unterstützen Günter Grass - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Wenn nicht mal die Kritik von Freunden ernst genommen wird von wem dann?

    Mittlerweile habe ich vor Israelischen Atomwaffen mehr Angst als vor Pakistanischen. Die drohen wenigstens nicht offen mit Angriffen auf Nachbarländer.
    Einige wild gewordenen israelische Politiker schaden dem Ansehen Israels in der Welt erheblich, merken die das nicht?
    Meiner Meinung nach würde das trennen von Religion und Staat würde den Israelis gut tun.


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