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Osmosekraftwerk: Grüner Strom aus süßem Wasser
StatkraftDie Technik ist bestechend: Ein Osmosekraftwerk nutzt den unterschiedlichen Salzgehalt von Süß- und Meerwasser - und produziert so Strom. In Norwegen steht die bislang einzige Anlage, nun suchen Forscher weltweit nach weiteren Standorten.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...823820,00.html
- #20 30.03.2012 10:40 von
Lach, noch hat keiner wohl eine wissenschaftliche Arbeit über Wurstpellen geschrieben - aber dürfte auch nicht so wirklich der Renner werden.
Wurstpellen sind - solange sie eben Poren haben auch nichts anderes als "Haut" - und wie sie selber bei ihrer Fülle wissen, ist das mit dem "Schwitzen" - eben doch sehr temperatur gesteuert!
Schwitzen beruht letztlich auch nur auf Osmose - indem Wasser aus dem Körper nach aussen geleitet wird. Ist die Temperatur aber extrem, dann kommt auch immer mehr Salz nach aussen .. deshalb "schmeckt" Schweiß ab einer bestimmten Temperatur auch Salzig!
Und über diesen Vorgang dürften sie dann in med. Literatur einiges finden!
Und - dieser Vorgang wird ja auch technisch genutzt - die sog. "Goro-Tex" Kleidung , allg. Sportkleidung besteht ja inzwischen aus osmotischen Membranen - die genau diesen Schwitz-Effekt weiterleiten durch die Kleidung! - #21 30.03.2012 10:49 von
Das Problem aller Grosskraftwerke ist es , das sie kontinuierlich laufen müssen - die "Regelfähigkeit" ist da nirgendwo richtig gegeben , und es läuft immer entweder auf Speicherkonzepte (Stauseen) oder auf Verteilung hinhaus - wobei die Verteilung letztlich die für alle günstigste Lösung ist!
Denken sie mal weniger in "Geld" und BWL - sondern in Kooperation .. also wenn der eine zuviel/zuwenig produziert/abnimmt dann nutzt es eben der andere!
Die Egomanische Vorstellung das man alles selber , alleine oder nur gegen Geld machen müßte bringt gerade die Menschheit um ..so oder so - also etwas mehr "Kooperation" und weniger "Geld-Raffen" im Kopf haben! - #22 30.03.2012 10:50 von
fossile Energieerzeugung
Weil man dann genauso gut auch weiterhin Steinkohle verbrennen kann? Immerhin ist das Salz genauso fossil abgelagert worden wie die Kohle. Es wird halt statt die Luft mit Co2 anzureichern das Meer mit Salz angereichert..
Es gibt Forschungen wonach in früheren Jahrmillionen als die Erde noch von einer aus heutiger Sicht unbewohnbaren Uhrsuppe überschwemmt war, die Salzkonzentration in den Meeren wesentlich höher war, das Salz ist jetzt halt irgendwo abgelagert. Wenn wir jetzt aber dieses Salz zwecks Energiegewinnung in die Meere zurückführen (wo will man die Salz-Lauge sonst hinschütten?) vergiften wir damit einen Großteil der dort lebenden Flora und Fauna, die sich über Jahrmillionen an den jetzt vorherrschenden Salzgehalt angepasst haben.
Das kann ja nicht der Sinn einer nachhaltigen Energiegewinnung sein.. - #23 30.03.2012 11:01 von
keine Osmose
Nein, die Wirkungsweise von Gore-Text und ähnlichen wasserdampfdiffusionsoffenen, wasserdichten Membranen für Funktionstextilien hat nichts mit Osmose zu tun.
Diese mikroporösen Membrane lassen eben kein flüssiges Wasser durch, auch nicht bei einem evtl. vorhandenen Salzkonzentrationsgradienten (wie bei der Osmose), sondern nur Wasserdampf. Das macht ja gerade den Nutzwert aus. Die Textilie wird wasserdicht (und zwar in beiden Richtungen), bleibt aber "atmungsaktiv", d.h. wasserdampfdurchlässig und ermöglicht so das Verdunsten des Schweisses. Die treibende Kraft ist dabei der unterschiedliche Wasserdampfpartialdruck innen und außen. - #24 30.03.2012 11:07 von
Salz direkt?
Das ist echt mal ein Argument!Osmosekraftwerke haben den Vorteil, dass sie um Unterschied zu anderen erneuerbaren Energien kontinuierlich rund um die Uhr Strom liefern können.
Was wäre wenn man einfach direkt Salz zugibt?Damit die Salzkonzentration nicht sinkt, muss ständig auch etwas salziges Wasser in den Behälter nachgefüllt werden. Das kostet zwar Energie, denn das eingeleitete Salzwasser muss auf den Druck komprimiert werden, der in dem Behälter herrscht. Die Energiebilanz bleibt aber trotzdem positiv.
Weniger Masse müsste in die Salzwasserseite gedrückt werden - der Energieverbrauch für die Salzzuführung müsste sich dann verringern.
Was ich mir vorstellen könnte ist das es zu teuer ist extra Salz dafür zu nutzen.
Andererseits könnte man sich durch Direktsalzzuführung von Flussmündungen unabhängig machen und solche Kraftwerke einfach ans Meer stellen. Die eigentliche Süßwasserseite wird von Meerwasser gespeist die Salzseite wird über Zugabe reinen Salzes sehr viel höher konzentriert. - #25 30.03.2012 11:12 von
- #26 30.03.2012 11:17 von
Wurstpelle
Also, das mit dem Strom ist ja schön und gut, aber die Sache mit der Wurstpelle ist natürlich viel spannender!
Also, wenn Würtchenpelle wg. Wasser platzt das wg. Osmose in die Wurst strömt ... wieso platzt dann die Wurst auch dann wenn ich sie in der Mikrowelle warm mache? Hmm?
Mist, ich fürchte ich hab uns gerade die Energiewende verhagelt. Tut mir leid, Jungs & Mädels! - #27 30.03.2012 11:44 von
- #28 30.03.2012 11:46 von
- #29 30.03.2012 11:54 von
Bitte was? Ich empfehle zuerst den Artikel nochmal zu lesen und sich anschliessend mit Osmose (auch Wiki) zu beschäftigen. Dann würden Sie nicht Zeit damit verschwenden solch einen Unsinn zu schreiben.
Wenn überhaupt, wird das Salzwasser verdünnt, was aber an Flussmündungen sowieso passiert, ob mit oder ohne Kraftwerk.
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