wie es die Überschrift verheißt und „ Hätte MÖGLICHERWEISE verhindert werden können”, wie es aus dem Text hervorgeht, ist ein nicht ganz unbedeutender Unterschied
REUTERSDas Urteil fällt vernichtend aus: Dem Bericht einer unabhängigen Kommission zufolge hätte der Anschlag im Osloer Regierungsviertel verhindert werden können - wenn die Polizei nicht geschlampt hätte.
http://www.spiegel.de/panorama/gesel...849768,00.html
wie es die Überschrift verheißt und „ Hätte MÖGLICHERWEISE verhindert werden können”, wie es aus dem Text hervorgeht, ist ein nicht ganz unbedeutender Unterschied
*Die unerfahrenen Polizisten dort hätten versäumt, die Verkehrsleitzentrale anzuweisen, den Verkehr um Oslo anzuhalten. So hätte Breivik möglicherweise daran gehindert werden können, die Insel Utøya zu erreichen.*
Naja, und woher hätten die Polizisten das wissen können?
In einer anderen Situation hätte der Stau auch von Nachteil gewesen sein können.
So ist der Vorwurf wenig überzeugend
Der Artikel ist m.E. unlogisch und wirft mehr Fragen auf als er beantwortet.
Anfangs heisst es:
Begründet wird dies nicht weiter....Der Bombenanschlag im Regierungsviertel der Hauptstadt Oslo hätte verhindert werden können...
Die einzige konkrete Aussage ist dann:
Mag stimmen, aber nach der Explosion kann selbige nicht mehr verhindert werden....die Meldung zu Breiviks möglichem Fluchtfahrzeug nach der Bombenexplosion im Regierungsviertel [ist] zu lange in der Einsatzzentrale liegen geblieben...
Würde mir mehr Konsistenz und Aussagekraft wünschen. So ist der Artikel ein wenig Mager, effektiv erfährt man nur dass eine "unabhängigen Kommission" einen "Bericht" vorgelegt hat.
Glaube ich nicht.
Wer geht denn davon aus, dass ein Bombenleger im Anschluss seines Bombenattentats noch auf eine ferne Insel fährt um dort ein Massaker anzurichten?
Es konnte in dem Moment der Bombenexplosion niemand wissen wie lange der Täter schon auf der Flucht ist oder ob er noch in der Nähe verharrt.
Videoaufnahmen und Zeugenaussagen werden schließlich erst im zuge der Ermittlungen begutachtet, bis dahin ist genug Zeit die Stadt zu Fuß verlassen zu können.
Nehmen wir an die Polizei hätte die Stadt abgeriegelt, Breivik hätte aber keine Waffen oder sonstiges in dem Fluchtfahrzeug mitgeführt.
Er wäre ohne Probleme durch die Kontrolle gekommen.
Taten von Einzeltätern die geschickt vorgehen sind nicht zu verhindern!
Hätte!
Natrürlich taucht so einer wie Breivik in irgendwelchen Protokollen auf. Ebenso auch die Attentäter vom World Trade Center. Hinterher ist es einfach, in den Protokollen nach den entsprechenden Namen zu schauen. Das Problem der Ermittlungsbehörden ist doch vor allem, aus der Masse der Daten VORHER das richtige herauszupicken.
Und wie viele Leute wollen Sie dann VORHER auf reinen Verdacht hin genauer überwachen?
Das Ganze führt nur in eine Richtung: Wenn man dies alles verhindern will, braucht man einen Polizeistaat. Oder man hält nachher besser an manchen Stellen mal den Mund.
Alles überflüssig wie ein Kropf. Hätte man den Killer - wie in Frankreich oft üblich - vor Ort einfach biologisch entsorgt, wäre mit sehr viel weniger Aufwand auch nur dieses Ergebnis rausgekommen, aber intern.
So kann jeder die oft unvermeidbare Ohnmacht von Sicherheitsbehörden sehen - und evtl. auch nutzen...
Sämtliche Ausfahrten einer größreren Stadt zu sperren, scheint mit zum Beispiel für Hamburg unmöglich. Das dürften über tausend Straßen sein. Dazu gehört ja jeder Schleichweg, weil bei Staus der Hauptfahrstraßen darauf ausgewichen wird. Oder hat Oslo nur sehr viel weniger Ausfallstraßen?
wenn man doch kein Fluchtauto geschweige Fahnundsfoto hatte.