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Oscar-Verleihung in Hollywood: Countdown für die Millionen-Show

Kaum eine Veranstaltung wird so penibel inszeniert und streng bewacht wie die Oscar-Verleihung. Hinter dem fast schon militärischen Drill steckt Hollywoods Furcht, seine globale Marketingmacht zu verlieren. Denn in der Nacht zum Montag geht es nicht nur um Glamour - sondern um viel, viel*Geld.

http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,747972,00.html
  1. #1

    eben!

    eben!die oscar-verleihung ist eine einzige große verkaufsveranstaltung,bei der es darum geht,hollywood als führenden produzenten von filmware im gespräch zu halten.am weltweiten verkauf eben dieser ware hängen x-tausende von arbeitsplätzen in los angeles samt der sündteuren villen der stars und produzenten,nicht mehr,nicht weniger.
  2. #2

    Snoblandia

    Statt sich vom Lob verführen zu lassen oder sich bei Schmähungen gekränkt zurückzuziehen, empfahl Mark Aurel, sich am eigenen Selbstbild zu orientieren: "Will jemand mich verabscheuen, so möge er das tun. Ich aber werde darauf sehen, dass ich nichts sage oder tue, was Abscheu verdient.

    Ursache des Snobismus ist die panische Angst, vom ersehnten Status oder vom Umgang mit denen, die ihn verkörpern, abgeschnitten zu werden; die Angst, aller Aufmerksamkeit, Liebe, Achtung, ja des Lebensnotwendigsten beraubt zu werden. StatusAngst (seite 138)

    http://www.alaindebotton.com/status.asp
  3. #3

    Fakten

    1. Nikki Finke ist keine Klatschreporterin. Welche Bezeichnung müsste man dann eigentlich für Perez Hilton erfinden?

    2. Finke wäre persönlich gar nicht vor Ort gewesen, sondern ihr Blogger-Angestellter Mike Flemming.

    3. Avatar war nicht der Oscarabräumer des letztens Jahres (3 Trophäen ggü. 6 für The Hurt Locker).

    4. Avatar hat keine 760 Millionen Dollar weltweit eingespielt, sondern mehr als 2 Milliarden.
  4. #4

    ....

    Das Bild 13 der Fotostrecke mit dem österreichischen "Starkoch" ist gut. Einen Oscar aus Lachs schnitzen, ganz schön originell :-)
  5. #5

    ....

    Zitat von badevil Beitrag anzeigen
    1. Nikki Finke ist keine Klatschreporterin. Welche Bezeichnung müsste man dann eigentlich für Perez Hilton erfinden?
    2. Finke wäre persönlich gar nicht vor Ort gewesen, sondern ihr Blogger-Angestellter Mike Flemming.
    Bis heute wusste ich nicht einmal, dass ein Wesen namens Nikki Finke exisitiert, geschweige denn, dass sie einen Angestellten hat. Ich scheine wesentliche Dinge im Leben versäumt zu haben.
  6. #6

    Wir Kultur-Europäer sollten

    uns viel zu schade dafür sein, ein derartiges US-Profit-Spektakel - eine Geld- und Gierdiktatur ersten Ranges - zur Kenntnis zu nehmen oder es gar noch anzuhimmeln; hier täte eine Revolution a la Nordafrika auch dringend not ...
  7. #7

    Dreck bleibt Dreck - egal wieviel Glitter man darüber streut

    Ich werde nie verstehen, weshalb TV-Sender Geld dafür bezahlen, diese Werbung für Hollywood auszustrahlen.
    Die Filme sind geschnitten nach dem Einheitsschnitt, für die Drehbücher kann man Schemazeichnungen verwenden, die Beleuchtung die immergleiche - ohne die die schrägen, zurechtgeschnippelten Fratzen auch allzu hässlich wirken würden - und die Botschaft die immer gleiche: Wir sind die Guten, die anderen sind die Bösen.

    Dumpfbackenfilme für geistig Zurückgebliebene.


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