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Oscar-prämierte Doku: "Rodriguez' Musik hat uns befreit"

Rapid Eye MoviesEin mexikanischer Musiker, weiße Fans in Südafrika, das Ende der Apartheid: Die Doku "Searching for Sugar Man" erzählt die skurrile Geschichte des Sängers Rodriguez - und wurde nun mit dem Oscar geehrt. Im Interview erzählt Stephen Segerman, einer der Helden des Films, warum Rodriguez eine Symbolfigur der Hoffnung ist.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...-a-885466.html
  1. #1

    Keine "echte" Doku

    Der Film mag ja gut sein, aber der Inhalt ist (zumindest teilweise) Fiktion: Rodriguez ist nie wiklich verschwunden/vermisst gewesen. Unter anderem war er 1981 in Australien mit Midnight Oil auf Tour.
  2. #2

    Doch eine echte Doku

    Hat bürgergeld2 den Film gesehen? Es ist der bewegenste Film der bei den diesjährigen Oskars vorgestellt wurde, und wenn das Leben von Rodriguez nicht in allen Details erwähnt wurde, so erfahren wir doch das Wichtigste. Wenn er selbst bis 1998 nicht wusste, dass er in Südafrika ein Star war, wussten die Südafrikaner vielleicht auch nicht, dass er Konzerte in Australien gegeben hatte.
    Den Leuten, die mit mir aus dem Kino kamen, sah man an, wie sehr sie die Geschichte und die Person berührt hatte. Schlimm, dass es Schlaumeier gibt, die zu allem als erstes ihre besserwisserische Kritik loswerden müssen.
    Und wieso ich den Film schon sehen konnte? Ganz einfach: ich habe das Glück, in Frankreich zu wohnen.
  3. #3

    Doch eine echte Doku

    Hat bürgergeld2 den Film gesehen? Es ist der bewegenste Film der bei den diesjährigen Oskars vorgestellt wurde, und wenn das Leben von Rodriguez nicht in allen Details erwähnt wurde, so erfahren wir doch das Wichtigste. Wenn er selbst bis 1998 nicht wusste, dass er in Südafrika ein Star war, wussten die Südafrikaner vielleicht auch nicht, dass er Konzerte in Australien gegeben hatte.
    Den Leuten, die mit mir aus dem Kino kamen, sah man an, wie sehr sie die Geschichte und die Person berührt hatte. Schlimm, dass es Schlaumeier gibt, die zu allem als erstes ihre besserwisserische Kritik loswerden müssen.
    Und wieso ich den Film schon sehen konnte? Ganz einfach: ich habe das Glück, in Frankreich zu wohnen.
  4. #4

    Doch eine echte Doku

    Hat bürgergeld2 den Film gesehen? Es ist der bewegenste Film der bei den diesjährigen Oskars vorgestellt wurde, und wenn das Leben von Rodriguez nicht in allen Details erwähnt wurde, so erfahren wir doch das Wichtigste. Wenn er selbst bis 1998 nicht wusste, dass er in Südafrika ein Star war, wussten die Südafrikaner vielleicht auch nicht, dass er Konzerte in Australien gegeben hatte.
    Den Leuten, die mit mir aus dem Kino kamen, sah man an, wie sehr sie die Geschichte und die Person berührt hatte. Schlimm, dass es Schlaumeier gibt, die zu allem als erstes ihre besserwisserische Kritik loswerden müssen.
    Und wieso ich den Film schon sehen konnte? Ganz einfach: ich habe das Glück, in Frankreich zu wohnen.
  5. #5

    Zweischneidig

    Zum einen ein wirklich berührender Film (insbesondere die Typen) und ebenso die Geschichte aus einer anderen Zeit vor einer weltweiten Vernetzung, sehr nostalgisch, auch in politischer Hinsicht. Zum anderen aber natürlich keine vollständige Doku, denn der Film suggeriert falsche Tatsachen (wie bürgergeld2 schreibt, Rodriguez ist entgegen der Darstellung im Film zwischenzeitlich als Musiker öffentlich aufgetreten). Der interessierte Zuschauer wird dies - wie ich auch - selbst recherchieren (heute geht dies ja). Wenn ein Film aber unter "Doku" läuft, wird einem die Notwendigkeit klar, zu hinterfragen, wie ernst es denn andere Dokumentarfilme immer mit der umfassenden Geschichte (?) nehmen. Einen weniger kritischen oder interessierten Zuschauer hat der Filmemacher jedenfalls ein zweites Mal hinters Licht geführt, um seine Story zu erzählen und den Plot nicht kaputt zu machen. Aber sei´s drum, besser als 99,9% Hollywood-Quark. Nur die Erinnerung an die legendären Fraktus kommt vielleicht noch mit, wieviele haben die schon vergessen, oder?
  6. #6

    dünn

    Die Musik? Schlecht. Der Musiker? Mittelmäßig. Die nach ihm suchen? Keiner weiß warum, vielleicht, um ein Thema für einen Film zu haben. Oder: aus nostalgischen Gründen, "Der soundtrack meiner Jugend". OK, der eine sucht Bob Dylan, der andere die verlorenen Musiker, die "im Namen des Herrn" unterwegs waren, der dritte Rodriguez. Aber muss man daraus einen Film machen?


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