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Oscar-Fehlurteile 2013: Triumpf der Feigheit

20th Century FoxKonsens statt Kontroverse: 2012 war ein herausragendes Jahr für US-amerikanische Filme, bei der Oscar Verleihung aber zeichneten die Juroren die falschen aus. Das messianische "Lincoln" statt des kompromisslosen "The Master", der Retro-Thriller "Argo" statt des brisanten "Zero Dark Thirty".

http://www.spiegel.de/kultur/kino/ac...-a-885321.html
  1. #1

    Schon die Prämisse ist falsch

    2012 war kein sonderliche gutes Jahr für den US-Film. Auch kein besonders schlechtes, sondern lediglich Durchschnitt. Wer nach einem besonders guten Jahr sucht, schaut auf 1999 (2000).

    Ansonsten ist die Academy mal wieder so mutig bzw. feige wie immer gewesen.
  2. #2

    ... Habe ich ein Wortspiel verpasst, oder ist das einfach nur peinlich?
  3. #3

    Osar und Politik

    Der Oscar war doch noch nie besonders politisch.
  4. #4

    Schlichtweg schlecht

    Vielleicht liegt es ja auch daran, dass 'Zero Dark Thirty', so 'ambivalent und schmerzhaft' seine Themen auch sein mögen schlichtweg ein schlechter Film ist...
  5. #5

    Was ist schon gut?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Konsens statt Kontroverse: 2012 war ein herausragendes Jahr für US-amerikanische Filme, bei der Oscar Verleihung aber zeichneten die Juroren die falschen aus. Das messianische "Lincoln" statt des kompromisslosen "The Master", der Retro-Thriller "Argo" statt des brisanten "Zero Dark Thirty".

    Academy Awards 2013: Warum nur Langeweiler Oscars gewonnen haben - SPIEGEL ONLINE
    Nur weil die Medien über bestimmte Filme/Produktionen schreiben müssen sie doch nicht auch allen anderen gefallen und wer sagt schon wer hat eine Auszeichnung verdient?
    Es ist immer Ansichtsache und vielleicht ziehen auch hinter den Bühne bestimmte Leute an den Strippen, aber ist das denn nicht immer so?
  6. #6

    Folterfilm

    Wieso will SPON immer diesen Film, der Folter billigt ausgezeichnet sehen?
  7. #7

    Argo ?

    Habe gestern ARGO geguckt.
    War ja nicht soo schlecht.
    Wenn das aber der BESTE Film sein soll, den Hollywood innerhalb eines Jahres veröffentlicht, dann weis ich auch nimmer.
    Da gefällt mir ja ein guter Tatort besser (obwohl die auch immer schlechter werden ;-) )
    Für mich ist EINDEUTIG Django der eigentliche Gewinner.
    OHNE wenn und ABER !
  8. #8

    Das will uns dieser Artikel sagen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Konsens statt Kontroverse: 2012 war ein herausragendes Jahr für US-amerikanische Filme, bei der Oscar Verleihung aber zeichneten die Juroren die falschen aus. Das messianische "Lincoln" statt des kompromisslosen "The Master", der Retro-Thriller "Argo" statt des brisanten "Zero Dark Thirty".

    Academy Awards 2013: Warum nur Langeweiler Oscars gewonnen haben - SPIEGEL ONLINE
    Leute, liebe Cinéasten, bitte verpasst die Gelegenheit nicht, Euch und die Filmkultur intellektuell aufzupeppen, indem ihr euch in die ganz wichtige ethische Diskussion einbringt, ob eigentlich Folter ein statthaftes Mittel ist und wozu!

    Knapp daneben ist auch vorbei. Die Academy hat das langfädig-epische Möchtegern-Doku-Drama "Zero Dark Thirty" nicht deshalb fast leer ausgehen lassen, weil es sich dramaturgisch oder schauspielerisch hinter irgendeinem der anderen Filme verstecken müsste, und auch nicht weil es keinen Anlass zu längst überfälligen Diskussionen geben könnte - das Gegenteil ist der Fall -, sondern weil man den Ball flach halten will in einer Angelegenheit, die möglichst schnell ad acta gelegt werden soll, damit der Status Quo der Erkenntnisse auf ewig zementiert werden könnte.

    Schön wär's doch. Aber die Musik spielt leider anders und woanders (Horsham statt Hollywood).
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Konsens statt Kontroverse: 2012 war ein herausragendes Jahr für US-amerikanische Filme, bei der Oscar Verleihung aber zeichneten die Juroren die falschen aus. Das messianische "Lincoln" statt des kompromisslosen "The Master", der Retro-Thriller "Argo" statt des brisanten "Zero Dark Thirty".

    Academy Awards 2013: Warum nur Langeweiler Oscars gewonnen haben - SPIEGEL ONLINE
    Warum sollte "kontrovers" das einzige Kriterium für eine Vergabe des Oscars sein. Abgesehen davon wurde der großartige Daniel Day Lewis in der Rolle des Lincoln ausgezeichnet, aber nicht der Film selbst. Dieser ging doch trotz der vielen Nominierungen leer aus.


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