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Organspendeskandal in München: Ärzte sollen Blutproben mit Urin gepanscht haben
dapdSchon wieder gibt es Meldungen über Tricksereien bei der Vergabe von Organen: Am Klinikum rechts der Isar in München wurde offenbar noch häufiger manipuliert als bekannt. Laut "Süddeutscher Zeitung" mischten Mediziner offenbar mehrfach sogar Urin in Blutproben, um Patienten kränker erscheinen zu lassen.
http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...-a-878334.html
- #1 18.01.2013 13:45 von
- #2 18.01.2013 13:55 von
- #3 18.01.2013 13:58 von
Grundsätzlich haben die Ärzte damit den echten Kränkeren die wenigen Chanchen noch weiter reduziert. So erhielten die gesünderen Kranken die Ersatz-Organe.
Das ist so als ob bei einem Schiffsuntergang sich manche Männer als Frauen verkleiden um an einen zu knappen Rettungsboot-Platz zu kommen.
Da sollte man schon so ehrlich sein und die ganze Organtransplation dem freien Markt zu überlassen, Angebot und Nachfrage lassen sich am ehesten über ein abstraktes Sysetm wie über 'Geld' regeln.
Wer mehr Geld bereitstellen kann bekommt das Organ, zumindest können sich die Ärzte um ihre hohe Kunst kümmern und müssen keine Laborwerte mher fälschen. - #4 18.01.2013 14:09 von
.
Der Bundestag berät in den nächsten Tagen über eine Männerquote in Rettungsbooten, das Familienminister(in) ist dran.
On topic:
Ich würde gerne einen Organspendeausweis ausfüllen. Leider würde ich damit ein schwer erkranktes System unterstützen welches noch tief in der Leugnungsphase steckt. Ich glaube eine Besserung ist nur möglich, wenn der Druck aus der Bevölkerung durch Verweigerung der Spenenbereitschaft steigt. Es bricht mir das Herz es zu schreiben :-( - #5 18.01.2013 14:18 von
Reiche bevorzugt
also solange Reiche nicht bevorzugt wurden, kann man von keinem richtigen Skandal schreiben. Solange es man nur Kranken Menschen (ohne Ansehen der Person) die Chance erhöht hat, ein Spenderorgan zu bekommen, finde ich es ok. Aber so was darf nur im Ausnahmefall gemacht werden. Also zukünftig nicht mehr
- #6 18.01.2013 14:19 von
Ich bin ...
... (potenzieller) Organspender und werde es bleiben! Es steht zu hoffen, dass das ohne Zweifel dramatisch gestörte Vertrauen schnell zu Gunsten der tatsächlich Bedürftigsten wieder aufgebaut wird.
- #7 18.01.2013 14:20 von
Wem würden Sie ein Spenderorgan transpantieren.
Einer Person mit 10 % Erolgsquote oder einer mit 70 %.
Klingt evtl. hart, aber so funktioniert jede Rettung bei mehreren Personen.
Sehr zu empfehlen auch das Podcast vom WDR5 Doc5 Organspende.
Diese Wartelistenmethode ist einfach Mist, wenn man erst rankommt wenn es zu spät ist. - #8 18.01.2013 14:20 von
Und da wundert man sich wirklich noch, warum die Bereitschaft zur Sepnde zurück geht?
Wenn der richtige VIP grad was wichtiges braucht, will ich nicht mit dem passenden Organ vorher in ein Koma gefallen sein... Da Menschen für Geld immer alles machen. es lediglich eine Frage des Preises ist traue ich allen alles zu ! - #9 18.01.2013 14:26 von mixolydisch
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