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Organspendeskandal: Mehr als 20 Verdachtsfälle in Regensburg

DPAAn der UniKlinik Regensburg besteht in 23 Fällen der Verdacht auf Manipulation von Krankendaten bei Lebertransplantationen - das teilte das bayerische Wissenschaftsministerium mit. Die Fälle stammen aus der Zeit, als der verdächtige Göttinger Oberarzt noch in Regensburg arbeitete.

http://www.spiegel.de/panorama/justi...847783,00.html
  1. #1

    Gab es in Regensburg

    etwa ein ähnliches Vergütungssystem wie in Göttingen ? Oder sollte sich am Ende gar herausstellen, dass das überhaupt nicht die eigentliche Triebfeder des offensichtlich völlig skrupellosen Transplantationschirurgen mit seinen Helfershelfern war ?

    Ist es nicht viel mehr so, dass man ihn damals hat gewähren lassen ? Ist es nicht so, dass die von der ärztlichen Selbstverwaltung (BÄK / DSO) völlig zu Recht angestossenen Ermittlungen damals eingestellt wurden ? Es wird sorgfältig zu klären sein, wer damals versagt hat, die ärztlichen Selbstverwaltungsorgane oder (so sieht es bisher aus) die staatlichen Ermittlungsbehörden, die damit erst den Grundstein für das weitere, absolut unmoralische Tun des "Transplantationschirurgen" gelegt hätten.

    Erst wenn das geklärt ist, dann dürfen Herr Spahn, Herr Lauterbach, Herr Bahr und Konsorten nach mehr staatlicher Aufsicht rufen, oder sich an die eigene Nase fassen und (dann natürlich heimlich still und leise und ohne Presseecho) eben dies, das Versagen der staatlichen Aufsicht und Justiz bereits im Jahr 2005 eingestehen.
  2. #2

    apopo Regensburg

    Mir kam das Transplantationsverfaren schon sehr merkwürdig vor als trotz langer Wartelisten einem Herr von T und T binnen kürzester Zeit zwei Herzen zur Verfügung standen und transplantiert wurden.
  3. #3

    Wenn dem so wäre ...

    Zitat von bert1966 Beitrag anzeigen
    Gab es in Regensburg etwa ein ähnliches Vergütungssystem wie in Göttingen ? Oder sollte sich am Ende gar herausstellen, dass das überhaupt nicht die eigentliche Triebfeder des offensichtlich völlig skrupellosen Transplantationschirurgen mit seinen Helfershelfern war ?

    Ist es nicht viel mehr so, dass man ihn damals hat gewähren lassen ? Ist es nicht so, dass die von der ärztlichen Selbstverwaltung (BÄK / DSO) völlig zu Recht angestossenen Ermittlungen damals eingestellt wurden ? .
    ... und wir fassten heiße Eisen nur mit vielen Konjunktiven an, dann sollte man auch diese Richtung denken: Möglicherweise ist das auch nicht das singuläre Ausnahmeereignis, als das es in der Presse dargestellt wird, sondern nur die Spitze eines Eisberges. Es könnte auch sein, dass es nicht die Ausnahme, sondern die Regel ist. Nicht in diesem Ausmaß, aber in Ansätzen gut möglich.
  4. #4

    schön

    wäre es wenn die Verbrecher vor Gericht kommen. Keine Bewährungsstrafe und mindestens das 10-fache der Kohle an den Staat zahlen müssen welches sie mit ihren dreckigen Geschäften eingenommen haben.
  5. #5

    Manipulation

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    An der UniKlinik Regensburg besteht in 23 Fällen der Verdacht auf Manipulation von Krankendaten bei Lebertransplantationen - das teilte das bayerische Wissenschaftsministerium mit. Die Fälle stammen aus der Zeit, als der verdächtige Göttinger Oberarzt noch in Regensburg arbeitete.

    Organspendeskandal: Verdachtsfälle auf Manipulation in Regensburg - SPIEGEL ONLINE
    Da manipulieren Aerzte seit mindestens 8 Jahren Krankendaten und keiner hat was gemerkt?

    Wer das glaubt.
    Eine Kraehe hackt der Anderen kein Auge aus.
    Das sagt man jedenfalls ueber Aerzte.
  6. #6

    Und

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    An der UniKlinik Regensburg besteht in 23 Fällen der Verdacht auf Manipulation von Krankendaten bei Lebertransplantationen - das teilte das bayerische Wissenschaftsministerium mit. Die Fälle stammen aus der Zeit, als der verdächtige Göttinger Oberarzt noch in Regensburg arbeitete.

    Organspendeskandal: Verdachtsfälle auf Manipulation in Regensburg - SPIEGEL ONLINE
    da hat in einem anderen Blog gemand ganz steif und fest behauptet: dies ist ein Einzelfall. Es wird alles ganz genau kontrolliert und protokolliert .
    Nun man sieht es ja, von wegen Einzelfall. Sobald Geld im Spiel ist, ist das Gewissen der Menschen ausgeschaltet.
    Fuer mich jedenfalls eine Bestaetigung: NIEMALS Organspende.
  7. #7

    Transplantationsmedizin abschaffen

    "Leider Operieren die Befüworter der Organspende mit bewussten Irreführungen und verschärfen die Verunsicherung potentieller Organspender. Jedem halbwegs intelligenten Menschen ist klar dass Organe nur einem Sterbenden, nicht einem Toten entnommen werden können.
    Das Hirntodkriterium ist ein juristisches Hilfskonstrukt um die Entnahme abzusichern. Biologisch gesehen handelt es sich um einen Sterbenden.
    Die Medizin hat mit der Entwicklung der Organtransplantation letzlich eine Sackgasse beschritten, aus der man nun nicht mehr herauskommt.

    Man hat nicht bedacht, dass diese Behandlungsmethode, nicht nur Menschen zu Ersatzteillagern macht und einen unauflösbaren Zielkonflikt zwischen Hilfe für den Empfänger und einem massiven destruktiven Eingriff in den Sterbeprozess des Empfängers hervorbringt.
    Hinzu kommt dass der Mangel an Organen systemimmanent ist und daher nicht nur Empfänger in eine Rangfolge gebracht werden müssen, sondern auch noch nötigende Regelungen für potentielle Spender erforderlich sind ohne dass der Mangel im Grundsatz beseitigt werden kann.
    Die Medizin hat sich schlicht fatal verrannt und jeder weitere Schritt verschärft das Problem."
  8. #8

    toller Thriller zum Thema: Coma

    Bei diesen Tatsachen aus dem Jahr 2012 erinnere ich mich an einen tollen Thriller aus dem Jahr 1978: Coma. http://de.wikipedia.org/wiki/Coma_(Film)
    mit Geneviève Bujold, Michael Douglas und Richard Widmark.
    Hier wird die Thematik allerdings noch "etwas" zugespitzt: Gesunde Menschen fallen im Krankenhaus bei der OP ins Koma und wachen nicht mehr auf. In dem Institut, in dem sie anschließend "aufbewahrt werden", entnimmt man Ihnen dann die benötigten Organe.
  9. #9

    ...

    Zitat von germanvirgin Beitrag anzeigen
    da hat in einem anderen Blog gemand ganz steif und fest behauptet: dies ist ein Einzelfall. Es wird alles ganz genau kontrolliert und protokolliert .
    Nun man sieht es ja, von wegen Einzelfall. Sobald Geld im Spiel ist, ist das Gewissen der Menschen ausgeschaltet.
    Fuer mich jedenfalls eine Bestaetigung: NIEMALS Organspende.
    Machen wir doch mal ein Gedankenspiel: Ich verunglücke mit meinem Motorrad schwer. Auf der Intensivstation stellt der korrupte Arzt (oder ein korruptes Ärzteteam) fest, dass meine Leber gut ist und einem reichen nierenkranken Schnösel prima passen tät. Die geringe Chance, mich zu retten, besteht zwar noch, aber das lässt sich ganz locker an den Apperaten und dann in den Unterlagen so drehen, dass dem halt nicht mehr so ist...

    Klarer Fall, ich spende auch nicht!








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