Operation Agenda 2030: So wird Deutschland zukunftsfähig

Getty ImagesBraucht Deutschland eine Agenda 2030? Absolut, findet Altkanzler Schröder. Doch wie könnte die aussehen? Mehr Kinder, bessere Ausbildung, weniger Schulden, dazu verstärkte Einwanderung und eine radikale Energiewende: das müssen die wichtigsten Eckpunkte einer zukunftsorientierten Politik sein.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...825964,00.html
  1. #10

    Florian Gathmann

    for Bundeskanzler.
  2. #11

    Zitat von x3Ray Beitrag anzeigen
    Warum jemandem Gehör schenken, der für Gazprom denkt und handelt? Da wirkt die Forderung nach einer radikalen Energiewende, so richtig sie ist, ähnlich unglaubwürdig wie Aussagen über nicht gefärbte Haare...

    Dann würde ich hier einmal einen radikalen Vorschlag machen.

    KEINE Steuern für Jungunternehmer innerhalb der ersten 3 Jahre.
    Ich durfte selber erleben wie schwierig es ist ein Unternehmen aufzubauen, Kapital zieht man sich nicht so ohne weiteres aus den Ärmeln.
    Ohne Kapital kann man insbesondere in der heutigen Zeit nur schwer etwas erreichen. Der der zahlt hat das sagen, so ist es nun mal in der Wirtschaft, alles andere ist Augenwischerei.
  3. #12

    Feines Theoriegebilde …

    … waren denn nicht die Prognosen für für die Agenda 2010 ähnlich blumig? Aös Ergebnisse klingeln mir da gerade Schlagworte wie, Sozialabbau, Profitmaximierung für Konzerne, Lohndumping, massenhafte 400 Euro Jobs und ähnliches mehr im Ohr. Soll diese Agenda 2030 in dieselbe Richtung noch erfolgreicher werden? Wie wäre es denn wenn wir folgendes abwarten würden:

    Agenda 2020, Merkel die Letzte macht das Licht aus … möglicherweise müssen wir dann nur noch einen Scherbenhaufen zusammenfegen und jede weitere Diskussion erübrigt sich. Klar, Schönfärberei ist eine tolle politische Errungenschaft, nur die harten Ergebnisse bleiben dann fürs Volk … (°!°)
  4. #13

    Zu spaet ?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Braucht Deutschland eine Agenda 2030? Absolut, findet Altkanzler Schröder. Doch wie könnte die aussehen? Mehr Kinder, bessere Ausbildung, weniger Schulden, dazu verstärkte Einwanderung und eine radikale Energiewende: das müssen die wichtigsten Eckpunkte einer zukunftsorientierten Politik sein.

    Operation Agenda 2030: So wird Deutschland*zukunftsfähig - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Man hätte sich damit vielleicht beschäftigen sollen bevor der Karren im Dreck feststeckt.

    Einwanderungsland ? Ja, aber im Still von Kanada
    Energiewende ? Ja , aber schon frühzeitig und nicht im Hauruckverfahren


    Zuwenig Fachkräfte ? Wunderbar, dann steigen ja bald die Gehälter ?



    SPD ? Eine tolle Partei. Welche unseren Freunden (Schweiz) in den Rücken fällt damit man zusätzliches Geld dann über Eurobonds wieder im EU Ausland verteilen kann.

    Zu viele Fragezeichen für Deutschland.Wenn die Politiker alles richtig gemacht hätten müsste man jetzt kein Streit mit der Schweiz anzetteln und man hätte selbst tiefere Steuersätze (da weniger Verschuldung) Ein Staat der selbst in Boomjahren noch 20 Milliarden Neuschulden macht hat keine großen Möglichkeiten mehr.

    Aber der ganze Streit ist eine gute Ablenkung fürs Volk.Dann kann man ungehindert und vielleicht fast unbemerkt den neuen
    Rettungschirm durchwinken.
  5. #14

    Nix kapiert!

    1. Die Sozialsysteme haben kein Ausgabe- sondern ein Einnahmeproblem ... herbeigeführt durch u.a. Herr Schröder mit HartzIV!
    2. Auch der Bund hat kein Ausgabe- sondern ein Einnahmeproblem ... herbeigeführt durch u.a. Herr Schröder mit der Senkung der Steuern für Reiche!
    3. Das "möglichst lange gemeinsam lernen" ist ein gutes Konzept, die deutsche Umsetzung, dabei 20-30 Schüler in eine Klasse zu stopfen, ist dagegen völlig kontraproduktiv. Auf die Weise profitieren die Problemkinder nicht von den anderen, sondern alle leiden wegen der Problemkinder. Denn mehr als eins davon kann kein Lehrer kompensieren.
    Es fehlt also zunächst mal dramatisch an Lehrern! Und der Föderalismusschwachsinn ist auch keine Hilfe!
    4. Die gesamte Migrationsdebatte ist scheinheilig, solange man "Migration" sagt, aber nur "Anpassung" meint. Die Hürden für ausländische Fachkräfte kann man senken, wohin man will, welche ausländische Fachkraft arbeitet denn hier zum Dumpinglohn?
    5. Und die Energiewende scheitert letztlich daran, daß die Politik gar keinen Plan hat, was sie eigentlich will!
  6. #15

    Sie haben Recht

    Zitat von Heinz-und-Kunz Beitrag anzeigen
    Zustimmung zu mehr Kindern, besserer Ausbildung und weniger Schulden.

    Bei der Bildung müssen die Linken aber endlich erkennen, dass nicht alle Kinder gleich begabt sind und das es sich in homogenen Gruppen besser lernt, weil sonst entweder die Schwachen überfordert oder die Starken ausgebremst werden. Daher gibt es in der gynmasialen Oberstufe und auch in US Highschools Grund- und Leistungskurse.

    Bei der Einwanderung kommt es darauf an dass 'nur' qualifizierte Einwanderer reingelassen werden, während unqualiizierte abgeschreckt und ggf. abgeschoben werden müssen, was das im Artikel genannte Kanada sehr gut hinbekommt.

    Die gegenwärtige radikale Energiewende ist dagegen Parteipolitik. Wir brauchen eine Energieversorgung, die preiswert, sicher und umweltfreundlich ist. Das braucht Zeit, viel Zeit.

    Eine Unterstellung ist mir sehr übel aufgestossen:

    Das ließt sich ja so, als wäre es die Schuld der einheimischem Bevölkerung wenn sich Migranten nicht integrieren. Was Quatsch ist. Rechtlich stehen der Integration von integrationswilligen Migraten keine Hindernisse im Weg und praktisch ist es nur eine einzige Gruppe von Migraten, die sich nicht integriert. M.A. weil sie es nicht will.
    Sehr richtig.

    Einwanderung ist für Deutschland wichtig, und bei einer Agenda 2030 darf eine Anpassung der Einwanderungspolitik nicht fehlen.

    Die Gruppe Ausländer, die sich nicht integriert (übrigens in keinem Land des Westens.. nicht in Kanada, nicht in Frankreich, nicht in Schweden und auch nicht in Amerika) würde ich dabei außen vor lassen.
    Auch würde ich die Integration an sich nicht extra fördern, so wie es Herr Schröder fordert. Dies ist nur bei dieser bestimmten Gruppe von Einwanderern nötig, und zudem auch weitgehend sinnlos.

    Mein Vorschlag: Bis 2030 sollte Deutschland 3-4 Millionen Asiaten in das Land lassen. Die integrieren sich hier nämlich anstandslos. Die fordern nicht lautstark "Integrationshilfen", da sie keine benötigen. Die verehren unsere Kultur, anstatt sie abzulehnen. Und sie haben den nötigen Bildungsehrgeiz.
  7. #16

    Nach Antworten suchen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Braucht Deutschland eine Agenda 2030? Absolut, findet Altkanzler Schröder. Doch wie könnte die aussehen? Mehr Kinder, bessere Ausbildung, weniger Schulden, dazu verstärkte Einwanderung und eine radikale Energiewende: das müssen die wichtigsten Eckpunkte einer zukunftsorientierten Politik sein.

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    Wenn man sich hier all die Lesermeinungen durchliest, dann kommt man darauf, dass zu viele einfach nur den Kopf in den Sand stecken möchten und hoffen das alles von allein gut kommen wird.
    Leider hat die jetzige Bundesregierung sich noch keine Gedanken gemacht wie man die Zukunft gestalten sollte, außer den Schutz der Banken fällt ihnen nichts ein.
    Allerdings hat der Genosse G Schröder mit seiner Agenda 2010 die kleinen Bürger draußen vor gelassen, er zeigte mit seiner Agenda nur, dass er seinen englischen Freund Toni Blair nachfolgen und das engliche System auf Deutschland überstülpen wollte und hat somit seine Partei die SPD fast ins aus gebracht.
    Was mag ihm jetzt erneut durch den Kopf gehen, ob er auch die Menschen mit einbeziehen würde, ich kann daran nicht glauben.
    Aber wer sich keine Gedanken über die Zukunft machen will, der wird dann auch kaum eine Zukunft haben.
    HR
  8. #17

    Zitat von suedseefrachter Beitrag anzeigen
    Dann würde ich hier einmal einen radikalen Vorschlag machen.

    KEINE Steuern für Jungunternehmer innerhalb der ersten 3 Jahre.
    Ich durfte selber erleben wie schwierig es ist ein Unternehmen aufzubauen, Kapital zieht man sich nicht so ohne weiteres aus den Ärmeln.
    Ohne Kapital kann man insbesondere in der heutigen Zeit nur schwer etwas erreichen. Der der zahlt hat das sagen, so ist es nun mal in der Wirtschaft, alles andere ist Augenwischerei.
    Ich will ihnen nichts unterstellen, aber wie soll man auf die Art sicherstellen, dass nicht ein Unternehmen nach drei Jahren "aufgelöst" wird und an gleicher Stelle ein neues, rein zufällig fast gleiches "neu" entsteht?
  9. #18

    Zitat von wika Beitrag anzeigen
    Klar, Schönfärberei ist eine tolle politische Errungenschaft, nur die harten Ergebnisse bleiben dann fürs Volk … (°!°)
    Jaaaa - der Schröder kann nicht nur die Haare schönfärben. ;-)
  10. #19

    Wofür?

    Dass Deutschland heute im Vergleich zu vielen anderen europäischen Ländern so gut dasteht, sehen viele auch als Verdienst der Schröder-Agenda.
    Und was bringts uns? Müssen wir eben für die anderen zahlen, die nicht gespart haben. Da hätten wir das Geld auch selbst auf den Kopf hauen können...