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Open Compute Project: Facebook verschenkt seine Stromspar-Tricks
Energieverbrauch um ein Drittel gesenkt,*Kosten um ein Viertel: Das Social Network Facebook hat ein Vorzeige-Rechenzentrum mit besonders effizienten Servern entwickelt. Jetzt hat der Konzern seine Technik veröffentlicht - und als Open-Source-Projekt zum Nachbauen bereitgestellt.
http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...755811,00.html
- #1 08.04.2011 11:19 von
Warum...
...werde ich misstrauisch, wenn ein Unternehmen, dass das Ziel der Gewinnmaximierung hat, den Mitbewerbern kostenlos Kosteneinsparpotentiale bietet?
Warum tut Facebook das? Gutmenschentum, wohl kaum! - #2 08.04.2011 11:38 von
ich frage mich, was Facebook für einen Gewinn aus der Veröffentlichung der Daten einstreicht, weil aus großzügigkeit haben die das bestimmt nicht offen gelegt...
- #3 08.04.2011 11:51 von
Frage an die Techniker
Wenn man sich schon eigene Server nach Maß anfertigen läßt samt eigenem Netzteil - wäre es nicht effizienter, die für die Computer nötigen Spannungen zentral zu erzeugen und an die Rechner zu verteilen, statt jedem Gerät ein eigenes Netzteil zu spendieren?
- #4 08.04.2011 12:08 von
OpenSource
Das Opensource-Konzept beinhaltet die Pflicht zur Offenlegung eines Quellcodes, wenn dabei andere Opensource-Projekte zum Einsatz kommen.
Wenn Zuckerzwerg sich also ein spezielles Linux zusammengebastelt hat, oder irgenwelche Opensource-Frameworks einsetzt, dann MUSS er das veröffentlichen.
Anders ist das natürlich mit der Hardware.
Was das angeht vermute ich mal ganz simpel, dass man halt auch gern mal positive Schlagzeilen habe wollte. ODER Zuckerberg hat sich gedacht: "Naja, mein Laden ist ja schon 50*10^9 Dollars wert, und eigentlich habe ich keine Zeit und keine Lust jetzt auch noch ein Hardwareunternehmen zu starten.
Mit Gutmenschentum hat das wohl tatsächlich eher nichts zu tun. Grund zum Misstrauen gibt es aber ausnahmsweise mal nicht.
Es gibt im übrigen viele Opensource-Tools die von großen Firmen veröffentlicht wurden. Man scheint sich schon etwas davon zu versprechen:
-OpenCV (Intel)
-Qt (Nokia)
-MeeGo (Nokia + Intel)
-RedHat Linux (RedHat)
-OpenOffice (Sun Microsystems und andere)
-IBM ( http://www.heise.de/newsticker/meldu...ng-126201.html ) - #5 08.04.2011 12:30 von MatthyK
Gegen Titelzwang!
Ich spekuliere an dieser Stelle mal:
Die von den Facebook-Technikern modifizierten Geräte gibt es von den Herstellern so nicht zu kaufen. Das ganze ist als ein Appell an die Hersteller zu sehen, für diesen Markt ein entsprechendes Hardware-Angebot bereitzustellen.
Bis jetzt ist es so, dass es billiger ist, Massenware zu verbauen und den höheren Verbrauch in Kauf zu nehmen, als die gekauften Geräte noch einmal speziell abzuspecken.
Facebook und Google würden von einer Senkung der Hostingkosten mit am meisten profitieren, weil diese auf der einen Seite nach den Personalkosten den größten Teil der Gesamtkosten ausmachen und auf der anderen Seite der Wert der gesammelten Kundendaten dadurch nicht direkt geschmälert wird: Ihr Geschäftsmodell wird insgesamt gestärkt, die Gewinnspanne vergrößert sich. - #6 08.04.2011 12:31 von
.
Der Vorteil für FB dabei ist, dass jetzt andere auf den Zug aufspringen und die Entwicklung weitertreiben, die Dank Open Source FB wiederum kostenlos zur Verfügung steht.
Und es ist Presse, dazu noch grüne, was will man mehr?
Rein auf die höhere Effizienz und den damit einhergehenden geringeren Stromverbrauch (bei gleicher Leistung) bezogen, kann man FB für diesen Schritt nur beglückwünschen! - #7 08.04.2011 12:33 von
Zuckerberg - der Weltenheiler!
Ohne das vielfach völlig unnötige Dauer-Geschwätz vieler Facebook-Junkies bräuchte man doch weniger Server. Also weniger Strom. Aber lustig ist es doch, wie die Facebook-PR-Abteilung immer wieder ihren Info-Müll in die Medien bringen kann.
- #8 08.04.2011 12:49 von
- #9 08.04.2011 13:22 von
Gnome3 ist raus!
Nein. Ein großer Transformator ist zwar i.a. effizienter als viele kleine, aber dafür werden die Verluste in den Kabeln größer. Um die gleiche Leistung, bei niedrigerer Spannung zu transportieren wird mehr Strom benötigt, der dickere Kabel benötigt und/oder mehr Abwärme produziert. Zudem wird in Gleichstrom gewandelt, wofür Gleichrichterschaltungen und Kondensatoren für große Leistungen benötigt werden würden.
Insgesamt wäre es eher umständlich, benötigt teure Leistungselektronik und bringt kaum/keine Energieeinsparung, wahrscheinlich ist es wesentlich Energieineffizienter.
Darüber hinaus gibt hat man keine Ausfallsicherheit. Fällt das zentrale Netzteil aus, sind alle Server down. Redundanz schafft Sicherheit!
Ist meine Einschätzung.
Grüße.
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