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Opel in der Krise: Zick-Zack-Kurs am Abgrund

Die Finanzkrise hat die Schwierigkeiten bei General Motors potenziert. Doch die meisten Probleme des Auto-Giganten sind hausgemacht - auch bei der deutschen Tochter Opel: Seit Jahrzehnten verfolgt die einstige Traditionsmarke einen modellpolitischen Schlingerkurs.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...591138,00.html
  1. #50

    Opel zuckt noch? Das läßt sich hinbiegen...

    Zitat von Satiro Beitrag anzeigen
    Was bei PCs möglich ist, ist bei Autos leider nicht so einfach.

    Versuchen Sie mal, so ein Eigenbau- Auto durch den TÜV zu bekommen.
    Sie werden staunen, was diese "Experten" für unsinnige Einwände machen werden.
    Das hängt davon ab...wenn Sie als Privatmensch solch ein Fahrzeug vorführen und dabei noch an den bzw. die richtigen geraten, wird das Fahrzeug voraussichtlich nie die Straßenzulassung erlangen - es sei denn als sehr teure Einzelabnahme.

    Ein koreanischer Hersteller hatte es hingegen fertiggebracht, hierzulande einen Kleinbus anbieten zu dürfen (!), dessen Bremsweg aus 100 km/h satte 60 Meter betrug. Und das war nur das Sahnehäubchen auf dem auch sonst sehr abenteuerlichen Fahrverhalten; vom Qualitätsstandard, der sich locker mit dem eines Dacia 1300 aus Warschauer Pakt-Zeiten messen konnte, ganz zu schweigen.

    Zitat von Satiro Beitrag anzeigen
    Habe diesen Artikel auch gelesen:
    Hans Fortmolan, sein Autor, weiß nicht einmal, dass es schon sehr lange keine Adam Opel AG mehr gibt.
    Noch Fragen?
    Ja eine:
    Wer bei Spiegel Online ist dafür verantwortlich, dass so solche Artikel im Internet erscheinen?
    Diese Frage hatte ich mir auch schon gestellt...immerhin: so konnte eine Menge Halbwahres und Halbgares einer größeren Leserschaft zugänglich gemacht werden, die jetzt natürlich auf jeden Fall dagegen opponieren wird, Opel zu retten.

    Erfolg: den Fall Borgward mußten die Politiker (powered by MB???) noch selbst versaubeuteln, heute überläßt man dies ein paar gröhlenden Fanatikern aus dem Volk.
  2. #51

    Opel oder andere...

    Zitat von Mocs Beitrag anzeigen
    Was ich an Geld,Ärger,Zeit und Arbeit in meinen 100er AUDI und den 200er Turbo gesteckt habe, will ich gar nicht so genau addieren.

    Mit OPEL war das Leben angenehmer (echt).
    Ausser Fiat, Renault (nicht schlecht Kleinwagenserie von
    dazumal - R4 etc.) waren dann 2 Golf dran und anschl. 3 x Opel.
    Hier zu urteilen, ist wohl müssig: ein Golf bei 30 TSD-km
    und am ag nach der egulären Inspektion hat ein Pleuel den
    Motor zerhauen... - damals schon ausser Kulanz und wurde
    trotzdem zum Grossteil von VW übernommen...
    2 xVectra 2000 ohne Probleme bis 130000 km gefahren und gingen dann an Kollegen, die dann weitere 40-50000 draufgepackt haben, ohne Aerger. 1 x Zafira, nichts aussergewöhnliches, aber subjektiv unangenehmes Fahren wegen der hohen Drehzahlen - 4500 Umdrehungen/Min bei 140 km - da fehlte eindeutig der 6ste Gang oder niedrigere Uebersetzung.
    Heute fahr' ich einen Focus-Ghia - hat 200000 km drauf und
    weil ich vorhabe, ihn weiterzufahren (wartete auf den Volta oder ähnliches...) vorsorglich mal die Kupplung erneuert. Sonst no Problem.
    Uebrigens hatte mein Sohn (von dem ich ds. Ford übernommen habe...) einenagelneunen Focus mit Problemen gleich am Anfang, Wagen zurückgegeben und den Focus-Ghia genommen -
    no problem.
    Also persönliche Erfahrungen zu allen Marken, vielleicht
    bringt eine Pannenstatistik unvoreingenommenere Ergebnisse
    als Forenbeiträge.

    PS: meine Mutter (sie konnte wirklich nur fahren...) fuhr 1954 einen Opel-Olymia-Record mit einem Zündkerzenset 70.000 km - bis eine oder 2 Kerzen streikten...
    Trotzdem: hat sie mit der Kutsche 130.000 km abgespult und
    Service - nehm ich mal an - nur, wenn was nicht mehr ging...
    einmal mit
  3. #52

    Das darf nicht wahr sein.....

    ......Opel Insignia OPC? Offensichtlich verstehen es die Autobauer nicht!? Wie kann man heutzutage noch solche Modellreihen auflegen!? Es kann mir keiner weis machen, dass diese Modelle sich wirtschaftlich rechnen. Letzten Endes werden diese mit Sicherheit (auch wenn mir "Fachleute" wahrscheinlich das Gegenteil erzählen) von Käufern normaler Modelle subventioniert. Das heisst, die Entwicklungsarbeit, die für solche "Sportgeräte" anfallen, die höheren Produktionskosten usw... treiben den Preis der restlichen Modellpalette in die Höhe. Und das bei allgemeinen Absatzschwierigkeiten.
    Toll wäre es gewesen zu lesen: Neuer Insignia verbraucht unter 3 Liter......
    Offensichtlich weigern sich deutsche aber Autobauer dazu zu lernen. Naja, mit unserer Regierung haben sie ja einen starken Verbündeten. Und wenn diese wird unsere Autoindsutrie wohl noch stärker und länger subventionieren als alle anderen Branchen bisher.


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