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Opel: Aus für Bochumer Werk kostet 500 Millionen Euro

DPABei Opel ist es zu einem Eklat zwischen Vorstand und Mitarbeitern gekommen. Aus Protest gegen die geplante Schließung des Werks in Bochum verließen 2000 Angestellte den Saal. Laut Betriebsrat plant der Autohersteller für den Personalabbau 500 Millionen Euro ein.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...839436,00.html
  1. #1

    Mittlerweile

    ist das Werk 50 Jahre alt , und bei den laufenden negativen Berichten über OPEL, sollte es so schnell wie möglich geschlossen werden. Den Zafira kann man ja auch in Rüsselsheim bauen (was schon geschehen ist).
    Bei einem stetig sinkenden Marktanteil, wird GM sicherlich die 1 Mrd. € sicherlich investieren, um die anderen Werke wenigstens etwas auszulasten. In Zukunft wird GM sich ganz von OPEL trennen und seine Marken (Chevrolet usw.) in dem bestehenden Händlernetz vertreiben. Es bleiben ja immer noch die Produktionsstandorte St. Petersburg, Gliwice, Zaragoza.
  2. #2

    Langsam aber sicher

    sollte der Handel den Betriebsrat oder die Beschäftigten von Opel Bochum auf Schadensersatz verklagen.
    Leute, merkt ihr nicht das ihr die gesamte Bevölkerung mit euerem Gejammer, Blockiere und Provozieren gegen euch aufbringt und eventuelle Kunden direkt in die Arme des Wettbewerbs treibt?
  3. #3

    Ich

    habe 33 Jahre bei OPEL in Rüsselsheim gearbeitet.
    Eins habe ich gelernt, die Motorentwicklung liegt dem Wettbewerb um Jahre zurück. Ohne Reklame zu machen . AUDI baut bessere Autos -
  4. #4

    Gegen die Dummheit

    der Vorstände weltweit ist kein Kraut gewachsen.
  5. #5

    Deshalb herrscht zwischen Vorständen und

    Zitat von eigene_meinung Beitrag anzeigen
    der Vorstände weltweit ist kein Kraut gewachsen.
    Gewerkschaften auch so ein prima Klima......
    United in stupidity
  6. #6

    optional

    Wenn man den Fall Opel nicht isoliert betrachtet,
    wenn man also beobachtet, welche Firmen hier in Deutschland geschlossen und welche im Gegensatz dazu
    aufgekauft werden, dann ist eine klare Strategie zu erkennen.

    Die gut gehende Pharmaindustrie ist weitestgehend aufgekauft und in ns Ausland verlagert, ebenso die Arzneimittelforschung. In Deutschland bleiben nur noch die Töchter als Handelskontore zurück.
    General Electric ist gerade dabei mit seinen überschüssigen Milliarden gut gehende Mittelstandsfirmen in Deutschland erst aufzukaufen, nach Abwicklung hier zu schliessen und zu verlagern.
    Opel wird geschlossen, dafür soll Chevrolet hier durchstarten.
    Diese Rosinenpickerei wird von unserer Regierung ohne
    jegliche Gegenmaßnahmen geduldet.
    Wer in den USA Firmen aufkaufen will, kommt an der
    Genehmigung durch die US-Regierung nicht vorbei.
    Deutschland ein Gemüsegarten ?





    So schafft man sich die unliebsame Konkurrenz vom Hals.
  7. #7

    Wer kauft da noch Opelfahrrzeuge

    Ich frage mich ob ich ein Auto von einer Fa. kaufe von der ich nicht weiß ob sie in 4 Jahren noch existiert. Dieser ständige (und seit nunmehr einigen Jahren andauernde) Hickhack ist sicher nicht sehr werbewirksam.
  8. #8

    Zukunft

    Zitat von billigkraft Beitrag anzeigen
    sollte der Handel den Betriebsrat oder die Beschäftigten von Opel Bochum auf Schadensersatz verklagen.
    Leute, merkt ihr nicht das ihr die gesamte Bevölkerung mit euerem Gejammer, Blockiere und Provozieren gegen euch aufbringt und eventuelle Kunden direkt in die Arme des Wettbewerbs treibt?
    Also mich regt der Kampf der Belegschaft nicht auf. Aus meiner Sicht hat die Belegschaft genug Opfer gebracht, wenn Bochum sowieso geschlossen wird, mitnehmen was noch geht und parallel woanders neuen Job suchen. Die Region wird bald tot sein, wer jetzt seine Immobilie noch los wird hat wenigstens den Verlust begrenzt.

    Die Opel-Krise ist doch von GM gesteuert, weil hier auch noch schnell staatliche Hilfen abgegriffen werden sollen.

    Der Handel hat aber sicher gerade schlechte Karten. Einige Opel-Händler machen der eigenen Marke mit Chevrolet Konkurrenz, andere verkaufen in unserer Region nebenher koreanische Produkte, so auch die Werkstatt bei der ich die Wartung machen lassen. Der Meister hat erzählt, sie wären von Opel angeschrieben worden, ihnen würde der Händlerstatus entzogen wenn sie ein Fremdfabrikat verkaufen. Die Drohung scheint nicht mehr viel zu bewirken, 3 Monate später verkauft er immer noch Koreaner. Mehr braucht man wohl zur Zukunft von Opel nicht mehr schreiben.

    Dass die Belegschaft die Kunden zur Konkurrenz treiben halte ich schon für ein bisschen weit hergeholt.
  9. #9

    Es ist gut zu wissen, das der Markt gewisse Dinge einfach selbst regelt. Opel schafft es offensichtlich nicht, Produkte zu entwickeln, die genügend Käufer finden. Hier stimmt der Konsument einfach gnadenlos ab und dann ist es auch ok wenn diese Firmen von der Bildfläche verschwinden.

    Trabant gibt´s ja auch nicht mehr und es fehlt keinem so wirklich.


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