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Opel Astra GTC: Kurven aus Blech

Opel pendelt zwischen den Extremen. Der Ampera mit Elektroantrieb hält die Fahne für den Umweltschutz hoch, der Zafira Tourer spielt die Komfort-Karte und dem jetzt vorgestellten Astra GTC fällt die Rolle als Sportskanone zu. Demnächst gibt's den Wagen sogar mit 280 PS.

http://www.spiegel.de/auto/fahrberic...797226,00.html
  1. #20

    "Rest in Polen"

    Zitat von Motorpsycho Beitrag anzeigen
    Ich will die Qualität dieser Astras nicht schönreden, aber ein löchriger Auspuff bei 160.000 ist doch eher normal. Ein Auspuff ist halt eher ein Verschleißteil.
    Mit der selben Logik sind auch Türen Verschleißteile.

    Zitat von Motorpsycho Beitrag anzeigen
    Übrigens glaube ich, dass ich von Ihrem Disaster extrem profitiere. Ich fahre einen Astra G Caravan und kenne niemanden sonst, der so günstig und zuverlässig Auto fährt. Nach dem Astra F und seinen Proglemen hat Opel wohl massiv in die Qualität investiert.
    Scheinbar waren die Caravan-Version sowie die Astras der Jahre danach viel beständiger, da stimme ich Ihnen zu.

    Und ja, der Kauf war ein Disaster. Aber er hat mir Jahre lang treue Dienste geleistet. Rest in Polen.
  2. #21

    Opel...

    Zitat von FoxhoundBM Beitrag anzeigen

    Ich würde mir allerdings wünschen, das Opel den auf Insignia-Basis in Rüsselsheim gebauten Buick LaCrosse hier als Oberklasse-Modell vermarkten würde. man lönnte an alte Zeiten anknüpfen und ihn Opel Admiral, Kapitän oder Commodore nennen.
    Dazu interessant...
    “We need a car above the Insignia and we are working [on it],” Mr Stracke said.
    Earlier reports have suggested the new model could be based on the long-wheel base Epsilon II platform (currently underpinning the Saab 9-5 and Buick LaCrosse), and may feature advanced fuel cell or hybrid technology."
    http://www.caradvice.com.au/144972/o...bove-insignia/
    Die Zugehörigkeit zu GM ermöglicht Opel erst so eine Lösung. Eine ähnliche Lösung wurde Lancia mit dem Thema erst durch Chrysler möglich...
    Würde ich mir für Opel wünschen...

    Viele Grüße...
  3. #22

    Zitat von glücklicher südtiroler Beitrag anzeigen
    Die Zugehörigkeit zu GM ermöglicht Opel erst so eine Lösung. Eine ähnliche Lösung wurde Lancia mit dem Thema erst durch Chrysler möglich...
    Würde ich mir für Opel wünschen...
    Richtig, denn der Insignia heißt ja in den USA Buick Regal.

    Nur würde ich mir wünschen, das die Marke weiter Opel heißt. Und der Buick LaCrosse ist ein sehr feines Auto, soviel steht fest.

    http://www.netcarshow.com/buick/2010-lacrosse/

    Alternativ könnte man Buick natürlich paralel als Luxus-Marke oberhalb von Opel auf den deutschen Markt bringen. Man bäuchte eigentlich nur einen V6-Diesel.
  4. #23

    Opel..., Lancia...

    Zitat von FoxhoundBM Beitrag anzeigen
    Richtig, denn der Insignia heißt ja in den USA Buick Regal.

    Nur würde ich mir wünschen, das die Marke weiter Opel heißt. Und der Buick LaCrosse ist ein sehr feines Auto, soviel steht fest.

    http://www.netcarshow.com/buick/2010-lacrosse/
    Einverstanden, Sie haben ja die Namen bereits genannt...
    "Opel Admiral, Kapitän oder Commodore..."
    Man könnte gleich wie Lancia Thema den deutschen Premiummarken Konkurrenz machen und wie bei Fiat-Chrysler wären die Entwicklungskosten auf den ganzen Konzern verteilt. Angesichts der hohen Entwicklungskosten, speziell im Premiumbereich, ist dies auch notwendig. Ansonsten ist das Risiko zu hoch wie damals beim Lancia Thesis auf den Kosten sitzen zu bleiben. Wären Fiat und Opel allein, es würde keine Oberklassenmodelle mehr geben bzw. gar nicht mehr angedacht werden. Man beachte bsw. die Französischen Marken, die haben ein ähnliches Problem...
    Große Opel hatten aber eine Tradition in Deutschland, dort ließe sich anknüpfen...
    Alternativ könnte man Buick natürlich paralel als Luxus-Marke oberhalb von Opel auf den deutschen Markt bringen. Man bäuchte eigentlich nur einen V6-Diesel.
    Die Einführung einer neuen Marke, speziell im Premiumbereich, ist teuer und risikoreich. Man denke nur welche Probleme eine anerkannte Marke wie Lexus in Deutschland hat. Man denke auch an den hohen Firmenwagenanteil in diesem Segment. Alles Risikofaktoren, die einer Marke Buick in Deutschland zuwiderlaufen. Der V6-Diesel ließe sich zukaufen, Anbieter gäbe es bei Bedarf wohl genug. Das Problem ist eher wie hoch die Kosten sind um den Motor zu verbauen. Marchionne hätte gerne den Chrysler 200 Limousine als Lancia Flavia in Europa eingeführt. Nur waren die Kosten den Zweiliter Fiat-Turbodiesel im 200 unterzubringen und das ganze Auto anzupassen zu hoch, worauf hin davon abgesehen wurde. So kommt nur der Cabrio als Benziner als Lancia nach Europa...

    Viele Grüße...
  5. #24

    jopp

    Zitat von A-Schindler Beitrag anzeigen
    Sportskanone... Beim Golf GTI der ersten Generation reichten 112PS und als Höchstgeschwindigkeit ca.180km/h um als Sportlich zu gelten. Jetzt muß ein Auto weit über 200PS unter der Haube haben um halbwegs als Sportwagen zu gelten.

    Mein Kleinstwagen hat 68PS und schafft ca. 170km/h maximal und ich gelte als total Untermotorisiert...
    Mhm das liegt daran, weil Dein Kleinstwagen bis 5.800 Touren nur maximal 30 PS anliegen hat und deutlich (!) mehr wiegt als der 1er GTI. Fahrleistungen rühren nicht nur aus der PS-Zahl...

    Zitat von DerBlicker Beitrag anzeigen
    Der GTC mit 180 PS zeigt sehr schön,warum VW enteilt ist. Der Golf mit 160 PS TSI hat die selben Fahrleistungen, braucht aber nur 6,3 Liter Super und ist schon Jahre auf dem Markt. Opel hat einfach den Anschluss an moderne Technik verpasst, da nützt auch schickes Design nichts, was außerdem auf Kosten Plates im Inneraum geht.
    Dein angesprochener Golf 1.4TSI braucht ziemlich genau 8 Liter im Schnitt, 40% fahren ihn sogar mit >9 Litern (das sind die die nicht nur die unteren 80 PS nutzen).

    http://www.spritmonitor.de/de/uebers...=4&powerunit=2

    Nicht gerade ein Beispiel für Spritsparerei. Mein zweites Auto, ein Hyundai Lantra von 1991 kam auf ähnliche Werte, sowohl in den Fahrleistungen, als auch beim Verbrauch.

    http://www.spritmonitor.de/de/uebers...14&powerunit=2

    Das Problem ist nämlich, dass Downsizing der Motoren zwar zu höheren Literleistungen führt, der kleine, absolute Effizienzgewinn aber ganz locker vom steigenden Fahrzeuggewicht aufgefressen wird. Der Spruch "Kraft kommt von Kraftstoff" hat schon einen wahren Kern. Der Normverbrauch wird mit einem optimierten Fahrzeug auf einem klimatisierten Rollenprüfstand mit einem Minimum an Beschleunigung und ohne hohe Drehzahlen gefahren. Er hat mit dem tatsächlichen "Normal"-Verbrauch nichts zu tun.
  6. #25

    Vergleich mit Autos der 70er

    Zitat von A-Schindler Beitrag anzeigen
    Sportskanone... Beim Golf GTI der ersten Generation reichten 112PS und als Höchstgeschwindigkeit ca.180km/h um als Sportlich zu gelten. Jetzt muß ein Auto weit über 200PS unter der Haube haben um halbwegs als Sportwagen zu gelten.

    Mein Kleinstwagen hat 68PS und schafft ca. 170km/h maximal und ich gelte als total Untermotorisiert...

    Die Straßen sind nicht Besser geworden und es gibt immer mehr Tempolimits auf Autobahnen, daher stellt sich für mich die Frage wozu ein Astra GTC für ein Haufen Geld den man kaum noch Ausfahren kann wegen Verkehrsdichte und Tempolimit.
    Dieser Vergleich "früher konnte man mit weniger PS genauso schnell fahren" hinkt gewaltig.
    Wenn Sie mit einem Golf der ersten Generation mit 70 km/h einen Frontalaufprall hätten, wären Sie mausetot. Mit heutigen Autos steigt man aus und ärgert sich, dass die Verischerungsbeiträge steigen und man eine Stunde zu spät zur Arbeit kommt...
  7. #26

    das liegt daran

    Zitat von Silberstern Beitrag anzeigen
    Mhm das liegt daran, weil Dein Kleinstwagen bis 5.800 Touren nur maximal 30 PS anliegen hat und deutlich (!) mehr wiegt als der 1er GTI. Fahrleistungen rühren nicht nur aus der PS-Zahl...



    Dein angesprochener Golf 1.4TSI braucht ziemlich genau 8 Liter im Schnitt, 40% fahren ihn sogar mit >9 Litern (das sind die die nicht nur die unteren 80 PS nutzen).
    dass viele die Mehrleistung des Turbos auch nutzen, dafür kann aber das Auto nichts. Wer den Turbo nicht mehr scheucht, als er das bei seinem durchzugsschwachen Sauger davor auch gemacht hat, spart mit dem Turbo richtig Sprit. fahr bei bei 130 und der Turbo ist deutlich sparsamer.

    Dein Hyundai Elantra hatte keine 160 PS und fuhr kein 220 wie der Golf, die beiden Autos sind also überhaupt nicht vergleichbar.
  8. #27

    exakt so ist das

    Zitat von gordo_f Beitrag anzeigen
    Dieser Vergleich "früher konnte man mit weniger PS genauso schnell fahren" hinkt gewaltig.
    Wenn Sie mit einem Golf der ersten Generation mit 70 km/h einen Frontalaufprall hätten, wären Sie mausetot. Mit heutigen Autos steigt man aus und ärgert sich, dass die Verischerungsbeiträge steigen und man eine Stunde zu spät zur Arbeit kommt...
    aber manche erkennen den Fortschritt eben nicht und denken, dass die Absenkung der Verkehrstoten von 20 000 innerhalb der letzten 30 Jahre auf heute unter 4000 irgendwie vom Himmel gefallen ist.
  9. #28

    Opel-Technik und -Design

    Zitat von Motorpsycho Beitrag anzeigen
    Ich will die Qualität dieser Astras nicht schönreden, aber ein löchriger Auspuff bei 160.000 ist doch eher normal. Ein Auspuff ist halt eher ein Verschleißteil.

    Übrigens glaube ich, dass ich von Ihrem Disaster extrem profitiere. Ich fahre einen Astra G Caravan und kenne niemanden sonst, der so günstig und zuverlässig Auto fährt. Nach dem Astra F und seinen Proglemen hat Opel wohl massiv in die Qualität investiert.
    Beim E-Kadett (10/89) brauchte ich jedes Jahr abwechselnd einen Mittel- und einen Endtopf.

    Beim Astra F Kombi (1/97) war das schon besser, das Intervall war hier zwei Jahre. Im letzten Modelljahr war der F wirklich ein empfehlenswertes Auto, ich hatte damit in 10 Jahren wirklich nur eine Panne, und das wurde auf Kulanz geregelt (da war das Auto knapp 3 Jahre alt). Die ersten zwei Modelljahre Astra F waren schlimm, weil in diese Zeit die Umstellung auf wasserbasierte Lacke erfolgte, und man konnte den Wagen beim Rosten zugucken (am schlimmsten der weiße Lack).

    Mein Astra G 3-Türer von 7/98 war eine Katastrophe, entweder ein Montagswagen oder die ganze erste Serie war so. Alle vier Wochen in der Werkstatt, 5x Rückruf, dazwischen diverse Kulanzaktionen.

    Hingegen mein G-Cabrio 3/03 war nur ein einziges Mal mit einem Defekt in der Werkstatt: im Kabelbaum des Verdecks war ein defektes Kabel. Ansonsten fahre ich seit mehr als vier Jahren außerhalb der Inspektionen werkstattfrei. Allerdings hat der Motor die Opelkrankheit: er braucht viel Öl, fast 1 l pro 5000 km.

    Trotz aller guter wie schlechter Erfahrungen ist dies mein letzter Opel. Technisch fehlt mir da bei den aktuellen Modellen tatsächlich der Anschluss an die aktuellen Trends. Start-/Stopp-System kommt Jahre zu spät, Rekuperation usw. gibt es gar nicht, und optisch finde ich das aktuelle Opeldesign auch nicht besonders gelungen. Zafira und Ampera sind von vorn gräßlich anzusehen.

    Bei einem Calibra oder GT mit moderner Technik würde ich vielleicht aber doch schwach werden ;) (mit GT meine ich nicht diesen schlimmen amerikanischen Saturn-Verschnitt).
  10. #29

    Akzeptabel

    Zitat von NeZ Beitrag anzeigen
    Mit der selben Logik sind auch Türen Verschleißteile.
    Dennoch sind 160.000 km ein akzeptabler Wert, wenns denn der erste Auspuff war. Kommt letztlich immer auf die Nutzung des Fahrzeugs an. Hatte mir mal ein Auto zugelegt, das zuvor in 6 Jahren ganze 26.000 km gelaufen war. Immer schön Kurzstrecke, nie die Chance, das Kondenzwasser rauszublasen. Ein Jahr später war der Endtopf durchgerostet. Da standen noch keine 50.000 km auf der Uhr.

    Ansonsten fuhr ich früher öfters mal den Vectra A eines Verwandten. Klasse Motor (2.0 i mit 116 PS, aus heutiger Sicht natürlich nicht mehr viel) und für damalige Verhältnisse komfortable CD-Ausstattung. Aber der Rost! Himmel, ich hab nie davor und danach ein Auto gesehen, dass nach 6 Jahren am Unterboden derartig gammelte. Nee, mit dem Vetra A und dem ersten Astra hatte sich Opel seinen Ruf erheblich beschädigt. Hält mich bis heute davon ab.


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