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Onlinestudie von ARD und ZDF: Internet ersetzt zunehmend den Fernseher

Fast jeder Zweite*nutzt soziale Netzwerke, immer mehr sehen Fernsehsendungen im Netz: Das ist das Ergebnis der jährlichen Onlinestudie von ARD und ZDF. Demnach*nutzen drei von vier Deutschen mittlerweile das*Internet - 95 Prozent davon sind jünger als 50 Jahre.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...779962,00.html
  1. #1

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Fast jeder Zweite*nutzt soziale Netzwerke, immer mehr sehen Fernsehsendungen im Netz: Das ist das Ergebnis der jährlichen Onlinestudie von ARD und ZDF. Demnach*nutzen drei von vier Deutschen mittlerweile das*Internet - 95 Prozent davon sind jünger als 50 Jahre.

    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...779962,00.html
    Das hat doch meherer Gründe. Die Qualität der TV-Formate sinkt stetisch (17 Meter auf ProSieben war eigentlich mal wieder eine halbwegs gelungene Abwechslung) und die Formate werden sich immer ähnlicher. Casting Shows versuchen sich schon seit 6 Jahren stetig neu zu erfingen und jedes mal kommt der selbe Brei bei raus. Pro7 wiederholt zum x-ten mal Filme wie Hellboy und da soll der Zuschauer noch mitmachen wenn es im Internet einen unbegrenzten Fundus an Material bietet? Selbst das stupide surfen bei Youtube finde ich wesentlich interessanter als einen TV Abend am Mittwoch. Selbst bei den Polit-Talks wird es demnächst unerträglich langweilig, wenn nun bei Shows von Sonntag bis Donnerstag die selben Fratzen den immer gleich bleibenden Blödsinn runterlabern dürfen. Im TV gibt es ein paar Perlen (Augstein/Blome, viele Dinge die auf Arte laufen, viele spannende Dokus) aber meistens findet man die Sendungen in Mediatheken oder später auf Youtube. The Shield, meiner Meinung nach die beste Serie die ich jemals gesehen habe, wurde auf absolut unerträgliche Sendeplätze geschoben. Die besten Dokus laufen meistens um 23:00 Uhr + X. Da soll sich dann niemand beschweren, wenn das Fernsehn seine Bedeutung nach und nach verliert.
  2. #2

    Kein Titel

    "Das Netz schafft das Fernsehen nicht ab, sondern es wird zu einem wichtigen Ergänzungsmedium für die TV-Sender."

    Was soll er auch sonst sagen? Die Milliarden an Zwangsgeldern sind ja garantiert, der Umstieg auf eine Haushaltsabgabe schützt ihn automatisch vor dem gewaltigen Zuschauerschwund, der gerade stattfindet.
    In Zukunft werden wir alle eine Glotze in der Wohnung stehen haben, weil wir ja eh' bezahlen müssen, die aber nie an ist.
  3. #3

    ~

    Die Frage nach der Abschaffung ist wohl eher sinngemäß beantwortet. Da sich ja seit Jahrzehnten mehr Kabel verbreitet und die Zusammenfassung höchstens ein Zeitfrage ist, ist also höchstens das Angebot ernsthaft gemeint.

    Ob es somit klassische Sendetermime nach Fernsehschema geben wird oder ob alles abrufbar sein kann. Mehr Unterschied ist ja bereits nicht mehr und zweitens kommt derzeit der Ausbau der Breitbandanschlüße hinzu.

    Der Ausbau wird aber kaum irgend eine Rücksicht auf das Fernsehen nehmen, wie es keinen Sender interessiert ob deren Zuseher einen Briefkasten haben.
  4. #4

    Gähn

    Zitat von meinmein Beitrag anzeigen
    "Das Netz schafft das Fernsehen nicht ab, sondern es wird zu einem wichtigen Ergänzungsmedium für die TV-Sender."

    Was soll er auch sonst sagen? Die Milliarden an Zwangsgeldern sind ja garantiert, der Umstieg auf eine Haushaltsabgabe schützt ihn automatisch vor dem gewaltigen Zuschauerschwund, der gerade stattfindet.
    In Zukunft werden wir alle eine Glotze in der Wohnung stehen haben, weil wir ja eh' bezahlen müssen, die aber nie an ist.
    Möglich. Aber private sind noch sinnloser. Mir geht es jedenfalls so: Wenn ich mir auf einem dieser Sender manchmal wirklich einen guten Film ansehen will, erlebe ich meist nur den Teil bis zur ersten Werbepause.
    Zeitverschwendung.
    Wenn die öffentlich-rechtlichen Sender abgestellt sind, wird es vermutlich nur noch Bezahlfernsehen geben, denn die Privatsender können sich natürlich denken, wie langweilig die ewig wiederholten Sprüche sein können.
  5. #5

    Ui, dann haben die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten ja bald ein Argument, den aktuell niedrigeren Beitrag für PCs und andere internetfähige Geräte auf den vollen Betrag anpassen zu lassen. Ach ne, wir zahlen eh bald alle.

    Das Problematische an den ganzen Polittalk-Sendungen ist einfach, das absolut keine Gesprächskultur herrscht und in Interviews meiner Meinung nach nur gekuschelt wird.
  6. #6

    jaja

    Zitat von de.nada Beitrag anzeigen
    Die Frage nach der Abschaffung ist wohl eher sinngemäß beantwortet. Da sich ja seit Jahrzehnten mehr Kabel verbreitet und die Zusammenfassung höchstens ein Zeitfrage ist, ist also höchstens das Angebot ernsthaft gemeint.

    Ob es somit klassische Sendetermime nach Fernsehschema geben wird oder ob alles abrufbar sein kann. Mehr Unterschied ist ja bereits nicht mehr und zweitens kommt derzeit der Ausbau der Breitbandanschlüße hinzu.

    Der Ausbau wird aber kaum irgend eine Rücksicht auf das Fernsehen nehmen, wie es keinen Sender interessiert ob deren Zuseher einen Briefkasten haben.
    .......
    Es sehen ja immer mehr auch die örs via INett, beispielsweise über Mediastreams.
    Und wenn die technisch zuverlässiger und besser wären, würde der PC-Bildschirm den TV-Bildschirm noch mehr abhängen.
    rabenkrähe
    Geändert von ( um Uhr)
    Es gibt ein Leben vor dem Tod. Der wahre Pazifist ist bereit, mit der Waffe für seine Überzeugung zu kämpfen.....
  7. #7

    ~

    Zitat von rabenkrähe Beitrag anzeigen
    .......
    Es sehen ja immer mehr auch die örs via INett, beispielsweise über Mediastreams.
    Und wenn die technisch zuverlässiger und besser wären, würde der PC-Bildschirm den TV-Bildschirm noch mehr abhängen.
    rabenkrähe
    Ja irgendwie ist an dem KISS nicht vorbei zu kommen. ;)

    Jetzt haben zwar noch die Nicht-ÖRS "Sender" das Angebot der sogenannten großen gerichtlich einschränken können, aber wie lange das noch "gegen den Nutzer" so beibehalten weden kann ist fraglich wenn die Kdenzahl ordentlich wieterwächst.
    Ich meine zwar sehr genau verstanden zu haben, daß an sich die Verbraucherrechte nicht das Ding an Sich sind um das es hier zu Lande von altersher bei der Gesetzgebung ging, und im Fall Medien ist das noch mit anderm Verbunden, wie z.B. der Parität von irgendwelchen, mir jetzt gerade nicht so vertrauten Interessegruppen oder auch Institutionen, aber da das Internet ja nicht national ist, und wenn doch, kein Internet ;) wird das auf lange Sicht zumindest sehr, sehr schwer so beibehaltbar sein.





    (KISS; keep it stupid simple)
  8. #8

    .

    ZDF-Intendant Markus Schächter glaubt, dass professionelle Fernsehinhalte auch in Zukunft immer stärker übers Internet abgerufen werden.
    Wahnsinnig schlau dieser Mann... der findet bestimmt auch bald heraus dass die Erde Runde ist.
  9. #9

    Beweis schon erbracht ?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Fast jeder Zweite*nutzt soziale Netzwerke, immer mehr sehen Fernsehsendungen im Netz: Das ist das Ergebnis der jährlichen Onlinestudie von ARD und ZDF. Demnach*nutzen drei von vier Deutschen mittlerweile das*Internet - 95 Prozent davon sind jünger als 50 Jahre.

    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...779962,00.html

    Derartige Erhebungen haben doch nur den Zweck, die Bestrebungen der von den politischen Parteien gesteuerten
    ö-r Anstalten auf Ausweitung der Zwangsgebührenpflicht auf
    alle möglichen Geräte bis hin zu Mobiltelefonen zu unterstützen.








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