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Online verliebt, offline enttäuscht

Marcel Schwickerath / SPIEGEL WISSENDas Internet ist die Probebühne für die erste Liebe. Noch nie war das Spiel vom Bauchkribbeln bis zum Schlussmachen so vielseitig wie heute - und so öffentlich.

http://www.spiegel.dewissen/0,1518,831819,00.html
  1. #10

    Zitat von felisconcolor Beitrag anzeigen
    (...).
    Den Bildschirm kann man nämlich ausschalten.
    reallife leider nicht.
    Das wissen aber nur die, die auch ein reales Leben haben;-)
  2. #11

    Zitat von maco Beitrag anzeigen
    Welche Provider machen das denn?
    Wie naiv ist die Frage denn?
  3. #12

    optional

    Ist eben problematisch, wenn die charakterliche Entwicklung nicht mit der technischen gleichzieht. Aber Erfahrungen muss immer jeder alleine machen, die Lernfähigkeit des Menschen ist nun mal begrenzt.
  4. #13

    Ich gestehe :

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Internet ist die Probebühne für die erste Liebe. Noch nie war das Spiel vom Bauchkribbeln bis zum Schlussmachen so vielseitig wie heute - und so öffentlich.

    http://www.spiegel.dewissen/0,1518,831819,00.html
    Ich bin seit einiger Zeit auch bei Facebook (keine Ahnung,
    was die Leute fuer ein Problem haben, die aus Spass dabei sind -
    Kindern muss man sowas nachsehen) - eine USMarketingBekannte
    hatte mich eingeladen und nun habe ich schon Dutzende weltweite
    Freunde, die ich nie gesehen habe. Genauso isses mit LinkedIn -
    als WebBusinessBetreiber ist FB etc. wegen SEO-ing bald ebenso
    wichtig wie Gott Google selbst.

    Mal im Ernst - wird man abgestraft, wenn mann nie mit jemandem
    spricht ? Ich kenne nur Leute, die sich gegenseitig pushen
    und so Sachen schreiben wie "I am excited about our new product".
  5. #14

    Was für ein nichtssagender Beitrag!

    Zitat von dduck Beitrag anzeigen
    Ich bin seit einiger Zeit auch bei Facebook (keine Ahnung,
    was die Leute fuer ein Problem haben, die aus Spass dabei sind -
    Kindern muss man sowas nachsehen) - eine ......
    Eine "USMarketingBekannte", also jemand, der auch nichts kann, außer Produkte mit hohlen Phrasen anzupreisen, wie Sie. "I am excited about our new product". Na schön, dass Sie so etwas zu hören bekommen. Das schmeichelt dem über Gebühr und jenseits jeglicher Realität aufgeblasenen Ego doch ungemein.

    Machen Sie nur weiter in Ihrem Hamsterrad!
  6. #15

    Facebook frisst Hirn

    Facebook frisst Hirn.
  7. #16

    Leider

    ist FB inzwischen auch in anderen Bereichen in das reale leben der jungen Menschen eingedrungen. So werden zunehmend häufig Hausaufgaben, Klausurvorbereitungen, Teamarbeiten etc. von Schülern und Studenten über FB organisiert.

    Und damit sind die de facto gezwungen, einen Account bei FB zu unterhalten, ob sie wollen oder nicht.
  8. #17

    optional

    Wenn ein privat verschicktes "Willst du mit mir gehen?" zum Gespött der ganzen Klasse wird?
    Nie Sechstklässler gewesen und nie ein Zettelchen geschrieben: "Willst Du mit mir gehen? Kreuze an: Ja - nein - vielleicht"???? Und nie geschwitzt, ob das unter der Bank weitergereichte Papier auch wirklich zum Empfänger kommt oder einer der "Boten" das Ding nicht später feixend in der Pause vorliest?

    Die "Teens" als digital natives handeln das alles viel souveräner, als sich Erwachsene das vorstellen können. Meistens. Genau wie früher gibt es welche, die auf die Zettelchen angewiesen waren (und heute auf die Chronik angewiesen sind) um sich mitzuteilen... und solche, die es lieber unter vier Augen und "persönlich" fragen....
  9. #18

    Hinweise und Verbesserungsvorschläge

    Da dürften einige Eltern entsetzt geguckt haben. Gegen Flirten und Küsschen mit Gleichaltrigen ist nichts zu sagen aber womöglich müssen die Kinder besser aufgeklärt und vor zu frühem Sex und Sexgangstern gewarnt werden. Gerade Mädchen sollte es einleuchten, dass rumschlampen potentiell rufschädigend ist und nicht gerade die Chance auf einen Traummann verbessert. Die Devise ist also: Flirten und Freund ist okay aber Sex nur bei echter großer Liebe, vorzugsweise nicht vor 16. Noch kein Sex? Kein Problem, halt noch nicht den Richtigen gefunden. Ausnahmen kann es geben aber es ist schon schlau, eine klare Richtung, ein Ideal vorzugeben. Wünschenswert ist zudem ein gutes deutsches Socialnetwork, bei dem es zwar Pseudonyme aber auch eine Anmeldung mit Ausweis und Schutz für Minderjährige gibt. (imho)
  10. #19

    Zitat von Oberleerer Beitrag anzeigen
    Die Aufregung und Sorgen werden überbewertet. Die Kinder sollten frühzeitig mitbekommen, dass das Leben kein Dinseyland ist und die meisten Menschen um einen herum Egoisten und Betrüger sind.
    Sonst sind die Probleme aus dieser Naivität heraus am Ende viel größer.

    Auf FB würde ich mein Profile ständig nach Lust und Laune ändern, fall es doch mal jemand liest :)
    Sie zeichnen ei schönes Bild von/für Ihre Mitmenschen. Es gibt ja ein sogenanntes Urvertrauen, welches Kinder brauchen, um selbst zu wachsen. Ohne dieses Vertrauen werden sie haltlos in einer Welt bleiben, die ihnen nichts verlässliches bietet. FB soll ja keine Ersatzreligion werden, aber wenn Kinder abgenabelt von Eltern, dieser virtuellen Welt ausgeliefert werden, dann können sie nicht mehr selbst entscheiden.

    Wenn ich die Hysterie betrachte, die bei DSDS z.B. ausgelöst wird, da werden Kinder und Jugendliche massiv manipuliert und bei jeder Staffel, werden neue "Künstler" hoch gejubelt, die schon 8 Tage später von der Bildfläche verschwinden. Wie soll sich da ein eigener Geschmack entwickeln, wenn Eltern z.B. da keinen Maßstab mehr bieten können. Vor Allem, weil es keine verlässlichen Beispiele mehr gibt.

    MfG. Rainer


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