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Online-Rollenspiel: Warum "World of Warcraft" nur noch nervt

Activision Blizzard"World of Warcraft" macht keinen Spaß mehr. Das Riesen-Rollenspiel wurde immer einfacher und komfortabler, erfolgshungrige Einzelgänger kämpfen sich heute in rasantem Tempo durch Abenteuer ohne Reiz - und die Nutzerzahlen schwinden. Abrechnung mit einer einst geliebten Spielwelt.

http://www.spiegel.de/netzwelt/games...821779,00.html
  1. #20

    Es war am 5.August...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "World of Warcraft" macht keinen Spaß mehr. Das Riesen-Rollenspiel wurde immer einfacher und komfortabler, erfolgshungrige Einzelgänger kämpfen sich heute in rasantem Tempo durch Abenteuer ohne Reiz - und die Nutzerzahlen schwinden. Abrechnung mit einer einst geliebten Spielwelt.

    Online-Rollenspiel: Warum "World of Warcraft"*nur noch nervt - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt
    ...vor 2,3 oder noch mehr Jahren, daran kann ich mich jetzt nicht mehr genau erinnern.. Jedenfalls wurde genau an diesem Tag wieder eine Neuerung eingeführt, die für "casual gamers" alles sehr viel leichter machte, womit mir dann endgültig der Kragen geplatzt ist...

    Ja, WoW war ein großartiges Spiel, ist aber zu einem Spiel für Kids und Leute mit geringer Frustrationstoleranz verkommen... Meine Schadensfreude ist daher groß, dass für Blizzard de Rechnung, voll auf diese Gruppe zu setzen, nicht aufzugehen scheint...
  2. #21

    Peinlicher Artikel

    Der Artikel ist nicht anderes als ein x-beliebiger Heulpost wie man sie schon jahrelang in sämtlichen Spieleforen findet. Ein Spieler der keine Lust mehr auf das Spiel hat und dies der restlichen Welt mitteilen will.

    Ich finde es traurig, dass der Autor ein solches Gejammer genehmigt bekommt. Das zeigt auf welchem Niveau der "Spiegel" sich mittlerweile bewegt.

    Meinungen wie diese liest man immer wieder seitdem WoW vor 5 Jahren mit dem ersten Addon erweitert wurde. Bisher hat sich Blizzard jedoch gegen "WoW ist tot!"-Geunke erfolgreich gewehrt. Mit jedem Addon sind die Süchtigen wieder aus ihren Löchern herausgekrochen gekommen und ich gehe jede Wette ein, dass auch der Autor dieses Artikels spätestens in einem halben Jahr wieder vor dem PC sitzen wird.
  3. #22

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "World of Warcraft" macht keinen Spaß mehr. Das Riesen-Rollenspiel wurde immer einfacher und komfortabler, erfolgshungrige Einzelgänger kämpfen sich heute in rasantem Tempo durch Abenteuer ohne Reiz - und die Nutzerzahlen schwinden. Abrechnung mit einer einst geliebten Spielwelt.

    Online-Rollenspiel: Warum "World of Warcraft"*nur noch nervt - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt
    Ein Thema bei dem mir meine Unwissenheit wirklich zu gewissem Stolz verhilft. Die Gewissheit hingegen, damit nichts zu tun zu haben und deshalb nicht heulen zu müssen glänzt goldener als eine Unze .. Gold, derzeit.
  4. #23

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "World of Warcraft" macht keinen Spaß mehr. Das Riesen-Rollenspiel wurde immer einfacher und komfortabler, erfolgshungrige Einzelgänger kämpfen sich heute in rasantem Tempo durch Abenteuer ohne Reiz - und die Nutzerzahlen schwinden. Abrechnung mit einer einst geliebten Spielwelt.

    Online-Rollenspiel: Warum "World of Warcraft"*nur noch nervt - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt
    Ich habe auch relativ lang gespielt, aber seitdem das Pöbeln so derart zugenommen hat, bin ich auch von da weg und es hat einfach für mich nicht mehr gereizt. Dadurch, dass ich schon länger raus bin, einfach mal die Frage in die Runde, ob jemand weiß, was aus diesem ominösen Next-Gen-MMO geworden ist, was Blizzard ja angeblich in der Mache hatte?
  5. #24

    Recherche

    Im allgemeinen ist mir innerhalb der letzten monate aufgefallen dass nicht alle artikel die spiele betreffen gut recherchiert waren
    um ein Beispiel zu nennen DOTA 2

    und eben diesen hier

    als allgemeine Empfelung um eben diese Fehler zu vermeiden
    würde ich folgendes Vorgehen vorschlagen

    Sie googeln nach einem Forum und fragen in diesem nach proffessionellen Spielern
    mit diesen setzen sie sich dann in Verbindung und schreiben zusammen mit ihnen dann den Artikel
    dies wäre meiner Ansicht nach kein erheblich höherer Zeitaufwand da sie sich viel Zeit anderweitig sparen da die genannten spieler sich meist in der Szene recht gut auskennen und somit ihnen auch sehr gut bei der suche nach Informationen behilflich sein können

    diese würde Fehler wie zB. max Levle bei WoW 80 (eigentlich 85) vermeiden
  6. #25

    Ohjee..

    das waren noch Zeiten damals. 40er Schlachtzüge, Molten Core, Onyxia etc.. Bei burning Crusade fing mich dieses endlos lange, sinnlose Sammeln für Punkte bei den div Fraktionen an zu nerven.. irgendwann da bin ich ausgestiegen.
  7. #26

    Letztlich war das Spiel nie wirklich gut, es gab nur keine Konkurrenz, die besser war.
    Was konnte man in diesem Spiel dennw wirklich tun?
    Quests machen ohne Auswahlmöglichkeiten, in denen es grundsätzlich darum ging:
    - Reise zu Punkt x
    - Reise zu Punkt x und sammeln/aktiviere Item y z Mal.
    - Reise zu Punnkt x und töte y Monster

    Das gab es in ein zwei Variationen und davon vll 1% Ausreißer.

    Wie in vielen Internetspielen üblich, gab es massiv Zeitschindung durch gigantische, sinnlose und nicht einmal optisch schöne Lauf/Reit/Flugwege, ebenfalls in verschiedensten Formen.

    Und für die langzeitige Bindung versuchte man sich auch gar nicht erst an Spielspaß.

    Für die große Mehrheit wurden verschiedene Dinge eingeführt, die ebenfalls massiv darauf konzipiert waren, das Ganze künzstlichin die Länge zu ziehen.
    Da haben wir die Dailies, die jemanden, der ein bestimmtes Item X haben möchte dazu zwingen, Wochen bis Monatelang pro Tag einzuloggen und ein und diesselbe todlangweilige Quest zu wiederholen.
    Da haben wir natürlich Arena und BGs, in der die Masse letztlich nicht mehr ist, als Futter für die besseren Spieler, aber auch viele Betrüger und "FOTM" Klassen. Gestütz wird das Ganze dann noch davon, dass die ohnehin oft gewinnende Figur wesentlich schneller an wesentlich besseres Equipment gelang, wodurch der Abstand noch größer wird und die Frustration für die Masse noch größer. - Aber die Menschen spielen weiter, schließlich lockt die Karoote vor der Nase, da auch Niederlagen ein paar Punkte geben und damit das tolle nächste Item, das nach x Monaten aber auch wieder wertlos wird - und alles fängt von vorne an.

    Womit wir bei der Langzeitmotivation für die wenigsten Spieler kommen: Der Raid

    10-25 Leute, die teils wie im Drill Camp zusammengeschweißt werden und für die das Ganze mehr ein Job, denn ein Hobby ist, folgen klar durchgerechneten Mechaniken, die ein Boss jedes Mal abspult, um am Ende wieder mal Loot x,y und z zu erhalten. Und das Woche, für Woche, für Woche, ohne dass es irgend eine Auswirkung hätte, außer eben Loot x,y,z zu bekommen oder nicht.

    Irgendwann haben die Leute ihre Dungeon/Raid Set zusammen, dann kommt aber das nächste kleine Update mit einem neuen Dungeon/Raid, der wieder etwas stärkere Items anbietet und das Ganze fängt wieder auf Punkt 0 an. Woche, für Woche, für Woche.

    Aber es gibt einfach nicht viel anderes in solchen Spielen. Sicherlich hier und da Jahreszeitevents, die sich jedoch ebenfalls immer wieder wiederholen und wo es ebenfalls wieder nur um Achievements und Items dreht, ansonsten würde man die kleinen Spielchen auch dort nicht spielen, weil sie nervtötend eintönig sind, spätestens nach der x-ten Wiederholung.

    Und natürlich kann man bestimmte Sachen sammeln, was jedoch erneut wiederrum allein aus viel herumlaufen und 1-2mal mit der Maus clicken besteht, kein wirkliches spielen.

    Eine wirklich lebendige Welt liefert keines dieser Spiele, wo es z.B. mal wirklich darum geht, eine Stadt oder sogar ein Land zu retten, weil es sonst überannt wird. RIFT geht etwas in diese Richtung, aber das ist natürlich ebenfalls nur grob.

    Wenn man bedenkt, wie viel Geld in solche Spiele gesteckt wird (Abermillionen €) und auch, wie viel Geld damit gemacht wird, fragt man sich, warum man nicht ein bisschen was davon in ein anständiges Konzept steckt, das auch dem Spieler Freude und nicht nur drogenartige Abhängigkeit durch Psychotricks bringen würde.

    Schwer wäre es nicht.
  8. #27

    Recherche ergänzung

    Zitat von [NN]42 Beitrag anzeigen
    Im allgemeinen ist mir innerhalb der letzten monate aufgefallen dass nicht alle artikel die spiele betreffen gut recherchiert waren
    um ein Beispiel zu nennen DOTA 2
    und eben diesen hier
    als allgemeine Empfelung um .....
    Was ich bei diesem Text noch hinzuzufügen hab ist, dass auch star wars the old republic auf den Markt gekommen ist und nachtürlich wesentlich moderner ist und somit viele WoW spieler zu star wars the old republic gewechselt sind
  9. #28

    Danke für den Artikel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "World of Warcraft" macht keinen Spaß mehr. Das Riesen-Rollenspiel wurde immer einfacher und komfortabler, erfolgshungrige Einzelgänger kämpfen sich heute in rasantem Tempo durch Abenteuer ohne Reiz - und die Nutzerzahlen schwinden. Abrechnung mit einer einst geliebten Spielwelt.

    Online-Rollenspiel: Warum "World of Warcraft"*nur noch nervt - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt
    ja, es ist bedauernswert, was aus dem Spiel geworden ist. Mir war es zum Beispiel immer eine große Freude mein Pet füttern zu müssen, auch war es genial, dass unterschiedliche Pets eben auch unterschiedliche Fähigkeiten hatten. Heute könnte man sich einen Fisch als Hunterpet vorstellen samt Biß und Fass...

    Der Abbau beginnt bereits in den ANfangsgebieten, wo man ungestört an Mobs vorbeilaufen kann, dem letzten Boss ein Küsschen verpasst und das wars. Es nerven die unendlich vielen Fluglinien, es nervt das frühe Reiten, es nervt, dass es keine rare Blümchen mehr gibt und dass rare Pets dauerrespawnen. Niemand darf so mehr Individualist und Könner sein, man wurde uniformiert - schade um ein einst anspruchsvolles Spiel, indem man heute mal eben nach Booty Bay fliegt, anstatt sich mühsam durch den Dschungel zu prügeln. Das kann man unendlich fortsetzen, es wird aber nichts nützen, selbst Hogger hat man zum Hampelmann gemacht... das Spiel ist von 5 Jährigen zu bewältigen, weil man nicht einmal mehr lesen muss, vom Erkunden ganz abgesehen. Ich habe sehr gerne gespielt und bin verwundert, dass ich heute gut Monate darauf verzichten kann, und wenn erst Pandaren durchs Spiel hüpfen, werde ich vermutlich nicht einmal mehr eine Gamecard aktivieren. Viele großen bekannten Gilden haben komplett das Spiel verlassen, so wie derweil alle Menschen, die man kannte, und wenn man sich sieht oder sonstwo im Netz trifft, dann sagen alle dasselbe, das Spiel ist anspruchslos, für Kindergartenkinder allenfalls gedacht, und wenn die Rede auf Pandaren kommt, so macht sich hämisches Grinsen breit, denn wer Mangas liebt, der spielt bestimmt nicht WOW. Schade...
  10. #29

    Erlebe ich anders

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Der Erhalt legendärer Waffen, erhabener Titel oder besonderer Fähigkeiten ist keine Frage mehr des Könnens, sondern nur der Spielzeit. Taktik beim Kampf ist bis zum Endgame nicht mehr nötig."
    Beide Aussagen halte ich nach 7 Jahren Spielerfahung für zumindest teilweise falsch.
    1. Das Spielprinzip von MMORPGs war bislang nur sehr selten auf Können sondern fast durchgehend auf Erfolg durch Zeiteinsatz ausgelegt. Das macht es unter anderem für viele so attraktiv - genau wie Farmville etwa (Stichwort "Grinding"). Vergleicht man den Anspruch mit einem beliebten Spiel wie Counterstrike, wird schon immer insbesonders sehr viel weniger Wert auf individuelles Können gelegt. Damit waren in WOW für mich von vornherein viele Ziele unerreichbar, da ich über die meiste Zeit nur 1x pro Woche in einer kleinen Gruppe gespielt habe. Das hat sich jetzt tatsächlich geändert. Nach wie vor liegt wenn überhaupt der Reiz in der Koodination komplexer Abläufe in größeren Gruppen.

    2. Wer behauptet, Taktik sei nicht mehr nötig, hat das Spiel definitiv nicht komplett gespielt. Wer die Endkämpfe im höchsten Schwierigkeitsgrad schaffen möchte, braucht dazu eine bereits sehr gut ausgerüstete Gruppe von 10 oder 25 Leuten, wobei kaum jemand einen Fehler machen darf und man häufig meherer Stunden gemeinsam üben muss. Wenn ich da nicht zur richtigen Zeit fast alle Fähigkeiten meines Charakters einsetze, schafft die ganze Gruppe den Kampf nicht. Taktik benötig das genauso wie Strategie.
    Früher waren die meisten Inhalte zwar schwerer (40 Spieler, langsameres Vorankommen). Ob man daran mehr Spaß hatte, mag jeder für sich entscheiden. Mir ging es anders. Anspruch findet man im Spiel immer noch...

    Die vom Autor beschriebene Verrohung der Sitten ist eher ein konstantes Phänomen. Die Spieler, die sich das Spiel zum Lebensinhalt machen und jeden beleidigen, der Spaß möchte, keine Perfektion liefert oder nicht genug spielt, gab es schon immer. Ein soziales Miteinander muss man schon immer lange suchen - findet es aber. Wie überall muss man sich halt seine Gesellschaft suchen. Wenn sich Leute hinter Nicknames oder Avataren verstecken, finden sich mangels sozialen Drucks leider überall schnell primäpersönliche egomansche Idioten.

    Wie bereits von anderen beschrieben, ändert sich seit 7 jahren nichts am Spielprinzip. Es wird langweilig. Ich spiele nur noch, weil ich eine tolle Gruppe von Mitspielern habe. SWTOR ist unter anderem deswegen nicht langfristig erfolgreich, weil es wie jede Erweitung von WOW nur mehr vom ewig Gleichen bietet. Das Szenario ist anders - die Spielmechanik nahezu identisch übernommen.


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