Activision Blizzard"World of Warcraft" macht keinen Spaß mehr. Das Riesen-Rollenspiel wurde immer einfacher und komfortabler, erfolgshungrige Einzelgänger kämpfen sich heute in rasantem Tempo durch Abenteuer ohne Reiz - und die Nutzerzahlen schwinden. Abrechnung mit einer einst geliebten Spielwelt.
http://www.spiegel.de/netzwelt/games...821779,00.html
finde den Beitrag total überflüssig, einer der vielen Weinerthreads die in abgewandelter Form schon zur genüge in diversen Foren herumgeistern.
Blizzard hat Epics einer breiten Spielerschicht zugänglich gemacht und das passt einer Minderheit eben nicht. Es werden Twinks auf 85 gerusht grosskotzig die Erfolge die man mit dem Main nicht schaffte nachgemacht und man beschwert sich über Anspruchslosigkeit.
Das ist auch vollkommen richtig mit Level 85 Black Tempel und andere Erfolge nachgrinden ist Anspruchslos und nebenbei völlig wertlos.
Tatsache ist, Wow hat die höchsten Spielerzahlen und ist bei den MMos noch immer konkurenzlos. Bislang wurde noch sogut wie jedes neue MMo als WoW-Killer gepriesen aber dabei kläglich gescheitert.
Danke an den Autor, der Artikel passt zu Hundertprozent.
Diese Entwikcklung war übringens schon lange absehbar, weshalb ich mir persönlich das letzte Addon "Cataclysm" schon gar nicht mehr angetan habe und bereits einige Monate vor dessen erscheinen aufgehört habe.
Als langjähriger Spieler und Fan ist es wirklich schade zu sehen was aus diesem Spiel geworden ist, wenn man weiß wie gut es fürher mal war.
Herrje, das ist der mit Abstand überflüssigste Artikel, der bei Spiegel jemals veröffentlicht hat. Der Autor ist frustriert, das spürt man. Warum, ist naheliegend. Doch dies ist keine Entschuldigung für einen dermaßen unsachlichen, realitätsfernen und inhaltlich einfach nur falschen Artikel.
Sicherlich war die Absicht dieses Artikels zu polarisieren, um die aufgebrachten Gamer auf die Seite zu ziehen. Das hat vermutlich auch gut funktioniert. Trotzdem hat der Spiegel leider auch seine Glaubwürdigkeit aufs Spiel gesetzt.
Schön, aber wer, außer den klassischen "Nerds" hat denn die Zeit dafür? Vermutlich ist einfach kein Spiel mehr entwickelbar, was eine Käuferschicht von ein paar tausend Leuten erreicht.
Der Rest der Welt bewegt sich zwischen Arbeit, Tagesschau, DSDS und Kindern was vorlesen. Und ein guterzogener Teenie darf wohl auch nicht mehr als zwei Stunden vor'm Monitor hocken
Die Spieleentwickler können sich schlicht nicht mehr leisten, auf den 08/15 Bürger als Kunden zu verzichten.
Ich gebe dem Autor recht.
Der heutigen Gesellschaft muss alles in mundgerechte Häppchen in den Mund gelegt werden. Man muss sich aber nicht wundern, wir leben in einer Gesellschaft in der man auf Mikrowellen schreiben muss "bitte keine Tiere zum trockenen reinstecken" um später nicht verklagt zu werden. Messlatte ist nicht mehr der normal gebildete Mensch oder derjenige der etwas kann, sondern die hohle Nuss von nebenan.
...haben mir auch den Rest gegeben. Was kommt als Nächstes? Die Mainzelmännchen? Mit Bedauern nach 4 Jahren gekündigt.
Ja, WoW wird immer "niedlicher" und richtet sich immer mehr an Casual Gamer. Alles hat seine guten und schlechten Seiten.
Einerseits nervt zum Beispiel die Unverbindlichkeit, die mit dem Dungeonfinder Einzug gehalten hat. Andererseits muss man nicht mehr stundenlang warten oder planen, bis man mal eine Instanz machen kann.
Ich denke, dass Blizzard ganz bewusst WoW verniedlicht.
Wie der Autor vielleicht weiss, arbeitet das Unternehmen seit Längerem an dem so genannten "NextGen MMO".
Meine Vermutung ist, dass dies das MMO für eine erwachsenere Zielgruppe werden soll, während mit WoW weiterhin Kunden mit "Niedlichkeitsbedarf" angesprochen werden sollen.
Also, lieber Autor, nicht die Ohren hängen lassen.
Und dass einem nach ("nur") sieben Jahren langweilig wird, wenn man das immer gleiche Spiel spielt, erschließt sich wohl von selbst, irgendwie. Das ist einfach so und eigentlich nicht weiter schlimm.