Online-Rollenspiel: Warum "World of Warcraft" nur noch nervt

Activision Blizzard"World of Warcraft" macht keinen Spaß mehr. Das Riesen-Rollenspiel wurde immer einfacher und komfortabler, erfolgshungrige Einzelgänger kämpfen sich heute in rasantem Tempo durch Abenteuer ohne Reiz - und die Nutzerzahlen schwinden. Abrechnung mit einer einst geliebten Spielwelt.

http://www.spiegel.de/netzwelt/games...821779,00.html
  1. #10

    ...

    Zitat von johnr. Beitrag anzeigen
    Das Volk der Pandaren hat eine lange Tradition im Warcraft-Universum. Der Panda als Mönch und Braumeister in Warcraft 3 z.B. Also war es nur konsequent sie jetzt auch mal endlich in WoW einzuführen. Ich habe jedenfalls schon lange darauf gewartet. Vielleicht aktiviere ich dann mein uraltes Abo auch wieder.
    In Warcraft 3 war der Pandaren-Mönch ein Scherz, ein Easteregg, und es war nie geplant sie in der Spielewelt zu implementieren, was ein Entwickler im übrigen auch schon mal zugegeben haben.

    Entweder also denen gehen einfach die Ideen aus, oder über Pandabären will man sich für den Asiatischen Markt interessant machen oder man will über den Knuddel-Look an weibliche Kunden ran. So oder so bleiben es rein wirtschaftliche Gründe auf die Pandaren umzusteigen.

    Als langjähriger Spieler von WoW wird mir einfach nur noch schlecht wenn ich die neuen Trailer sehe. Mists of Pandaria wird echt der Sargdeckel für WoW auch wenn sie die Nutzerzahlen dann vielleicht mit einigen Neukunden aus Asien stabil halten können.

    Ansonsten trifft der Artikel den Kern der Sache. Allerdings warte ich schon auf die üblichen Berufs-Echauffisten die sich darüber aufregen "was sowas hier auf Spiegel-Online zu suchen hat" und daran gern auch gleich den "Qualitätsverfall des Journalismus" festmachen.
  2. #11

    Als besiege man einen Sechsjährigen im Armdrücken

    ...schön geschrieben...
    Aber nun mal ehrlich: WOW war schon immer so. Von Everquest II kommend habe ich mich 5 Tage lang über schon damals nörgelnden Kindern, sinnentkernten Quests, neonfarbige Umgebung und hirnlose Dialoge mit NPC's (non-player characters) geärgert, bevor ich mich reuemütig zurück in die Welt von Everquest II begeben habe.
    Es war damals eine Kiddieswelt und ist heute eine Kiddieswelt.
    Ihr Kommentar zu SWTOR finde ich unpassend. Hervorragende, ausführliche, herausfordernde Story; sehr gute Grafik. Anspruchsvolle Dialoge. Alles was ein gutes mmorpg braucht, also nur zu empfehlen. Vielleicht beginnen Sie damit mal den NPC's zuzuhören und die Story zu genießen :-)
  3. #12

    Stimmt leider alles :-(

    Mache aber trotzdem weiter!

    Was mich zZ am meisten anko... ist der im Artikel angesprochene Egoismus und der Umgangston!

    Gruppen werden ohne Ankündigung bei der ersten Schwierigkeit verlassen, besonders heftig beim Dungeounbrowser, als DD kann man nur warten, Tanks und Heiler kommen und gehen wie sie wollen, warum auch nicht!

    Cata ist eine Katastrophe, vom Gameplay, vom Content, von den Quests her!
    Und jetzt kommen PANDAREN, was rauchen die bei Blizz, ich will es gar nicht wissen!
    In unserer Gilde ist auf jeden Fall eine Massive Abwanderung in Richtung SWTOR zu verzeichnen.
  4. #13

    Der Schreiber hat schon Recht in einigen Sachen, die er da anbringt. Ich selbst habe mich oft in den Foren beschwert, wie einfach gewisse Dinge geworden sind. Aber nicht alles ist schlechter geworden, sondern sogar besser. Hinzu kommt, dass Blizzard einige Änderungen nicht konsequent genug durchzieht.

    Dass im Text behauptet wird, die Maximalstufe sei 80, kann ich nicht mal als Tipp-Fehler erklären, sondern zeigt mir vielmehr, dass entweder der Text schon einmal so erschienen und nur an Catalysm angepasst worden ist, oder der Schreiber sich nicht so in der WoW Welt auskennt, wie er es behauptet.
  5. #14

    Ich glaube ein Problem ist, dass sich nach so langer Zeit einfach die Spielmechanik etwas abgenutzt hat. Die Bosse in MC waren damals teilweise einfach nur schlecht gemacht, machten aber irgendwie mehr Spaß, weil bis dahin keiner ein gutes MMO (vor allem mit 40 bzw. später 25 Spielern) gespielt hatte und man "Neues" zu sehen bekam.

    Ich hatte vorher auch schon andere MMOs gespielt, aber WoW war einfach 2-3 Klassen ausgereifter. Vor allem hatte man immer das Gefühl das kontinuierlich verbessert wurde.
    Für mich liegt die Zukunft eher in Spielen wie Lineage oder Metin. Dort in denen "Drops" wieder besonderes sind und Klassen eine hohe Individualität haben. Leider gibt es noch kein richtig gutes Spiel auf diesem Gebiet. Eigentlich schade. Ein solches Spiel mit der Entwicklungsreife von WoW hätte großes Potenzial.
    Ich hoffe D3 wird endlich wieder ein Spiel, dass mich Stunden am Rechner fesseln kann.
  6. #15

    WoW ist ein phatastisches Spiel, das leicht in die Tage gekommen ist.

    Ich habe mein Abo ebenfalls schweren Herzens gekündigt. Was hat mich 7 Jahre lang an das Spiel gebunden ? Eindeutig die Gilde bzw. Stammgruppe. Diese netten Leutchens kenne ich seit der Release und den Allgemein-Channel hatte ich eh nur ausgeblendet, weil das unerträglich war.

    Ich hatte den Versuch mit SWTOR unternommen, etwas neues anzufangen und nun hat mich die Schlampigkeit von Bioware überzeugt auszusteigen. Der Support war eine Katastrophe, dumme Bugs bestanden mehrere Monate, wo "nur" ein Hotfix nötig gewesen wäre.

    Nun Spiele ich seit 7 Jahre das erste mal kein MMO mehr und wurdere mich, wieviel Zeit man mit einem Mal für andere Dinge hat. ^^
  7. #16

    Nicht verstanden

    WoW steht und fällt mit der Gilde. Hat man eine gute Gilde sind viele der angesprochenen Kritikpunkte nicht mehr gültig.

    Die Inis und Schlachtzüge von Cataclysm (Feuerlande, DS) waren am Anfang zu schwer für Leute die nicht den ganzen Tag über Zeit haben am PC zu kleben.
    Und mich regen zumindest in Random-Inis und Schlachtzügen (wo man mit unbekannten Spielern teilweise von anderen Realms [=Servern] spielt), dass z.B. der Heal einen zweifach gestackten Magieeffekt dispellen (=wegmachen) muss weil ansonsten die Gruppe zu 90% stirbt.

    WoW kann man so vielfältig nutzen. Manche kochen gerne und stellen für gildeninterne inis dann die entsprechenden Sachen bereit, andere stellen sich, obwohl längst hc fähig, den kleineren Gildenmitgliedern an die Seite (ohne sie nur einfach zu ziehen).

    Unsere Gildenleiterin ist übrigens 62 Jahre alt und Großmutter, der Gildenleiter auch nicht jünger und die meisten von uns haben auch Kinder. Der älteste WoW Spieler bei uns ist 73 jahre alt und es gibt nette Gespräche über Teamspeak (sowas wie Skype) und immerhin ca. 1/3 Frauen bei uns und einige Pärchen, die ihre Fernbeziehung (Arbeiten 300km weit weg wochentags) gemeinsam in Wow+Teamspeak verbringen.

    Die Grafik (vor allem der Bäume) könnten sie mal verbessern und im PvP sollte man leichter pöbelnde Leute rausschmeissen können, aber alles in allem ist WoW nachwievor DAS Online-Spiel.

    Als Eigenbrötler macht das Hochleveln aber wirklich nicht viel Spass.
  8. #17

    Zitat von simraid Beitrag anzeigen
    Ich kann die Wehmut durchaus nachvollziehen. So erging es mir bei Herr der Ringe online. Die kniffeligen Instanzen wurden sehr vereinfacht und schlecht besuchte Gegenden wurden attraktiv simpel vereinfacht bis dann meinerseits ein leiser Abschied kam. Nun können wir beide die Zeit für sinnvollere Tätigkeiten verwenden - hat also durchaus etwas Positives
    Nach 6 Jahren WOW kann ich dem Artikel nur zustimmen. Ich habe jetzt ein halbes Jahr Pause eingelegt und vor ein paar Tagen wieder angefangen zu spielen. Ödet mich bereits jetzt schon wieder an und ist mittlerweile nur noch Zeitverschwendung. Taugt vielleicht noch als Handy-Spiel, wenn man irgendwo auf den Bus wartet und sonst nichts besseres zu tun hat.
  9. #18

    Letztendlich...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "World of Warcraft" macht keinen Spaß mehr. Das Riesen-Rollenspiel wurde immer einfacher und komfortabler, erfolgshungrige Einzelgänger kämpfen sich heute in rasantem Tempo durch Abenteuer ohne Reiz - und die Nutzerzahlen schwinden. Abrechnung mit einer einst geliebten Spielwelt.

    Online-Rollenspiel: Warum "World of Warcraft"*nur noch nervt - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt
    ...ist es wie in der richtigen Welt: Mit der Masse verschwindet die Qualität des Spiels, es gibt keine Solidarität, kein gegenseitiges Helfen mehr. Stattdessen regiert der Ellenbogen. Nur, für solche Spiele brauch ich kein Online-Rollenspiel.
    Halt wie im richtigen Leben. Ich habe meinen Account vor 9 Monaten beendet und habe - auch weil ich die Foren weiter beobachte - keine Lust mehr da wieder einzusteigen. War schön, aber es war einmal.
  10. #19

    Maximallevel

    Zitat von bikersplace Beitrag anzeigen
    Der maximale Level beträgt schon seit geraumer Zeit 85, aber im grossen und ganzen gebe ich Ihnen Recht.
    Danke für den Hinweis, wir haben den Fehler korrigiert.