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Online-Portale: Großer Teil der Hotelbewertungen ist manipuliert

TMNFünf Sterne für das Buffet, minus drei für die Hygiene: Bewertungsportale im Netz genießen hohes Vertrauen bei Urlaubern - doch Skepsis ist angebracht. Experten schätzen, dass bis zu einem Drittel der Urteile gefakt sind, und geben Tipps, worauf Nutzer achten sollten.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...820383,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sechs von zehn (59 Prozent) lassen sich nach eigener Angabe bei der Wahl einer Unterkunft "sehr" von Bewertungen beeinflussen, mehr als jeder Dritte (37 Prozent) immerhin "etwas".
    Die Frage ist doch: An was will man sich sonst orientieren? Die Webseite des Hotels bietet ja erst recht keine objektive Entscheidungshilfe abgesehen von den Basisinformationen, ebenso wenig sind da Reiseführer und Zeitungsartikel eine glaubwürdige Grundlage, da dort genau so Subjektives, Veraltetes und Eingekauft-Manipuliertes zusammenkommt.

    Insofern bleiben Bewertungsportale noch einer der besseren Ansätze. Dass man sich damit im Detail auseinandersetzen muss und sich nicht nur an ein Rating, möglicherweise basierend auf ein paar wenigen Meinungen, hält, erklärt sich dabei wohl von selbst.
  2. #2

    Veranstalter

    geben eigentlich einen recht guten Ueberblick. Was im Katalog steht, vorallem wenn die eigene Sternezahl von der offiziellen Bewertung abweicht,kann als recht zuverlaessig gelten.
    Die Zeiten in denen die Veranstalter gelogen haben,sind zum Glueck (Ausnahmen gibt es immer) vorbei.
  3. #3

    Wertlose Studie?

    Die entscheidende Frage bleibt leider offen: Wie kommt der Autor der Studie zu den Schätzungsergebnissen? Und was bedeutet „bis zu einem Drittel“? Das kann alles zwischen 0% und 33% sein. Ohne weitere Informationen ist dieses Studienergebnis reichlich wertlos.
  4. #4

    Zitat von Vox libertatis Beitrag anzeigen
    Die entscheidende Frage bleibt leider offen: Wie kommt der Autor der Studie zu den Schätzungsergebnissen? Und was bedeutet „bis zu einem Drittel“? Das kann alles zwischen 0% und 33% sein. Ohne weitere Informationen ist dieses Studienergebnis reichlich wertlos.
    Und was nicht vergessen werden darf von wem wir er bezahlt.
  5. #5

    Bewertungen lesen

    Am besten man liest die Bewertungen einfach durch, wenn man das Wunschhotel auf bis zu 5 Stück eingegrenzt hat.
    Am besten sind immer die negativen Bewertungen. Die sind einfach aufschlussreicher und meist auch noch unterhaltsamer.

    Die Anbieter der Vergleichseiten löschen oft ja nicht mal offensichtliche Falschbewertungen.
    Ein 3*-Hotel was ich selbst besuchte, hatte ein Gast doch tatsächlich in fast allen Bewertungskategorien mit 5* benotet. Für 3* war es an sich OK, da habe ich schon schlechter Hotels gesehen, aber mehr als 3* waren es eben doch nicht und die meisten Bewertungen waren auch in etwa so.
    Wie so ein Vergleichsportal selbst nach einer Meldung solche Bewertungen drin lassen kann ist mir unverständlich. Wenn man die betreffende Bewertung gelesen hat, hätte man denken können es wäre eher das Adlon als ein typisches Touristenhotel auf den Kanaren.

    Im übrigen ist es nicht schlecht, wenn man in einem vertraueneswürdigem Reisebüro bucht, statt in einem Onlineportal. Die übernehmen nämlich dann das suchen nach einem gutem Hotel im gewünschten Preisrahmen und wenn doch was nicht stimmt dann hat man wenigstens Jemanden der dran Schuld ist und einem bei Rückforderungen ggü. dem Reiseveranstalter hilft :-)
  6. #6

    nicht immer ist Reisebüro ok

    Mein Sohn hatte mit Freundin übers Reisebüro Lanzarote gebucht. Sollte super sein das Hotel.

    Es war eine Katastrophe. Sie sind nach 2 Tagen heimgeflogen weil es eine Bruchbude war. Hätten sie vorher Holidy check gelesen hätten sie es sicher nicht gebucht. Dort stand das nämlich alles drin.
  7. #7

    yooh

    Zitat von Schnellleser Beitrag anzeigen
    Am besten man liest die Bewertungen einfach durch, wenn man das Wunschhotel auf bis zu 5 Stück eingegrenzt hat.
    Am besten sind immer die negativen Bewertungen. Die sind einfach aufschlussreicher und meist auch noch unterhaltsamer.
    Meine Frau und ich haben ein Hotelbetrieb. Es ist etwas für den kleinen Geldbeutel und man darf nicht zu viel erwarten, aber wir versuchen jeden Gast zufrieden zu stellen und vielleicht auch gute Bewertungen zu erzielen. Man erwarten dass mehr Gäste kommen. Wir sind im Bewertungsportal sehr weit oben und auch Stolz drauf, aber es gibt immer wieder mal Gäste die im Nachhinein sich über dies oder jenes beschweren. Komisch ist nur, vor Ort wird nichts gesagt oder auf Fehler hingewiesen, obwohl wir immer anwesend sind.
    Was man von solchen Gästen halten soll, kann man bei einer Kritik sehr gut sehen. Er hatte in der Benotung für die Sauberkeit sehr schmutzig angegeben, aber im schriftlichen Teil sprach er von einem sehr sauberen Platz. Ein anderer schrieb das wir sehr weit entfernt von der Innenstadt liegen, obwohl wir nicht einmal 10 Gehminuten entfernt sind. Was soll man von solchen Leuten halten?

    Vielleicht sollte man auch die Kritiker bewerten, damit andere Hotels sich vor solchen (bezahlten?) Kritikern schützen können.
  8. #8

    Was ist denn

    "gefakt"?

    Wenn man das ausspricht, ist es verdammt nahe an einem schlimmen Wort, jedenfalls im Mutterland des "faked". Ge"tuerkt" geht natuerlich auch nicht, wg. PC, ge"griecht" kaeme dem heutzutage sowieso naeher.

    Wie waer's mit good old German "gefaelscht"?
  9. #9

    schöner Schmarren

    dieser Artikel. Wenn genügend Bewertungen eines Hotels vorhanden sind, kann man praktisch immer die Wahrheit lesen. Wie bei der Gaussschen Normalverteilung gibt es Bewertungsausreißer in beiden Extremen.

    Die auszufiltern ist wahrlich kein Hexenwerk.

    Die letzten vier Hotels, die meine Partnerin und ich aussuchten, entsprachen zu 100% den Bewertungen und wir waren sehr zufrieden.


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