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Online-Portal: Ärzte bewerten Krankenkassen im Netz

Getty ImagesDeutsche Ärzte tragen den Honorarstreit ins Internet. Auf einem Online-Portal wollen sie die Leistungen einzelner Krankenkassen bewerten. Dadurch soll eine Liste mit den zehn besten Kassen entstehen - und mit den zehn schlechtesten.

Ärzte bewerten Krankenkassen auf Online-Portal - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Na also

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Deutsche Ärzte tragen den Honorarstreit ins Internet. Auf einem Online-Portal wollen sie die Leistungen einzelner Krankenkassen bewerten. Dadurch soll eine Liste mit den zehn besten Kassen entstehen - und mit den zehn schlechtesten.

    Ärzte bewerten Krankenkassen auf Online-Portal - SPIEGEL ONLINE
    das ist mal eine vernünftige Idee
  2. #2

    optional

    Das ist der richtige Weg. Das schafft auch fuer die Patienten mehr Transparenz.
  3. #3

    Richtig so!

    Immer Druck machen und zwar nach oben. Die Gesundheitsreformen haben mehr menschliches Leid verursacht als alle ärtzlichen Kunstfehler zusammen. Bezüglich der Gesundheitsreformen attestiere ich allen daran beteiligten Politikern und Krankenkassenspezialisten eine menschenverachtende Einstellung. Das bis dato noch kein Bürger/in zur Selbstjustiz gegriffen hat grenzt an ein Wunder. "Macht kaputt was euch kaputt macht!"
  4. #4

    sone liste

    und wo bleibt die liste für die Ärzte??

    oder muss ich weiterhin den googlebewertungen vertrauen;-)
  5. #5

    Das Ganze

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Deutsche Ärzte tragen den Honorarstreit ins Internet. Auf einem Online-Portal wollen sie die Leistungen einzelner Krankenkassen bewerten. Dadurch soll eine Liste mit den zehn besten Kassen entstehen - und mit den zehn schlechtesten.

    Ärzte bewerten Krankenkassen auf Online-Portal - SPIEGEL ONLINE
    sorgt zumindest auch für mehr Transparenz.
    Auch für den einzelnen Bürger.
  6. #6

    ..und schon wieder spielen die Patienten für die Ärzteschaft keine Rolle

    ...sondern werden von den vielen vielen vermachteten Interessensvertretungen schamlos benutzt und eingesetzt.

    Wenn Krankenkassen Patienten dabei unterstützen, den für das Krankheitsbild besten Arzt zu finden nützt dies allen:
    - dem Patienten, weil er die beste Behandlung bekommt (das wollen doch alle Ärzte oder?)

    - der Krankenkasse, weil ein schnell geheilter (und nicht chronisch gewordener) Patient weniger Kosten verursacht

    - den Ärzten, weil man sich dadurch besser spezialisieren und schneller diagnostizieren kann

    Wenn Ärzte aber Krankenkassen im Affekt bewerten, als Mittel der Interessensdurchsetzung, dann zeigt dies das
    - Ärzte sich durch die Bewertung von Patienten bedroht fühlen (agiert den der Arzt nicht im Sinne des Patienten-Interesses? Sind also die Interessen von Ärzten und Patienten denn nicht gleich?)

    - Man mit der Forderung nach mehr Geld und der Politik sehr schnell ist, mit dem sinnvollen Einsatz der verfügbaren Mittel aber nicht ganz so sehr

    - durch fehlgeleitete Interessensanreize diejenigen Ärzte nach oben hat kommen lassen, die man besser nicht die Verantwortung für die Entwicklung unserer Gesundheitswirtschaft überlassen sollte

    Da da der Patient und Steuerzahler dieses Gegeneinander-Abarbeiten bezahlt, sollte eine höhere Transparenz ärztlicher Qualität selbstverständlich werden, z.B. mittels Messung der Ergebnisqualität für das Krankheitsbild. Und nicht der Qualität des Krankenhauses oder des durchgeführten Verfahrens - wem nützt der tote Patient wenn die OP erfolgreich war? - Allen, aber nicht dem Patienten
  7. #7

    Gut.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Deutsche Ärzte tragen den Honorarstreit ins Internet. Auf einem Online-Portal wollen sie die Leistungen einzelner Krankenkassen bewerten. Dadurch soll eine Liste mit den zehn besten Kassen entstehen - und mit den zehn schlechtesten.

    Ärzte bewerten Krankenkassen auf Online-Portal - SPIEGEL ONLINE
    Dann bin ich mal gespannt wo meine steht und zu welcher ich wechseln sollte.
  8. #8

    Na endlich !

    Die Macht der arroganten deutschen Krankenversicherungen zu brechen, indem sie öffentlich benotet werden, war viel zu lange überfällig. Dort sitzen an den Schaltstellen kurzsichtige Kaufleute, die von Therapie ebensoviel verstehen, wie ein durchschnittlicher Esel von der Kernspaltung.
  9. #9

    Prima!

    Ich hoffe, das wird ein scharfes Instrument zur Verbesserung der Kundenzufriedenheit und gibt wechselwilligen Versicherten Entscheidungshilfen. Es wäre schön, wenn hier die Kassen nicht nur ins Nachdenken kommen, sondern auch positve Resultate folgen. Gibt es eigentlich eine Übersicht, wo die Verwaltungskosten der einzelnen Kassen stehen? Auch das sollten die Ärzte ruhig mitberichten, so mancher Versicherte dürfte sich da wundern... Ich wage mal eine Vorhersage: "schlechte" Kassen sind auch am teuersten in den Verwaltungskosten!








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