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Online-Partnerbörsen: 7E46487C sucht die Liebe

Julia Unkel / SPIEGEL WISSENFür Akademiker gibt es elitäre Heiratsbörsen, für den schnellen Flirt taugt das Online-Forum: Partnersuche im Internet ist zu einem ausdifferenzierten Millionengeschäft geworden. Um jeden einsamen Single wird erbittert gekämpft.

http://www.spiegel.dewissen/0,1518,831821,00.html
  1. #1

    Jau, klar doch

    Täglich wird man dutzende Male mit der Werbung für dieses Unternehmen belästigt. Wenn man sieht, wie dort "Menschen mit Niveau" angesprochen werden, muß man, wenn man sich dann diese "Elite" vorstellt, schon Zweifel an der Menschheit bekommen.

    Das ist doch absolut lächerlich und der Spiegel macht auch noch Werbung dafür.
  2. #2

    Online-Börsen sind wunderbar. Nur dumm, dass 90 Prozent aller Mitglieder offensichtlich beschädigte Ware ist. Für einen intelligenten und extrovertierten Menschen stellt sich die Frage nach, wie es im Text heißt, monatelangem Schreiben. Wer den Dreh raus hat, hat nach maximal zehn Mails die Nummer des Gegenübers und macht ein Date klar. Blöd an der Geschichte, das Bild aus dem Netz, welches eine Person von sich konstruiert, ist selten kongruent mit seinem wirklichen Bild.

    Und nicht zuletzt sollte jeder im Hinterkopf behalten: Wer im Netz aufgrund von Zeitmangel einen Menschen sucht, wird im wahren Leben ebenfalls kaum Zeit erübrigen können. Da macht es das Cyberstalking über Profile, Facebook, WhatsApp etc. nicht besser.

    Mein Tipp: Geht raus! Das ist völlig barrierefrei. Frauen freuen sich, wenn ein Mann sie nett anspricht - sie träumen sogar von der Begegnung mit dem Traumprinzen, der sich mal was traut! Und Männer denken nicht, dass Frauen sexuell offensiv wären, wenn Frauen mal den ersten Schritt machen.

    mfg Blake
  3. #3

    roboter-partner-suche

    ist ja ganz schön armselig, dass man/frau nur noch über computer kontakt finden. Da sitzen die suchenden frustriert eine ewigkeit vor dem computer und quälen sich, aber der große kick bleibt aus. Gelobet sei die vergangenheit. Früher wars einfach geiler. Schöne neue welt.
  4. #4

    Wie passt das?

    Auf Online-Partnerbörsen: Psychologen halten Dating-Seiten für untauglich - SPIEGEL ONLINE wird auf eine Studie hingewiesen die in '+windowtitle+' veröffentlich wurde.
  5. #5

    Erfahrungen mit Online-Dating

    Aus Frauenperspektive: sie lädt ein paar Fotos hoch und schreibt ggf. sogar noch ein paar Sätze dazu und sie wird unverzüglich bombardiert mit Nachrichten, die kaum über das „hi süße, ficken?“ hinausgehen. Sie muss sich buchstäblich durch eine Schwemme solcher Nachrichten durchklicken, um die wenigen herauszufiltern, die nicht copypasta sind…und selbst die lassen oft den Schluss zu, der Autor weiß nicht was ein Wörterbuch ist bzw. kam nie über die Hauptschule hinaus.

    Gelangt sie tatsächlich mal an eine halbwegs interessante Nachricht, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie den Autor attraktiv findet gering (Studien bzgl. US-Dating-Seiten sprechen davon, dass Frauen 80% der Fotos Männer-Profile „unterdurchschnittlich attraktiv“ finden). Schließlich wird sie mit der Zeit zynisch, liest nicht mehr jede Nachricht und ihr Profil erhält ein Edit, mittels dessen sie mitteilt, dass sich Männer, die keinen Satz geradeaus schreiben können, jede weitere Mühe sparen können. Um doch noch ihre Aufmerksamkeit auf sich zu lenken muss man einen geradezu absurden Aufwand betreiben…bevor sie sich abmeldet.


    Aus Männerperspektive: er muss ackern - und zwar richtig. Sofern er nicht aktiv Frauen anschreibt kriegt er kaum Besuche auf seinem Profil (vielleicht einen im Monat) und sowieso keine Nachrichten. Er verbringt viel Zeit mit der Erstellung seiner Flirtnachrichten inkl. sorgfältiger Wortwahl, Witz und Eingehen auf die Profilangaben der Adressatin, um ihr Interesse zu wecken. Irgendwann stellt er fest, dass daraufhin gelegentlich sein Profil von der Empfängerin besucht wird, aber dass selten eine Antwort dabei rum kommt. An diesem Punkt erkennt er, dass bei allem Aufwand die Ausbeute gleich null ist und überdenkt seine Strategie in Richtung „Gesetz der großen Zahlen“. Copypasta oder zumindest massenweises Anschreiben ohne viel Mühe, aber dafür um so mehr Rechtschreibfehlern ;)


    Fazit: Sofern man nicht hübsch ist vergeudet man in online-Single-Börsen seine Zeit. Bist Du eine attraktive Frau wirst Du überrannt mit Anfragen von Männern, mit denen Du nichts zu tun haben willst. Als attraktiver Mann bekommst Du genau was Du willst – jede Menge hübsche Frauen, aus denen Du fast nur noch wählen musst.

    Wie beim Ausgehen – nur schlimmer ;)
  6. #6

    Zitat von rodelaax Beitrag anzeigen
    Täglich wird man dutzende Male mit der Werbung für dieses Unternehmen belästigt. Wenn man sieht, wie dort "Menschen mit Niveau" angesprochen werden, muß man, wenn man sich dann diese "Elite" vorstellt, schon Zweifel an der Menschheit bekommen.

    Das ist doch absolut lächerlich und der Spiegel macht auch noch Werbung dafür.
    Ich weiß nicht wie alt Sie sind aber wenn Sie sich mal umschauen was für Menschen im Alter von ca. 25 ungefähr rumlaufen, da kann man schon Unterschiede im Niveau ausmachen. Ich selbst möchte keine Partnerin die sich anhört, als ob sie 15 Jahre in Neuköln aufgewachsen ist und sich jedes Wochenende mit Alkohol abschießt. Das ist nebenbei gesagt ein ganz natürlicher Selektionsmechanismus der Natur, Menschen suchen sich andere Menschen die ihnen ähnlich sind. Und ein Akademiker sucht sich halt keinen Sozialfall, der kaum in der Lage ist zu lesen oder sich halbwegs normal auszudrücken.
  7. #7

    Das echte Leben findet immer noch draußen statt!

    Also wenn man sich mal kostenlos bei so einer Onlinebörse anmeldet und dann mal durch die verschiedenen Profile stöbert, soweit das mit der kostenlosen Version überhaupt möglich ist, dann stellen sich einem alle Nackenhaare auf!

    Da wird geschönt und wenn man sich dann wirklich mal trifft, sieht die Person auf dem Photoshop-Bild ganz anders aus und man ist nur enttäuscht.

    Ich habe vor kurzem eine lustige kleine APP für's Smartphone gesehen, mit der sich etwas schüchterne Leute einfacher tun jemanden "anzusprechen".

    Es funktioniert so:
    Man sieht z.B. jemanden im Bus der einen nett anlächelt und trotzdem steigen die meisten an der nächsten Haltestelle aus.
    Jetzt kann man anstatt dessen einfach auf den Knopf am Handy drücken und es wird ein "sbob" abgesetzt. Der merkt sich dann Ort und Zeitpunkt und man muss nur noch die Haar/-farbe und -länge des Gegenübers eingeben.
    So und wenn nun die andere Person auch Gefallen an mir gefunden hat und genauso verfährt und auch NUR dann, bekommen wir einen "Match" angezeigt und können zueinander Kontakt aufnehmen.

    Also bekomme ich keinen "SPAM" von anderen Mitgliedern einer Onlinebörse, keine unpassenden Vorschläge von Robottern und ich weiß schon, dass ich das Gegenüber interessant empfinde, zumindest was das Aussehen und die Körpersprache etc,. angeht!

    Leider ist die App noch nicht weit verbreitet, weil es dieses Start-up anscheinend erst seit ein paar Wochen gibt, aber ich finde die Idee total klasse!

    Also geht doch gleich mal auf www.sbob.me und informiert Euch, denn wenn mehr mitmachen, wird auch die Chance wesentlich größer, dass man so ganz einfach seinen Traumpartner findet und zwar im richtigen Leben und nicht vor der Kiste sitzend, in die wir jetzt im Moment gerade reinstarren!
  8. #8

    Es sind

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Für Akademiker gibt es elitäre Heiratsbörsen, für den schnellen Flirt taugt das Online-Forum: Partnersuche im Internet ist zu einem ausdifferenzierten Millionengeschäft geworden. Um jeden einsamen Single wird erbittert gekämpft.

    http://www.spiegel.dewissen/0,1518,831821,00.html
    immer die gleichen öden männlichen Dutzendgesichter, die einen aus der Werbung für diese Partnersucheportale entgegengrinsen, die gleichen nichtssagenden Weibchen, die das Männchen mit feuchten Augen sehnsüchtig zur Kopulation mit anschliessender Kinderaufzucht locken sollen. Bei dieser Misere ist es kein Wunder, dass die einschlägigen Unternehmen hart um jeden Kunden kämpfen müssen.

    Selbst wenn man in urgent need wäre, würde man sich allein wegen dieser allgegenwärtigen, aufdringlichen Werbung nicht ködern lassen.

    Monogame Liebe&Treue - die grosse Illusion. Sex - die am meisten überbewertete Tätigkeit der Welt. Viele täten besser daran, Goldfische, Rosen oder Cannabis zu züchten, wenn sie ihren Fortfplanzungsauftrag zwecks "Rentensicherung" erfüllt haben - oder sich auf unverbindlich-angenehme Freundschaften zum anderen Geschlecht bzw. der angestrebten Personengruppe zu beschränken als zeitlebens von ewigwährender romantischer Liebe zu träumen.
  9. #9

    @ lanre

    Ich glaube, Sie sind auch auf diese Werbung reingefallen.

    Sie werden keine Menschen, die wirklich Niveau haben, auf diesen Websites finden! Denn jeder Mensch mit Niveau durchschaut die wirklich primitiv gemachte Werbung dieses Unternehmens. Welcher Mensch mit Niveau lässt sich so einfach manipulieren und bezahlt dann noch Geld dafür.
    In Wirklichkeit werden Sie dort, statt Akademikern, frustrierte Angestellte finden, die vom verwunschenen Prinz träumen.


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