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Online-Offensive: Millionen Versicherte sollen ihren Zahnarzt bewerten
DPADie Krankenkassen blasen zur großen Qualitätsoffensive. Millionen Deutsche sollen einen Online-Fragebogen ausfüllen und rund 55.000 Zahnärzte bewerten. Die Ergebnisse werden in einem Internet-Portal veröffentlicht.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...817352,00.html
- #80 26.02.2012 12:57 von
ich hätte bitte auch gerne einen guten ...
Solch einen Zahnarzt hatte ich nach langer Suche damals vor über 20 Jahren gefunden.
Inzwischen ist er leider über 70 Jahre alt und seine Kinder, die seine Praxis übernommen haben, kommen überhaupt nicht nach ihrem alten Herrn. (Habe es zwangsweise mal ausprobiert obgleich er gelegentlich während meiner Anwesenheit über Tochter bzw. Sohn herumpolterte, die in den Nebenräumen arbeiteten.)
Somit stehe ich seit einiger Zeit ohne brauchbaren Zahnarzt da, was sich allerdings bei mir insofern nicht bemerkbar macht da ich meine - noch kompletten gesunden - Beißerchen stets pflege, Zahnstein mir völlig fremd ist.
Was an meinen Zähnen so alles nach Ansicht diverser (ausprobierter) Zahnärzte alles gemacht werden müßte, - dann hätte ich wohl heute anstelle einer Füllung im hintersten Backenzahn inzwischen nur noch Kronen oder fast keine Zähne mehr , bestenfalls irgendwelche wilden Füllungen .
Sollte jemand einen wirklich handwerklich guten und zudem vernünftigen Zahnarzt in Berlin kennen, - bitte melden. Nur so für den Fall der Fälle, - man weiß ja nie. - #81 26.02.2012 13:00 von
anstatt geld für so einen schwachsinn auszugeben, sollten die kassen einfach die zuzahlung für die zahnarztbehandlung etwas erhöhen.
und was passiert eigentlich mit den versicherten, die sich nicht daran beteiligen? werden die dann so lange genervt, bis sie endlich einen ausgefüllten fragebogen zurückschicken? - #82 26.02.2012 13:08 von
- #83 26.02.2012 13:16 von
ach ja ?
Theoretisch gesehen haben Sie recht,
- aber:
Wenn mir ein Zahnarzt Zahnstein entfernen will den ich noch niemals in meinem Leben hatte und er mir einen solchen auf Nachfrage auch nicht ansatzweise zeigen kann,
- wenn ein Anderer meint er müsse ein Zahnfleischbehandlung zur Stärkung desselben durchführen ohne mir dafür einen Grund nennen zu können,
- wenn ein Nächster meint irgendwo den Ansatz von Karies bemerkt zu haben ohne das ich dort etwas auch nur ansatzweise erblicke, er das aber unbedingt und sofort behandeln "muß" (da hat sich seit 8 Jahren noch immer nix gezeigt),
- wenn mir noch Einer unbedingt eine Krone an einem 5-er aufschwatzen will weil ich dann absolut perfekt aussehen würde mit meinen Raffern
- ...
DANN kann ich das aber sehr wohl beurteilen.
Wenn an meinem Wagen der Schrauber Sch... baut dann merke ich das irgendwann auch ich greife den mir, dazu muß ich von seinem Job absolut nichts verstehen, es reicht völlig aus zu wissen OB etwas gemacht werden muß und WIE es gemacht wurde.
DAS kann ich bei fast jedem Job, der mich direkt betrifft, sehr wohl beurteilen oder sind Sie der Ansicht alle Bürger wären dämlich ?
Dann stellen Sie sich in dieselbe Reihe mit den Politikern die uns die Volksbefragung mit demselben "Argument" verweigern und damit u.a. auch SIE miteinbeziehen. Wie fühlt sich das an ? - #84 26.02.2012 17:57 von
Patientenautonomie tut Not
Eine Bewertung von Zahnärzten ist sicherlich sinnvoll und nützlich, aber dazu gehört auch die Kenntnis der Preiswürdigkeit. Subjektive Erfahrungen machen nur Sinn, wenn Angebot ganzheitlich miteinander verglichen werden. Deshalb sind medizinische Preisvergleichsportale wesentlich sinnvoller, als reine Bewertungsportale. Es gibt tausende von Ärzten die sich dort dem Wettbewerb stellen und grundsätzlich ist Wettbewerb das was der Markt braucht, keine reinen Bewertungen.
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