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Online-Börsen: Profis fegen Gebrauchtwagen-Markt leer

Es ist ein Wettrennen, das private Autokäufer nicht gewinnen können: Mit professioneller Suchsoftware fischen Gebrauchtwagenhändler in Deutschlands Pkw-Onlinebörsen kontinuierlich die besten Angebote ab. Für Normalverbraucher bleiben häufig nur überteuerte Gurken übrig.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...510009,00.html
  1. #1

    vielleicht...

    Naja, vielleicht trägt dieser Artikel ja dazu bei daß sich die Leute in Zukunft nicht mehr auf solchen Plattformen auf die Suche nach einem Auto machen. Ich würde es, nachdem was ich nun gelesen habe, jedenfalls nicht mehr tun ;-)
  2. #2

    Event-Basierte Architektur

    Meiner Meinung nach sollte man prüfen, ob man das durch eine Event-basierte Architektur ersetzen könnte. Das ist allemal besser als Polling (d.h. wiederholtes Suchen). Immer wenn ein neuer Eintrag eingetragen wird, muss nur dieser neue Eintrag auf das Matching aller im System enthaltenen Suchanfragen geprüft werden, und man wird sofort informiert. Das wäre fair und würde die Server entlasten.
  3. #3

    Nichts schlimmes daran: Marktwirtschaft

    "Autoscout" und wie sie alle heißen verdienen daran, dass Autos ver- und gekauft werden. Ob von Privat oder Händler. Wer das professionell macht wird sich stets vom Privatmann abheben können - durch was auch immer für Methoden. Denn er muss damit in der Regel seinen Lebensunterhalt sichern.

    Hat man früher den Händlern andere Zeitungen "um 5 Uhr" verkauft, als später am Kiosk verfügbar waren? Wohl kaum. Auch hier geht es nur um ein rein technisches Auslastungsproblem - alles andere ist Marktwirtschaft und das "wächst" immer so, wie es für die "Hauptdarsteller" (Portale, Händler) gewinnbringend ist...
  4. #4

    Tja, dumm gelaufen.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist ein Wettrennen, das private Autokäufer nicht gewinnen können: Mit professioneller Suchsoftware fischen Gebrauchtwagenhändler in Deutschlands Pkw-Onlinebörsen kontinuierlich die besten Angebote ab. Für Normalverbraucher bleiben häufig nur überteuerte Gurken übrig.

    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...510009,00.html
    Mir persönlich geht die Schnäppchen-Sucherei ja auch einigermaßen auf die Nerven, und weil ichs nun mal kann, habe ich auch schon drüber nachgedacht, mir selbst eine vereinfachte Version einer solchen Suchsoftware zu schreiben. Ich halte es für selbstverständlich, dass ich eine Information, an die ich über eine öffenlich zugängliche (wenn auch selbst angepasste) URL nach dem üblichen Schema zugreifen kann, einholen darf, wie auch immer ich darauf zugreifen will. Wer da dran rumschrauben will, hat in meinen Augen das WWW nicht verstanden.

    Mir das nun "verbieten" zu wollen, nur weil andere zu doof dazu sind, ist da auch die völlig falsche Stoßrichtung.
  5. #5

    Wozu Gebrauchtwagen? Es gibt Billigkredite, Rabatte.

    Das Thema ist offenkundig heiß: Man suche mal gelegentlich nach preiswerten Dieseln, noch ohne konkrete Kaufabsicht: Die testhalber "geparkten" Autos waren stets blitzschnell nicht mehr verfügbar, am Folgetag schon weg.. Offenkundig abgegrast, von flinken Profis günstig eingekauft.

    Wer aber braucht angesichts von Billigkrediten und Höchstrabatten für Neuwagen überhaupt noch Gebrauchtwagen? Die Hersteller drücken ihren Vertragshändlern Neuwagen aus Programmfertigung herein. Die Händler können sich nicht dagegen wehren, weil sonst ihr Händlervertrag mit dem Hersteller auf Kippekante kommt. Die Händler lassen die zwangszugeteilten Autos als Vorführwagen zu und setzen sie nach drei Monaten wieder zu Tiefstkursen ab.

    Ein neuer SEAT Altea TDI z.B. (Parallelmodell zum Golf Plus) kostet dann statt 26.000 auf einmal nur noch 16.000 Euro. Wer bei solchen Kursen für Neuwagen dennoch Gebrauchtwagen kauft, wird vermutlich bereits jegliche Kreditwürdigkeit verloren haben..
  6. #6

    Programmrennen Hase gegen Igel

    Zitat von FMK Beitrag anzeigen
    Meiner Meinung nach sollte man prüfen, ob man das durch eine Event-basierte Architektur ersetzen könnte. Das ist allemal besser als Polling (d.h. wiederholtes Suchen). Immer wenn ein neuer Eintrag eingetragen wird, muss nur dieser neue Eintrag auf das Matching aller im System enthaltenen Suchanfragen geprüft werden, und man wird sofort informiert. Das wäre fair und würde die Server entlasten.
    Das könnte auch mittels abonnierbarer RSS-Feeds geschehen. Dafür könnten Autoscout und Mobile.DE auch werben..

    (Nur wüssten dann gleich alle Beteiligten, dass es ein ganz altes Rennen ist: das der private Hase gegen die vielfachen gewerblichen Igel nicht gewinnen kann..)
  7. #7

    So what?

    Nur noch überteuerte Gurken? Das ist ja wohl ein wenig übertrieben.

    Der Händler muß schließlich einen Gewinn machen, trotz Abholung, Gebrauchtwagengarantie, Wiederverkaufsrisiko etc. Also wird er nur wirklich SEHR billige Angebote "wegkaufen". Angebote, die darüber liegen, aber immer noch günstig sind (weil keine Wiederverkaufsspanne enthalten ist) bleiben für private Käufer am Markt. So what?
  8. #8

    Leben auf Pump?

    Zitat von BerndAB Beitrag anzeigen
    Ein neuer SEAT Altea TDI z.B. (Parallelmodell zum Golf Plus) kostet dann statt 26.000 auf einmal nur noch 16.000 Euro. Wer bei solchen Kursen für Neuwagen dennoch Gebrauchtwagen kauft, wird vermutlich bereits jegliche Kreditwürdigkeit verloren haben..
    Es soll ja noch Leute geben, die nur das Geld ausgeben, was sie wirklich haben - und nicht auf Pump leben.
  9. #9

    Rüber in die USA

    Tja, dann lohnt sich ja der Kauf in den Staaten. Bei einem $-Kurs um 1,40 lohnen sich die 1000 € Transport über den Teich. Und die 19 % MWST kann man auch noch drücken.
    Würde ich aber nur bei hochwertigen Fzg machen, nicht für Krücken.
    Grüße...


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