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Olympische Winterspiele in München: Bach stellt erneute Bewerbung in Aussicht
Bei der Vergabe der*Olympischen Winterspiele 2018*hatte*München gegen Pyeongchang keine Chance. Nun hat DOSB-Präsident Thomas Bach eine erneute Bewerbung angekündigt - nur der Zeitpunkt*sei fraglich.*Auch Münchens Oberbürgermeister Christian Ude*denkt an eine*neuerliche Kandidatur.
http://www.spiegel.de/sport/wintersp...788511,00.html
- #1 26.09.2011 22:01 von
- #2 26.09.2011 22:04 von
Wie (leider) zu erwarten war
[QUOTE=sysop;8802138]Bei der Vergabe der*Olympischen Winterspiele 2018*hatte*München gegen Pyeongchang keine Chance. Nun hat DOSB-Präsident Thomas Bach eine erneute Bewerbung angekündigt - nur der Zeitpunkt*sei fraglich.*Auch Münchens Oberbürgermeister Christian Ude*denkt an eine*neuerliche Kandidatur.
QUOTE]
Und sie werden nicht schlau. Nur, weil ein Großteil der Mitglieder des NOK sich rings um den Starnberger See angesiedelt hat, ist München noch lange kein Wintersportort. Man will keine Olympiade, man will sich selber feiern.
D ist nun einmal kein Land mehr, in dem man Olypische Winterspiele sinnvoll durchführen kann. Winter und Schnee sind selbst in den niederen Regionen der Alpen - und dazu zählen nun mal die Bayrischen Alpen - heute eher Zufall, denn die Regel. Zudem sind ca. 90% der Jugend erst einmal ausgeschlossen, weil sie eben gar nicht Wintersport betreiben können.
Anstatt sich auf sinnvolles - Sommerspiele in Berlin/Rostock oder auch Hamburg/Rostock - zu konzentrieren, will man es sich lieber nicht mit den bajuwarischen Freundnen verscherzen. Gibt es doch viel Geld zu verdienen, nicht wahr? Und das ist leider auch die wichtigste Triebfeder einer solchen Entscheidung. Um ein Fest für die Jugend der Welt, was Coubertin wollte, geht es in München nicht im geringsten.
JT - #3 26.09.2011 22:51 von
- #4 27.09.2011 00:59 von
Um die Olympischen Winterspiele zu bekommen, müssen Gelder fließen
Viele Gelder. Damit die Entscheidungsträger im Olympischen Komitee für München zu gewinnen und wohl gesonnen sind. Gemeinhin bekannt als Bestechlichkeit, was Innerdeutsch die Staatsanwaltschaft auf den Plan ruft.
Dann darf die Katharina Witt in 4 Jahren wieder bittere Tränen vergießen, ob aus Freude oder Enttäuschung, wird sich weisen. - #5 27.09.2011 01:15 von
- #6 27.09.2011 05:46 von
Deutsche Blauäugigkeit
Offensichtlich hat man in München noch immer nicht die neuen Vergaberegeln verstanden, nach denen es zu allerletzt nach Eignung oder Qualität des Austragungsortes geht:
Man nehme finanzstarke Sponsorenkonzerne, eine gut gefüllte Schatulle für besondere Wünsche exotischer IOC-Mitglieder, um deren privaten und/oder Verbandsbegehrlichkeiten mit einem diskreten Füllhorn begegnen zu können, sowie die Verpflichtung, selbst im Jahr 20XX für die Länder Y und Z bei deren künftiger Bewerbung zu stimmen und weitere Stimmen dafür zu besorgen.
Den Olympiasieg in Blauäugigkeit erringen zur Zeit schon täglich unsere Politiker mit Transferzahlungen in schwindelerregender Höhe und dem reziproken Effekt (je mehr Schland zahlt, um so weniger wird es "geliebt", und das nicht nur in Empfängerländern). Eine weitere Goldmedaille in dieser Disziplin für unsere Sportfunktionäre und Kommunalpolitiker ist daher absolut unnötig, so weh dies mir als eigentlich echtem Olymipioniken auch tut. - #7 27.09.2011 06:00 von
Leute, vergesst es. Das IOC mag ja korrupt sein, aber so bescheuert, Spiele in ein Wutbürgerland zu vergeben, sind sie dann doch nicht.
- #8 27.09.2011 06:50 von Kurt G
Für einen Hammer....
....besteht die Welt aus Nägeln.
Wir aber sagen NEIN !
Nich noch einmal den Schwachsinn!
KG - #9 27.09.2011 07:49 von
Ohne Moos nichts los
Die Frage ist, ob eine erneunte Münchner Bewerbung genug Sponsoren wieder findet. Zum Schluss fehlten der letzten Bewerbung ja etliche Sponsor Millionen. Auch in München fällt das Geld nicht vom Himmel.
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