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Olympische Winterspiele 2022 in München: Ein Plan, zwei Zauderer

DPAPer Bürgerbegehren soll in München der Weg für eine Bewerbung um die Olympischen Winterspiele 2022 frei gemacht werden. Wenig euphorisch zeigen sich bisher zwei Protagonisten der gescheiterten 2018er-Initiative. Bürgermeister Christian Ude und DOSB-Präsident Thomas Bach haben ganz eigene Pläne.

http://www.spiegel.de/sport/wintersp...-a-861350.html
  1. #1

    Lasst es bleiben!

    Weder München noch Garmisch-P. noch Ruhpolding erfüllen topographisch und meteorologisch die Voraussetzungen für eine ordentliche Winterolympiade. Auch mit hohen Kosten und der weiteren Verschandelung der Umgebung wird das nichts. Manchmal ist Bescheidenheit lukrativer als Prestigedenken.
  2. #2

    ... ein Bürgerbegehren würde "überhaupt nichts positiv bewirken, aber sehr wohl Schaden stiften".

    Wahscheinlich würde es sehr wohl etwas positives Bewirken, nämlich ein NEIN. oder hält jemand die Mehrheit der Bayern für so dämlich, Milliarden dafür auszugeben, damit sich eine Funktionärskaste Milliarden Einnahmen sichert und die Politkaste sich selbst beweihräuchern kann?.
    Wer Fernseh-, Sponsorengelder u-ä. kassieren will, der soll die Veranstaltung gefälligst auch selbst bezahlen.
  3. #3

    Wenn Bürger dafür sind,

    sollen sie bitteschön auch für die Bezahlung von solchem
    Schnee-Schnickschnack sorgen, für den sich oberhalb der Mitte Deutschlands sowieso kaum jemand interessiert
  4. #4

    Ja!

    oder hält jemand die Mehrheit der Bayern für so dämlich, Milliarden dafür auszugeben, damit sich eine Funktionärskaste Milliarden Einnahmen sichert und die Politkaste sich selbst beweihräuchern kann?.
    Die Mehrheit der Bayern ist wie die Mehrheit der deutschen, also ein klares ja.
  5. #5

    Zitat von c54 Beitrag anzeigen
    Weder München noch Garmisch-P. noch Ruhpolding erfüllen topographisch und meteorologisch die Voraussetzungen für eine ordentliche Winterolympiade. Auch mit hohen Kosten und der weiteren Verschandelung der Umgebung wird das nichts. Manchmal ist Bescheidenheit lukrativer als Prestigedenken.
    Warum das nicht? Was genau spricht dagegen?
    Ich sehe es anders: Was braucht man für Olympische Winterspiele?
    - mehrere Eishallen für Hockey, Kunstlaufen, Curling: In München und Riessersee teilweise bereits vorhanden.
    - verschiedene Pisten für alpine Wettbewerbe: Mit Kandahar & Co. in Garmisch vorhanden, wer wie 2011 eine alpine Ski-WM ausrichten kann, hat auch die Wettkampfstätten für Olympia

    - Skisprungschanzen: Ich sag nur Vierschanzentournee

    - eine Bob- und Rodelbahn: Am Königssee bereits vorhanden
    - Loipen für Langlauf und Biathlon Sollten eigentlich nicht das Problem sein
    - Eisschnelllaufbahn: Wäre in Inzell vorhanden
    Fehlen "nur" noch die ganzen neumodischen Trendsportarten.
    Also, was ist nun das riesige Problem?
  6. #6

    Falsche Frage

    Zitat von Robert_Rostock Beitrag anzeigen
    Warum das nicht? Was genau spricht dagegen?
    Ich sehe es anders: Was braucht man für Olympische Winterspiele?
    - mehrere Eishallen für Hockey, Kunstlaufen, Curling: In München und Riessersee teilweise bereits vorhanden.
    - verschiedene Pisten für.....
    Es gibt genug Infrastrukturprobleme in München. Zum Beispiel eine bessere Flughafenanbindung oder eine zweite S-Bahnstrecke.
    Jetzt wieder Millionen für eine Bewerbung zu verjubeln, ist Blödsinn.
    Die Frage muss also lauten: FÜR WAS braucht man die Olympischen Winterspiele??? (Auch wenn's kein gutes Deutsch ist.)
  7. #7

    Hmmm !?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das von Christian Ude und Thomas Bach stets vorgebrachte Argument, man müsse zunächst die Vergabe der Olympischen Sommerspiele 2020 abwarten (das IOC entscheidet darüber am 7. September 2013), führt ins Leere.]
    Nee eigentlich nicht, denn sollten die Sommerspiele 2020 nach Tokyo gehen, würde man sich meines Wissens nach doch viel lieber auf Sommerspiele in Deutschland (in Hamburg oder Berlin) für 2024 oder 2028 bewerben, als auf außerhalb Bayerns weitgehend irrelevante Winterspiele in München im Jahre 2022.
  8. #8

    Sie können's nicht lassen

    Erstens sind die Alpen für solch einen Andrang nicht geeignet, zweitens ist das allgemeine Interesse an Wintersportveranstaltungen ohnehin eher gering. Es wäre sicher vernünftiger, München würde noch mal die Sommerspiele ausrichten. Im Zuge dessen könnte man dann auch wieder einige anstehende Aktualisierungen an der Münchner Infrastruktur vornehmen.
  9. #9

    Zitat von kumi-ori Beitrag anzeigen
    Erstens sind die Alpen für solch einen Andrang nicht geeignet, zweitens ist das allgemeine Interesse an Wintersportveranstaltungen ohnehin eher gering. Es wäre sicher vernünftiger, München würde noch mal die Sommerspiele ausrichten. Im Zuge dessen könnte man dann auch wieder einige anstehende Aktualisierungen an der Münchner Infrastruktur vornehmen.
    bitte? deutschland ist wintersportland nr.1 in der welt. sowohl was die erfolge anbelangt, als auch bei der anzahl und modernität der wettkampfstätten und beim zuschauerinteresse sowohl vor ort als auch im TV. aber seit 1936 gabs hier keine winterspiele. eigentlich eine farce.

    beim biathlon, eisschnellauf, langlauf, skispringen, bob und alpine wird quasi jeder weltcup-lauf übertragen und hat hohe quoten. während selbst die kernsportarten der sommerspiele außerhalb der olympischen spiele keine sau interessiert - außer vielleicht bei der leichtathletik die WM.

    das ist meine meinung als flachländer, der mit bergen nicht viel am hut hat.








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