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Olympische Spiele in London: Verband verteidigt Friedrichs Nominierung

DPAAriane Friedrich wird bei Olympia gute Leistungen bringen. Davon ist der Deutsche Leichtathletikverband überzeugt und hat die Nominierung der Hochspringerin verteidigt. Zuvor hatten ehemalige Athleten heftige Kritik an Friedrichs Teilnahme in London geäußert.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,843001,00.html
  1. #10

    Zitat von iron mace Beitrag anzeigen
    Es wird Zeit mit diesem Olympia Tourismus aufzuhören, wer keine Chance auf eine Goldmedalie hat bleibt zuhause.

    Hier sind die Normen schon zu niedrig.
    Stimmt! Dabei sein ist nix! Und zu viel Geld macht das eh alles kaputt!

    Nach Ihrer Idee müssten 60% der Athleten daheim bleiben. Damm interessiert Olympia aber keine Sau mehr, TV-Gelder weg, Schlachtenbummler weg, Olympia kleiner, IOC schwächer...wird also nix passieren.

    Man wird sehen, ob Sie den Prophetenschein behalten dürfen!
  2. #11

    Normen sind Mist

    Zitat von iron mace Beitrag anzeigen
    Es wird Zeit mit diesem Olympia Tourismus aufzuhören, wer keine Chance auf eine Goldmedalie hat bleibt zuhause.
    Genau das ist ja die vorherrschende Meinung in den Medien und auch bei Funktionären. Nur der Sieg zählt. Ok, bei Olympia auch die Medaillen, weil ja die Statistik über allem steht.
    Das olympische Motto "Dabei sein ist alles" existiert in diesem Land schon lange nicht mehr. Mal unabhängig vom konkreten Fall von Ariane Friedrich bin ich für Härtefallregelungen und großzügige Auslegung der Normen. Nur ein Beispiel aus der Hochsprung-Olympia-Geschichte. Gerd Wessig war 1980 als junger Mann völlig unbekannt und sprang erst kurz vor den Spielen über 2,30 m und wurde nachnominiert. In Moskau gewann er dann mit Weltrekord von 2,36 m.
    Und bitte jetzt nicht damit kommen, in der DDR waren alle gedopt! Das Dopingmittel wüsste ich gern, das in einer technisch so anspruchsvollen Disziplin in so kurzer Zeit Erfolg bringt.
    Fazit: Überraschungen im Sport gibt es nur dann, wenn nicht nur die Favoriten am Start sind.
  3. #12

    Zitat von iron mace Beitrag anzeigen
    Ich prophezeie das die Friedrich nicht mal unter die besten 10 kommt, und dann müsste mit Friedrich auch Bach und Kurschilgen gehen.
    Es wird Zeit mit diesem Olympia Tourismus aufzuhören, wer keine Chance auf eine Goldmedalie hat bleibt zuhause.
    192 cm sind etwas sehr wenig wenn 2008 schon 205cm nötig waren um zu gewinnen.
    Hier sind die Normen schon zu niedrig.
    Da hat jemand den olympischen Gedanken absolut verinnerlicht.
    Was soll das denn? Treten im 100m Lauf dann auch nur noch 2 Jamaikaner, 1 Amerikaner und 1 Brite gegeneinander an und die restlichen Duzent Athleten bleiben zu Hause? Oder läuft U. Bolt sogar nur alleine?

    A. Friedrich hat bisher gezeigt, welches Potenzial in ihr steckt. Wenn sie 2-mal die B-Norm abliefert und im Training ihre Leistung unter Beweis stellt, dann ist eine Nominierung gerechtfertigt. Zumal sie deutsche Meisterin im Hochsprung ist. Ihre deutsche Konkurrentinnen schlagen sie nichtmal, wenn sie angeschlagen ist.

    Wieso sollte sie also nicht die deutsche Vertreterin in dieser Disziplin sein?
  4. #13

    Zitat von eriksen4china Beitrag anzeigen
    Ja, so funktionierts heutzutage! Vollmundige Ankuendigungen - egozentrisches Auftreten und dann die Schuld im falle des Misserfolges bei Anderen bzw. den Umstaenden suchen. Das Selbstdarstellungs-Duo Friedrich/Eisinger machts vor - die Bescheidenen ohne Lobby sind die Dummen.
    Willkommen in der wunderbaren Welt der Werbung(sindustrie). Fr. Friedrich lässt sich nun mal gut vermarkten mit ihren bunten Haaren und Stalking-Hintergrund.
    Im Frauentennis läuft's ja ähnlich, eine Frl. Petkovic wird hochgejubelt, nimmt gerne mal TV Auftritte wahr, spielt aber seit Januar nicht mehr aktiv, während das Viertelfinale in Wimbledon 2012 Kerber vs. Lisicki hiess. (Ach ja, mit PetkOlympia wirds ja nun auch nichts...)
    Sportliche Leistungen treten da irgendwie in den Hintergund.
  5. #14

    der Fehler lag woanders!

    Zitat von cs01 Beitrag anzeigen
    Die gute Frau hat einen gewaltigen Fehler gemacht, sie hat sich gegen sexuelle Gewalt durch einen Mann gewehrt und nicht den Mund gehalten. Daher bekommt sie jetz den ganzen Hass der Internetnerds ab.
    Sie hat sich als Polizistin nicht an geltendes Recht gehalten; das war ein Fehler.
    Sie hat als Person des öffentlichen Lebens Ihre Popularität zum Zwecke der Verleumdung eingestezt; das war ein Fehler.
    Sie hat sich nicht entschuldigt, nachdem klar war, dass Ihr "Wehren gegen sexuelle Gewalt" (in Wirklichkeit war es wahrscheinlich eine Überreaktion auf eine Spassmail; zumindest ist die angebliche Mail nie veröffentlicht worden) ein wenig in Mittel und Ton vergriffen war; das war ein Fehler.

    Was Sie abbekommt, ist m.E. berechtigte Kritik zweier ehemaliger Olypioniken und sonst gar nichts.








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