Olympia-Sensation im Schwimmen: Ye Shiwens Weltrekord wirft Fragen auf

DPADie chinesische Schwimmerein Ye Shiwen hat mit ihrem Weltrekord über 400 Meter Lagen für Aufsehen gesorgt. Auch einen Tag nach dem Sensations-Olympiasieg der erst 16 Jahre alten Schwimmerin, fragt sich die Sportwelt, wie sie diese Leistung vollbringen konnte.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,847007,00.html
  1. #1

    Das ist ja wohl eine rhetorische Frage

    Schon die Sowjetunion dopte ihre Sportler bis zum menschenmöglichen, um für das glorreiche Vaterland Medaillen zu gewinnen. Manche Dinge ändern sich doch nie.
  2. #2

    Methode

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die chinesische Schwimmerein Ye Shiwen hat mit ihrem Weltrekord über 400 Meter Lagen für Aufsehen gesorgt. Auch einen Tag nach dem Sensations-Olympiasieg der erst 16 Jahre alten Schwimmerin, fragt sich die Sportwelt, wie sie diese Leistung vollbringen konnte.

    Olympia-Sensation im Schwimmen: Ye Shiwens Weltrekord wirft Fragen auf - SPIEGEL ONLINE
    Schauen wir uns doch einmal an wie geschickt in China Doping betrieben wird. Unterstützt durch Politik und Funktionäre.

    China nutzt sportliche Erfolge gerne dazu, dem Westen zu zeigen das China mindestens genauso gut ist, am liebsten sogar besser. Sportler, die bei WM's oder Olympia Gold gewinnen, haben finanziell ausgesorgt. Ihre Familien auch. Allerbester Nährboden für die Bereitschaft sich zu quälen und verbotene Substanzen einzusetzen.

    Es hat Gründe warum, verstärkt in den letzten Jahren, unbekannte chinesische Wunderkinder bei Großereignissen abräumen.
    Dazu muss man sich zuerst mit den Dopingmethoden befassen.
    Immer beliebter wurde das Blutdoping. Um diese Form des dopens kontrollieren zu können, muss der Athlet eine Blutprobe abgeben, sobald er offiziell im Verband gelistet wird. Anhand dieser Probe können die Kontrolleure Veränderungen im Blut erkennen.
    Also gehen die Chinesen hin, nehmen talentierte Kinder und beginnen sofort mit dem Blutdoping, ohne sie offiziell als Verbandsangehörige zu registrieren. So muss auch keine Blutprobe abgegeben werden.
    Ein paar Monate vor dem Großereignis wird der Sportler dann offiziell registriert und die Blutprobe wird abgeben. Dann kommt ein so großartiger Erfolg wie gestern, ein Dopingtest wird gemacht und oh Wunder, keine Veränderung im Blutbild wird festgestellt. Ergo kann kein Doping festgestellt werden.
    Gerne wird der Sportler nach einer sehr kurzen und sehr erfolgreichen Karriere seine karriere beenden. Er hat seine Schuldigkeit getan und andere Kinder stehen schon in den Startlöchern.

    Zum besseren Verständnis. Ich weiß, das auch in Deutschland gedopt wird. Ich komme selber aus der Leichtathletik und habe bei Mannschaftskollegen plötzliche und unerklärbare Leistungssteigerungen erlebt, die allen, ausser den Trainern, äusserst seltsam vorkamen.

    Natürlich muss auch der gedopte Sportler genauso hart trainieren und auch talentiert sein wie jeder andere Leistungssportler. Aber diesen Ausdauer- und Kraftvorteil gegenüber dem "sauberen" Sportler, den kann der ungedopte nicht wettmachen.

    Ich erinnere gerne an die griechischen Gewichtheber. Nachdem bekannt wurde, das 11 von 14 Sportlern gedopt waren, wurde das Bauernopfer, der Trainer entlassen und ein erfolgloses Rumpfteam nach Peking entsand. Die Chinesen hat es sehr gefreut. Kamen sie so doch etwas aus der Schusslinie.
  3. #3

    Wissenschaftliche Trainingsmethoden?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die chinesische Schwimmerein Ye Shiwen hat mit ihrem Weltrekord über 400 Meter Lagen für Aufsehen gesorgt. Auch einen Tag nach dem Sensations-Olympiasieg der erst 16 Jahre alten Schwimmerin, fragt sich die Sportwelt, wie sie diese Leistung vollbringen konnte.

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    Aha, es sind also die "wissenschaftlichen Traningsmethoden" der chinesischen Mannschaft, die diese Leistungsexplosion möglich gemacht haben sollen? Diese Methoden scheinen demnach in anderen Staaten wie den USA, Australia oder auch in Europa unbekannt zu sein. Hier scheint die Entwicklung der Wissenschaft weit zurückzuhinken. Wer das glaubt, der soll selig werden! Ich denke, solche Wettkämpfe sind ein Grund, bei Olympia abzuschalten!
  4. #4

    Wenn Experten diese Leistungexplosion schon als unglaublich einstufen, warum soll der unbedarfte Rest der Welt es dann glauben? Alte Weisheit: Wenn etwas zu schoen ist, um wahr zu sein dann ist es in der Regel auch nicht wahr.

    Nicht dass ich dem Maedel den Erfolg nicht goenne, aber wenn sie selbst einen gestandenen Olympioniken wie Ryan Lochte (der seinerseits auf Weltrekordkurs lag) auf den letzten 50 metern schlaegt, dann hat hat das schon etwas Surreales.
  5. #5

    optional

    "Wir haben ein sehr gutes, wissenschaftlich gestütztes Training"

    Die weiß doch selbst nicht ob sie gedopt ist, oder nicht.
    Als wenn ihre Betreuer / Sportmediziner sie darüber aufklären würden.
    Die obige Antwort ist ihr auch von diesen Leuten vorab in den Mund gelegt worden, und brav wie ein Roboter spult sie die bei jeder Nachfrage eines Reporters ab.

    "Aber, wir sind keine Roboter."
  6. #6

    Wo bleibt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die chinesische Schwimmerein Ye Shiwen hat mit ihrem Weltrekord über 400 Meter Lagen für Aufsehen gesorgt. Auch einen Tag nach dem Sensations-Olympiasieg der erst 16 Jahre alten Schwimmerin, fragt sich die Sportwelt, wie sie diese Leistung vollbringen konnte.

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    Wo bleibt die Unschuldsvermutung? Ich habe das Finale gesehen und war bzgl. der letzen 100 m auch mehr als überascht als sie förmlich vorbeiflog.
    Aber die Steigerung gegenüber einem Jahr, nun, sie ist 16. Also vor einem Jahr 15. Da sind andere Entwicklungen wie von 22 auf 23 oder so.
    Und das Biedermann auf einmal 5 Sekunden langsamer ist, heisst das er hat das Doping abgesetzt?
  7. #7

    ...

    Zitat von shark65 Beitrag anzeigen
    Schauen wir uns doch einmal an wie geschickt in China Doping betrieben wird. Unterstützt durch Politik und Funktionäre.

    China nutzt sportliche Erfolge gerne dazu, dem Westen zu zeigen das China mindestens genauso gut ist, am liebsten sogar besser. Sportler, die bei WM's oder Olympia Gold gewinnen, haben finanziell ausgesorgt. Ihre Familien auch. Allerbester Nährboden für die Bereitschaft sich zu quälen und verbotene Substanzen einzusetzen.

    Es hat Gründe warum, verstärkt in den letzten Jahren, unbekannte chinesische Wunderkinder bei Großereignissen abräumen.
    Dazu muss man sich zuerst mit den Dopingmethoden befassen.
    Immer beliebter wurde das Blutdoping. Um diese Form des dopens kontrollieren zu können, muss der Athlet eine Blutprobe abgeben, sobald er offiziell im Verband gelistet wird. Anhand dieser Probe können die Kontrolleure Veränderungen im Blut erkennen.
    Also gehen die Chinesen hin, nehmen talentierte Kinder und beginnen sofort mit dem Blutdoping, ohne sie offiziell als Verbandsangehörige zu registrieren. So muss auch keine Blutprobe abgegeben werden.
    Ein paar Monate vor dem Großereignis wird der Sportler dann offiziell registriert und die Blutprobe wird abgeben. Dann kommt ein so großartiger Erfolg wie gestern, ein Dopingtest wird gemacht und oh Wunder, keine Veränderung im Blutbild wird festgestellt. Ergo kann kein Doping festgestellt werden.
    Gerne wird der Sportler nach einer sehr kurzen und sehr erfolgreichen Karriere seine karriere beenden. Er hat seine Schuldigkeit getan und andere Kinder stehen schon in den Startlöchern.

    Zum besseren Verständnis. Ich weiß, das auch in Deutschland gedopt wird. Ich komme selber aus der Leichtathletik und habe bei Mannschaftskollegen plötzliche und unerklärbare Leistungssteigerungen erlebt, die allen, ausser den Trainern, äusserst seltsam vorkamen.

    Natürlich muss auch der gedopte Sportler genauso hart trainieren und auch talentiert sein wie jeder andere Leistungssportler. Aber diesen Ausdauer- und Kraftvorteil gegenüber dem "sauberen" Sportler, den kann der ungedopte nicht wettmachen.

    Ich erinnere gerne an die griechischen Gewichtheber. Nachdem bekannt wurde, das 11 von 14 Sportlern gedopt waren, wurde das Bauernopfer, der Trainer entlassen und ein erfolgloses Rumpfteam nach Peking entsand. Die Chinesen hat es sehr gefreut. Kamen sie so doch etwas aus der Schusslinie.
    Ja. Richtig!

    Wer besser ist als wir, der ist bestimmt gedopt und wer dazu noch hübscher ist, der ist bestimmt geschminkt.

    So eine perfekte Ausrede der Versager.

    IOV hat zudem seit vielen vielen Jahren einen Test erfunden. Der heisst: Flying drug test

    Die Tester nehmen die Flugzeuge rund um die Erde und landen auf Flughäfen von ihren gezielten Staaten, vor allem die Staaten, die bei der Olympiade zahlreiche Goldmedaillen gewonnen haben.

    Dann machen sie den Doping-Test gar keine vorherige Mitteilung für Sportler. Solche Teste kommen immer ganz plötzlich und ungeahnt und darf kein einzelner Sportler ablehnen, ansonsten würden sie sofort disqualifiziert und gesperrt werden.

    China wird bisher nach meinem Wissenstand noch gar nicht erwischt.
  8. #8

    ...

    Zitat von shark65 Beitrag anzeigen
    Also gehen die Chinesen hin, nehmen talentierte Kinder und beginnen sofort mit dem Blutdoping, ohne sie offiziell als Verbandsangehörige zu registrieren. So muss auch keine Blutprobe abgegeben werden.
    Ein paar Monate vor dem Großereignis wird der Sportler dann offiziell registriert und die Blutprobe wird abgeben. Dann kommt ein so großartiger Erfolg wie gestern, ein Dopingtest wird gemacht und oh Wunder, keine Veränderung im Blutbild wird festgestellt. Ergo kann kein Doping festgestellt werden.
    Haben Sie konkrete Beweise dafür? Ansonsten klingt es ein bißchen Verschwörungstheorie.
  9. #9

    @ shark65

    Das was Sie schildern ist einleuchtend.

    Allerdings frage ich mich, wieso, wenn man schon diesen Trick 17, also Auftauchen und schnell anmelden kurz vor dem Event, nicht einfach die Zeitspanne zwischen Anmeldung und Event vergroessert.
    Ich meine, die Dopingkontrolleure bzw. deren System sind/ist doch nicht blind oder gar bloed, oder etwa (absichtlich) doch?